Dienstag, 28. Februar 2017

Am Grab von Joseph HaTzaddik in Nablus (Shechem)

Mitte Februar besuchte eine Gruppe antizionistischer Juden das Grab von Joseph HaTzaddik in Nablus (Shechem) im Westjordanland. Danach traf sich die Delegation mit dem Bürgermeister der Stadt.

Mittwoch, 25. Januar 2017

ZioNazi-Kapos attackieren jüdische Frauen

Die zionistische Staatsgewalt schreckt vor nichts zurück: Nachdem mittlerweile sechs junge Frauen im Gefängnis sitzen, weil sie sich dem Militärdienst verweigern, nahmen mehrere sich um ihre Töchter sorgende Mütter und Geschwister an einem Protest teil, bei dem sie von den Kapos der zionistischen Staatspolizei attackiert wurden. So verhält es sich mit "der einzigen Demokratie im Nahen Osten" und dem "jüdischen Staat"!

AfD-Pretzell weiß um die Zukunft


Parteieninfiltration gehört längst zum zionistischen Alltagsgeschäft. Überall! In der SPD existiert ein “Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokraten”. „Die Linke“ oder „Die Grünen“ haben entweder ihren zionistischen “Bundesarbeitskreis Shalom” und/oder prozionistische Spitzenpolitiker, wie Petra Pau, Gregor Gysi oder Volker Beck. Bei der FDP hat sich seit der „Affäre Möllemann“ anscheinend die ganze Partei auf einen Schlag zionisiert, denn das sogenannte „Existenzrecht des jüdischen Staates“ wurde ins Karlsruher Grundsatzprogramm von 2012 aufgenommen. Bei CDU/CSU wurden ehemalige Israelkritiker wie Norbert Blüm oder Peter Gauweiler längst aufs Altenteil befördert und ruhig gestellt. Man hat aus zionistischer Perspektive auch kein Problem damit, neue Parteigründungen so rasch wie möglich dahingehend zu beeinflussen, sofern sich diese als prozionistisch instrumentalisieren lassen. Zionistische Berührungsängste nach „Rechts“ existieren absolut nicht, wenn sich daraus im Ergebnis israelfreundliche Entwicklungen oder zumindest lautstarke prozionistische Fraktionen oder Persönlichkeiten innerhalb dieser Parteien ergeben könnten. Beispiele gibt es hinreichend, sei es der „Vlaams Belang“ in Belgien, die niederländische „Partij voor de Vrijheid“ von Geert Wilders, die FPÖ von Heinz-Christian Strache oder der „Front National“ der Französin Marine Le Pen.

Und nun haben wir – sozusagen ganz offiziell – eine durch AfD-NRW-Chef und MdEP Marcus Pretzell zwar nicht innerhalb der Parteigremien diskutierte, aber beim Treffen der „europäischen Rechten“ in Koblenz vorgetragene prozionistische Orientierung, die mit dem Staate „Israel“ den Verbündeten im Kampf gegen den „Islamismus“ jetzt endlich auch auserkoren hat. „Israel ist unsere Zukunft“, so Pretzell. Erklärt er damit im Grunde nicht auch, dass er ethnische Säuberungen und Massenvertreibungen, illegale Landnahme und Besatzung gegen die indigene Bevölkerung Palästinas genauso gutheißt wie völkerrechtswidrige Angriffskriege gegen die Nachbarn Libanon und Syrien? Sind für ihn und Frau Petry die Okkupation der syrischen Golanhöhen, die militärische Pufferzone des Südlibanon oder die unmenschliche Abriegelung des Gazastreifens legitime Mittel im „Kampf gegen den Islam“? Zumal in jenem Teil dieser Welt, also im Morgenlande, in dem sowohl das Judentum, das Christentum als auch der Islam – keinesfalls aber der erst seit etwa 130 Jahre bestehende Zionismus – entstanden sind. Verwechselt derlei prozionistische Anbiederei nicht Ursache und Wirkung? Wie schafft es ein Pretzell auf der einen Seite den positiven Einsatz Rußlands in Syrien zu würdigen, aber auf der anderen Seite offenbar wissentlich zu unterschlagen, daß „Israel“ nicht nur die Hamas genauso aufgebaut hat, wie die Amis den „Islamischen Staat“? Weiß er etwa nicht, daß auch der islamistische Terror im Irak oder Syrien seit geraumer Zeit von den Israelis logistisch unterstützt und noch vor wenigen Tagen ein Flughafen bei Damaskus bombardiert wurde? Hat er keine Kenntnis von den engen militärischen und geheimdienstlichen Abkommen und Verbindungen zwischen der Türkei, Saudi-Arabien und „Israel“?
 
