Samstag, 9. Januar 2010

Ein Appell an Nicht-Juden

Von REUVEN J. CABELMAN

Als praktizierender und orthodoxer Jude wende ich mich mit den nachfolgenden Zeilen vor allem an nicht-jüdische Menschen in Deutschland, die sich aus welchen Gründen auch immer für das Judentum interessieren und gleichzeitig meinen, dass Solidarität mit oder Zuneigung zum jüdischen Volk identisch sein müsste mit der Unterstützung des so genannten Staates „Israel“ oder aber andererseits der Ansicht sind, dass jegliche Kritik an diesem Staat bzw. die Ablehnung desselben „antisemitisch“ sei.


Vor allem richte ich meine Zeilen an die in Deutschland lebenden Muslime, um ihnen die Botschaft zu überbringen, dass authentisches Judentum nichts gemeinsam hat mit der zionistischen Ideologie.

Das authentische jüdische Volk ist das Volk des Buches, das treu den Geboten der Heiligen Schrift, seinen Propheten, Weisen und Gelehrten folgt und den Frieden mit allen Völkern sucht.

Die zionistische Ideologie hat seit ihrer Entstehung und vor allem seit der Gründung des Staates, der sich "Israel" nennt, unzählige Opfer gefordert — jüdische und nicht-jüdische. Sie hat Millionen von Juden von ihrer Heiligen Thora entfremdet und plumpe nationalistische Staatsfanatiker aus ihnen gemacht und ist darüber hinaus die Hauptursache für antijüdische Ressentiments in der Welt. Ein Menschenleben zählt jedoch mehr als ein Stück Land!

Judentum und Zionismus sind diametrale Gegensätze. Der Zionismus ist eine bösartige Karikatur, eine grausame Entstellung dessen, was Judentum tatsächlich bedeutet.

Die Nationen der Welt akzeptierten leider eine klare Lüge als sie die Zionisten - jene Häretiker, die ihren Staat durch Eroberung und unter dem Namen „Israel“ etablierten - als einen Teil des jüdischen Volkes anerkannten. Die Nationen versetzten die zionistischen Häretiker dadurch in die Lage auch das jüdische Volk selbst zu erobern. Durch diese Aktion und angesichts der Tatsache, dass diese zionistischen Frevler und die Etablierung ihres Staates durch Eroberung keinerlei Beziehung zum jüdischen Volk haben, beschädigten auch diese Nationen das authentische jüdische Volk, seine Thora und seinen Glauben weitaus mehr, als das jüdische Volk jemals durch Araber verletzt worden ist.





Nur über die Thora ist das jüdische Volk zu definieren. Das jüdische Volk hat keine Verbindung zu Zionisten, dem Zionismus oder ihrem Staat, den sie unter der Idee des Nationalismus aufbauten. Judentum hat nichts mit Nationalismus zu tun! Das authentische jüdische Volk steht in strikter Opposition gegen jede Kränkung der arabischen Nation. Die arabische Nation tat dem jüdischen Volk bis zum Anbruch des zionistischen Nationalismus niemals etwas zu Leide.

Das jüdische Volk ist durch die Thora dazu angehalten in den Ländern seines Aufenthaltes den Frieden mit den jeweiligen Regierungen und Völkern zu suchen und nicht gegen irgendeine Nation zu rebellieren, insbesondere dann nicht, wenn es sich um das Heilige Land handelt. Juden, die der Thora folgen, sind weder des Tötens noch der Verletzung anderer Personen überhaupt verdächtig und es ist ihnen streng verboten an irgendwelchen Gewaltaktionen teilzunehmen, auch und vor allem nicht in Beziehung zu Palästina.

Alle Juden, die an G-tt und Seine Thora glauben und die Vorschriften und Gebote der Thora beherzigen, stehen loyal zu den Schwüren, die sie dem Schöpfer ablegten, und sind nicht an der nationalistischen Revolution beteiligt. Sie sind Geiseln unter zionistischer Besatzung. Selbst jene, die in dieses zionistische Projekt einbezogen worden sind, tun dies gegen die Lehren ihres Glaubens und ihrer Religion.

Jede Person in der Welt, die an Gerechtigkeit glaubt, muss wissen, dass die gesamte Welt nicht verschont werden wird, wenn es dem zionistischen Experiment weiterhin erlaubt wird, fortzufahren. Viele unschuldige Menschen werden Schaden erleiden. Jede Person, die barmherzig und gerecht ist, muss sich erheben und die Zionisten aufhalten!

Der verbrecherische Krieg des zionistischen Staates gegen die Bevölkerung von Gaza hat die muslimische Welt zu Recht stark aufgewühlt. In öffentlichen Protesten, Demonstrationen und bei den Freitags-Gebeten wurde der Staat, der sich "Israel" nennt, für dieses Massaker überall verurteilt.

Unglücklicherweise jedoch artikulieren sich diese Proteste nicht gegen diesen Staat und die zionistische Bewegung allein, sondern sie richten sich häufig auch gegen das jüdische Volk im Ganzen. Ich will deutlich darauf hinweisen, dass undifferenzierter Hass gegenüber Juden insgesamt mehr als kontraproduktiv ist und den Zionisten letztlich in die Hände spielt, denn Antijudaismus oder Antisemitismus benötigt der Zionismus wie die Luft zum Atmen, weshalb er ihn auch am allerbesten selbst provozieren kann.

Der entscheidende Vorwand, um den zionistischen Staat im Jahre 1948 nach Jahrzehnte langer ideologischer, organisatorischer und auch militärischer Vorarbeit auszurufen, war der Holocaust. Es ist geradezu ironisch: Der zionistische Staat wurde angeblich gegründet, um die Juden vor Antisemitismus zu schützen und doch sind gerade er und seine Taten die Hauptursache für weltweiten Antisemitismus. Der Zionismus nährt sich aus dem vergossenen Blut von Juden. Deshalb muss davor gewarnt werden, dass durch die Handlungsweise der Zionisten hervorgerufener Zorn auf uns Juden im allgemeinen projiziert wird, weil das nicht nur ungerecht, sondern auch noch Wasser auf die zionistischen Mühlen wäre. Die Zionisten befinden sich in einer "Win-Win"-Situation. Wenn sie erhalten, was sie fordern, haben sie gewonnen. Wenn man sich ihren Forderungen nicht beugt, bezichtigen sie die andere Seite, sie würde mit ihrer Haltung den Antisemitismus anheizen – und das bringt den Zionisten wieder die Unterstützung all jener, die keine Antisemiten sein wollen.

Das Schlagwort "Antisemitismus" wird von der zionistischen Propaganda sowieso als Rechtfertigung für die Existenz des Staates "Israel" ausgeschlachtet. Die Gründer des Zionismus haben in ihren Büchern offen geschrieben, mit welchen Mitteln sie die Schaffung eines eigenen Staates herbeiführen wollten: Sie wollten den Antisemitismus so lange anheizen und die Sicherheit der Juden in allen Ländern der Welt so stark untergraben, bis diese gezwungen wären, in ihren Staat zu fliehen. Im Grundsatz lebt die zionistische Ideologie vom Leiden des jüdischen Volkes.

Als sie noch Ministerpräsidentin war hatte Tzipi Livni die Welt vor eine Alternative ihrer ganz eigenen Art gestellt, als sie formulierte, dass man zu wählen habe zwischen dem "Staat Israel" auf der einen oder dem "Terrorismus" auf der anderen Seite. Welch eine "chutzpah" angesichts der historischen Tatsache, dass der zionistische Staat auf der Grundlage von Terror aufgebaut wurde. Waren es nicht die Eltern von Frau Livni, die Mitglieder der Terrororganisationen "Irgun" waren? War nicht ihr Vater, Eitan Livni, an Sabotageakten und Terroranschlägen auf britische Patrouillenboote und Eisenbahnverbindungen beteiligt? Waren etwa nicht "Haganah" und "Palmach" paramilitärische, auf Terror spezialisierte Untergrundorganisationen, deren Ziele britische Polizei- und Radarstationen, arabische Busse und Marktplätze waren? Stiegen etwa nicht Mitglieder dieser Terrororganisationen in höchste Ämter des zionistischen Staates auf?