Wenn Pretzell in „Israel unsere Zukunft“ sieht, dann sollte er sich nicht darüber wundern, daß auch in Deutschland über kurz oder lang in der Tat ähnliche Verhältnisse herrschen und die Deutschen zu einer Minderheit im eigenen Land werden könnten, deren Städte jetzt bereits zu einem großen Teil unter fremder Kontrolle stehen. Das wäre dann im zu vermutenden Endergebnis in der Tat auch die "Zukunft Deutschlands“, die sicherlich vom „Volkstod“ träumende und ebenso proisraelische Antideutsche herbeisehnen, für die ein "Gazastreifen für die Restdeutschen“ an der Nordsee vermutlich das Höchste aller perversen Gefühle wäre.

Hat also jemand Erfahrung damit, wie man durch gezielte und organisierte Masseneinwanderung ganze Bevölkerungsstrukturen verändert und systematisch "umvolkt", aus ehemals illegalen Terrororganisationen (Haganah, Palmach usw.) eine reguläre Armee formt, ganze Städte, Landstriche, dann ein ganzes Land besetzt, so ist es gewiß die zionistische Bewegung. Wer also im zionistischen Staat einen irgendwie gearteten Verbündeten im Kampf gegen die eigene Bedrohung durch Masseneinwanderung sieht, dreht nicht nur diese besondere Geschichte auf den Kopf. Er verkennt oder verdrängt darüberhinaus, daß die hiesigen Ableger seines potentiellen „Bündnispartners“ überhaupt kein Interesse an seiner „liebevollen Zuneigung zu Israel“ haben, weil diese die Merkel‘sche Untergangspolitik im Grundsatz vollkommen mittragen.

Wer diese widerrechtliche Besatzung derart zu legitimieren und für eigene Zwecke zu instrumentalisieren versucht wie Pretzell, ist wahrlich ein Künstler der besonderen Art. Von politischem Weitblick, von historischer Kenntnis der Zusammenhänge zeugt es allerdings nicht. Der Staat „Israel“ ist nicht der Brückenkopf der „freien Welt“ gegen einen aggressiver agierenden Islam, wie uns Pretzell, Wilders oder Le Pen suggerieren wollen. Und das nicht nur, weil diese längst unfrei gewordene westliche Welt und mit ihr „die einzige Demokratie im Nahen Osten“ die Hauptverantwortung dafür tragen, was sich in Gesamt-Nahost seit der Gründung des Staates „Israel“ dort zugetragen hat. In fünf Jahren Syrienkrieg waren es letztlich die syrische Armee und ihre iranischen, libanesischen, kurdischen und russischen Verbündeten, die diesem schrecklichen Massenmorden ein (vorläufiges?) Ende bereitet haben. „Israel“ wird dennoch nicht aufgeben in seinem Bestreben, Präsident Assad und Syrien weiter zu schwächen, den nächsten Libanonkrieg vorzubereiten und den geopolitischen Einfluß des Iran auch mittels „militärischer Option“ zu schwächen. Unter diesem Aspekt wird es interessant werden, wie sich der „russische Bär“ und Präsident Trump hoffentlich gemeinsam beweisen werden, um dieser Region endlich Ruhe und Frieden zukommen zu lassen. Die bloße Existenz des Staates „Israel“ war und ist geradezu eine der Ursachen jeglicher Radikalisierung als auch des permanenten Kriegszustandes im gesamten Nahen und Mittleren Osten. Letztlich auch der Grund für wachsenden Antisemitismus – nicht nur im Orient, auch in Europa.