Es war der verehrte Rabbi Baruch Kaplan - Friede seiner Seele - der sich als Zeitzeuge der Hebron-Pogrome des Jahres 1929 äußerte: "Zu jener Zeit", schrieb er, "argumentierten die Zionisten mit dem Slogan, die westliche Tempelmauer in Jerusalem sei ein 'nationales Symbol'. Selbstverständlich waren die Araber mit dieser Idee nicht einverstanden in Anbetracht dessen, dass sie den Ort seit über 1100 Jahren regierten. Trotzdem schrie der zionistische Mob: 'Die Mauer ist unser!' Es ist schwer zu verstehen, warum sie dieser Ansicht verfielen, angesichts dessen, dass sie überhaupt keine Beziehung zu den heiligen jüdischen Orten hatten. Die zionistischen Zeitungen brachten das Argument über die Herstellung eines dauerhaften Gebetsortes für die Juden an der westlichen Tempelmauer heraus.

Dies provozierte die Araber und der damalige Rabbi von Jerusalem, Rabbi Yosef Chaim Sonnenfeld, bat um Einhalt und um Dankbarkeit gegenüber den Arabern, dass sie so viele Jahrhunderte den Juden das unbeeinträchtigte Beten an der westlichen Mauer des Tempels erlaubt hatten.

Die Zionisten weigerten sich jedoch, die Ermahnungen des Rabbi Sonnenfeld zu beherzigen und sie beriefen eine große Konferenz der Juden in Jerusalem ein. Schätzungsweise 10.000 Leute kamen zusammen. So begann der damalige Konflikt zwischen Zionisten und Arabern in Hebron.

Die Araber waren ein freundliches Volk uns gegenüber und ich bin ein Zeuge dafür. Wir lebten sehr gut mit ihnen in Hebron. Es sind die verfluchten Zionisten, die den Hass der Araber gegen uns verursachen."

Muslimische Länder und Regierungen jedoch haben im Laufe ihrer Geschichte die Juden geschützt und ihnen oft genug vor Verfolgungen Zuflucht gewährt.

Nach der spanischen Reconquista flüchteten die Juden gemeinsam mit ihren muslimischen Nachbarn in Richtung Süden, weil es für Juden sicherer war unter muslimischer Herrschaft zu leben als innerhalb des katholischen Spaniens. Bis zum heutigen Tag erfreuen sich die Juden Marokkos an dem besonderen Schutz des Königs. Die iranischen Juden weigern sich beharrlich zionistischen Erpressungsversuchen nachzugeben und den Iran Richtung "Israel" zu verlassen und sie erfreuen sich am friedlichen Leben mit allen religiösen Freiheiten. Die kleine noch verbliebene jüdische Gemeinde des Libanon wird vor allem von Muslimen in ihrem Bestreben unterstützt, die Synagoge Beiruts - die vor allem auch durch zionistische Fliegerangriffe zerstört worden ist - zu restaurieren.

Ich möchte mich auf diese Aspekte gemeinsamer jüdisch-muslimischer Geschichte sowie auf das Vermächtnis von Rabbi Baruch Kaplan sel. A. beziehen und darum bitten, dass orthodoxe und nicht-zionistische Juden beispielsweise zu Konferenzen der Arabischen Liga eingeladen werden, damit sie dort die Möglichkeit bekommen, ihre Mission der muslimischen Welt gegenüber erklären zu können.