Sonntag, 25. Dezember 2016

Der 25. Chaslev nach Flavius Josephus

Als der König Antiochus aus Furcht vor den Römern aus Ägypten abzog, wandte er sich gegen Jerusalem und rückte vor die Stadt im 143. Jahr der seleukidischen Königsherrschaft. Er nahm die Stadt ohne Kampf ein, da seine Anhänger ihm die Tore öffneten. Sobald er Jerusalem in seiner Gewalt hatte, ließ er viele Angehörige der gegnerischen Partei töten, raubte eine Menge Geld und kehrte dann nach Antiochia zurück.

Zwei Jahre später jedoch, im 145. Jahre der Seleukiden, am 25. Tages des Monats, der bei uns Chaslev (Kislev), bei den Macedoniern aber Apellaios heißt, in der 153. Olympiade, kehrte der König mit großer Heeresschar nach Jerusalem zurück und nahm, indem er eine friedliche Gesinnung heuchelte, die Stadt mit List ein. Diesmal schonte er aber nicht einmal diejenigen, die ihn in die Stadt eingelassen hatten, denn es war ihm in seiner Habgier nur um die Schätze des Heiligtums zu tun. Hatte er doch eine große Menge Gold und die prachtvollen Weihgeschenke im Tempel gesehen. Um das alles rauben zu können, verletzte er selbst den Vertrag, den er mit seinen Anhängern geschlossen hatte. Er plünderte also den Tempel völlig, sodaß er die heiligen Gefäße, die goldenen Leuchter, den goldenen Altar, den Tisch und die Weihrauchfässer fortschleppte und nicht einmal die aus Byssus und Scharlach verfertigten Vorhänge zurückließ. Desgleichen leerte er die verborgene Schatzkammer und ließ überhaupt nichts Wertvolles an Ort und Stelle, sodaß er die Juden in den tiefsten Gram versetzte. Ja, er verbot ihnen sogar die Darbringung der täglichen Opfer, plünderte die ganze Stadt, tötete einen Teil der Bürger und schleppte den anderen samt Weib und Kind in die Gefangenschaft, im ganzen gegen 10.000 Menschen. Die schönsten Stadtteile ließ er in Brand stecken und die Mauern schleifen, und in der Unterstadt errichtete er eine Burg, welche sehr hoch war und den Tempel beherrschte. Diese Burg befestigte er mit hohen Mauern und legte eine macedonische Besatzung hinein; auch hielten sich in ihr die Gottlosen und Verruchten aus dem Volke auf, die ihren Mitbürgern viel Leids antaten. An der Stelle des Altars ließ der König einen anderen errichten, schlachtete Schweine auf demselben und brachte so Opfer dar, die weder gesetzmäßig noch beim Gottesdienste erlaubt waren. Dann zwang er die Juden, die Verehrung ihres Gottes aufzugeben, seine eigenen Götter anzubeten, ihnen in jeder Stadt und in jedem Dorfe Altäre zu erbauen und täglich Schweine zu opfern. Weiterhin verbot er ihnen, ihre Söhne zu beschneiden, und bedrohte die Zuwiderhandelnden mit Strafe. Um aber das Volk zur Befolgung seiner Befehle zu zwingen, stellte er besondere Beamten an. Leider kamen denn auch teils freiwillig, teils aus Furcht vor der angedrohten Strafe viele Juden den Geboten des Königs nach. Die Vornehmsten und Edelmütigsten jedoch kümmerten sich nicht um ihn und hielten ihre väterlichen Gesetze höher als die Strafen, welche den Widerspenstigen angedroht waren. Deshalb wurde tagtäglich eine Anzahl von ihnen unter grausamen Martern hingerichtet: man geißelte und verstümmelte sie und schlug sie dann noch lebend ans Kreuz. Die Weiber aber und die beschnittenen Knaben wurden auf Geheiß des Königs erwürgt, und die letzteren am Halse ihrer gekreuzigten Eltern aufgehängt. Fand sich ein heiliges Buch der eine Gesetzesrolle, so wurden sie verbrannt, und diejenigen, bei denen sie gefunden worden waren, wie Übeltäter hingerichtet.

Dienstag, 20. Dezember 2016

Moskau/Berlin

Unser Mitgefühl gilt sowohl dem russischen als auch dem deutschen Volk, der Berliner Bevölkerung und den Angehörigen der Opfer ob der brutalen und kaltblütigen Terroranschläge des gestrigen Tages auf den russischen Botschafter in der Türkei und den Weihnachtsmarkt zu Berlin!

Sonntag, 18. Dezember 2016

Rav Yacov (Yaoub) Attie zt"l - A great Lebanese Jewish leader

It is with great sadness that we announce the passing of Chacham "Yaoub" (Yacov) Attie, A"H at 94 years old. Chacham Yaoub served the Beirut Jewish community selflessly for over thirty years. He was not only a religious leader to the community but a loving father to all who met him. May his memory be a blessing.

Source: Lebanese Jewish Community Council

Dienstag, 27. September 2016

Nationaljudentum - ein Wahnjudentum (Ein Auszug)

Wer nicht zu uns gehört, ganz zu uns gehört, der ist gegen uns. Wer da behauptet, er achte die Orthodoxie in ihren aufrichtigen Bekennern, nur er selber wolle nicht orthodox sein, weil er den orthodoxen Standpunkt nicht teile, ihn für einen längst überwundenen halte, der hat, von unserem Standpunkt aus betrachtet, längst mit dem einzigen, wahren Judentum im Innern gebrochen, er hat sich losgesagt von Hakadosh Baruch Hu und seiner Thora, und das Judentum, das er sich, weil er nun einmal als assimilationunfähiger Jude ein Judentum nicht entbehren kann, aus erträumten Idealen einer in weite Nebelfernen hinausgerückten, auf Zion beruhenden Nationalkultur, notdürftig zusammengezimmert, ist ein - Wahnjudentum. Was macht uns zu Juden? Die Geburt? Die Erinnerung an vergangene Herrlichkeit des Judentums? Das jüdische Herz? Das jüdische Gefühl? Nein und tausendmal nein! Gewiß, die Bestimmung Jude zu sein, verliert kein Jude. Er wird mit dieser Bestimmung geboren. Ob er nun aber aus dieser Bestimmung praktische Konsequenzen für's Leben zieht, oder nicht, ob er sein Leben in allen seinen Beziehungen unter das Diktat der Thora stellt oder nicht, ob er in seinem Genussesleben die von der Thora gezogenen Schranken bewahrt oder nicht, ob er Koscherfleisch genießt, ob er Tefillin legt, Schabbos und Jomim Towim hält, die Gesetze für's eheliche Leben beobachtet, seine Kinder jüdisch erzieht und sie herantreten läßt an die Quellen des jüdischen Schrifttums, auf daß sie Begeisterung daraus schöpfen und Liebe für ihren jüdischen Beruf und ihre nationale Aufgabe - oder nicht -: das und nur das allein entscheidet darüber, ob der mit der ewigen, unvergänglichen und unverlierbaren Bestimmung, Jude zu sein, geborene Jude in Wirklichkeit Jude ist oder nicht. Judentum heißt: Thora. Jude sein: die Thora halten. Was sagt der Zionismus dazu? "Religion ist Privatsache".

Raphael Breuer sel. A., 1903

Montag, 28. März 2016

Jews in Lebanon

President of the Lebanese Jewish Community Council, Mr. Isaac Arazi: "We identify as Lebanese and we belong in Lebanon one hundred percent. Our condition is just like that of the rest of Lebanon. We are investing lots of resources into reviving the Jewish community by renovating Magen Abraham, the only synagogue that's left. We even raised money from Lebanese Jews outside the country, but Christians and Muslims also helped us renovate. Even the company that's responsible for development and rehabilitation of Beirut helped us in accordance with the law that the state should help to renovate houses of worship." There has been a lot misinformation circulated about the Lebanese Jewish community in the media, amongst people who are self-proclaimed experts on the internet. We are all entitled to our own opinions but not our own facts. There are more than 2,000 Lebanese Jews in Lebanon, this is according to the President of the Lebanese Jewish Community Council, Mr. Isaac Arazi who actually lives in Lebanon. We kindly ask people to stop making baseless claims and wholesale generalizations about a community they don't know and/or a country they have never visited. The Synagogue was renovated by Lebanese Jews for the Lebanese Jewish community to be a place of worship, no more and no less. The Synagogue isn't publicly opened for security considerations, there is a minimum amount of people in Beirut to hold prayers, the community holds prayers in private places and the Lebanese Jewish Community Council looks after the social, religious, and even economic interests of Jews residing in Beirut and throughout Lebanon.