Die muslimischen und palästinensischen Gemeinden in Deutschland sollten sich nicht von dem verzerrten Bild, welches das offizielle "Judentum" in Deutschland bietet, in ihrem Urteil über das wahrhaft jüdische Volk, beeinflussen lassen. Die Organisation, die sich "Zentralrat der Juden" nennt, repräsentiert kein Judentum. Diese Leute vertreten Eigeninteressen und sind nichts weiter als Sprachrohre des Zionismus in Deutschland, die ihre Hauptaufgabe darin sehen, Kritiker am zionistischen Staat oder ihrer eigenen Institution mit nahezu inquisitorischer Perfektion mundtot zu machen und sie gesellschaftlich zu isolieren. Der zionistische Zentralrat hat keinerlei Bezug zu den Grundlagen und Werten unserer Religion, keiner ihrer Führer lebt nach den Gesetzen der Thora, die Ausübung religiöser Rituale hat bestenfalls eine Alibifunktion und die jüdische Religion wird ausschließlich für politische Zwecke missbraucht.

Geben Sie stattdessen Thora-treuen und authentischen Juden auch in Deutschland die Möglichkeit ihr Anliegen bei Veranstaltungen und Gesprächen darlegen zu können.

Lasst uns gemeinsam als Juden, Muslime und Christen dem zerstörerischen Treiben des Zionismus entgegentreten - nicht nur im Sinne des überlieferten und authentischen Judentums, sondern letztlich auch im Interesse eines befreiten Gesamt-Palästina und seiner Einwohner.

Möge G-tt uns und der gesamten Welt Friede spenden!

Kommentare:

  1. Amen und vielen Dank für diese Worte!

    Salam - Shalom, Meryem

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  2. Ich bin eine Christin (nicht praktizierend) mit der Hoffnung auf Frieden auf dieser Erde. Selber bin ich mit Muslimen und auch Juden befreundet und beobachte das Geschehen auf der Welt, wie Hass gestreut wird, wo Frieden wäre und bin sehr beunruhigt über die Geschehnisse in Paläsina. Ich habe ihren Artikel mit Freude gelesen, weil ich nicht wusste, dass es Menschen und Bewegungen auf der jüdischen Seite gibt, die so klar sehen und auch auf der Suche nach Frieden und Gerechtigkeit sind. Ich werde Ihre Artikel gerne weiterhin lesen. Danke!

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  3. Einen herzlichen Dank Euch beiden für die positiven und Mut machenden Worte. Wie seid Ihr auf den "Israelit" gestoßen?

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  4. Ich bin von der Website von lupo cattivo http://lupocattivoblog.wordpress.com/, der diesen Artikel von Ihnen dort gebracht hat, auf Ihre Website gekommen.

    Ich wünsche uns allen einen friedvollen Tag.

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  5. Salam-Shalom,
    ich bin vom blog von Urs hergekommen...meiner ist hier: http://meryemswelt.theolounge.de

    Ich wünsche uns allen Frieden und viel Erfolg bei unserer Arbeit, welcher auch immer, :-)

    Meryem

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  6. Ich danke Ihnen für diesen Artikel.Ich bin sehr angenehm überrascht, diese erfrischenden und hofnungsvollen Zeile aus einer jüdisch orthodoxen Sicht zu lesen. Der Begriff "orthodoxe Jude" hat mir durch die sionistischen Taten und Ziele bisher immer eher Angst eingejagt, da ich hier keine Differenzierung verstand. Mit Ihrer Meinung kann ich mich voll identifizieren. Noch einmal vielen Dank dafür!

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  7. Lieber Herr Cabelmann,
    herzlichen Dank für diesen sehr mutigen und offenen Artikel! Habe die Site gefunden durch www.net-news-global.de und mir erlaubt, obigen Beitrag im Blog meines www.myspace.com/dhyan_sarasai zu posten.
    Mit besten Grüssen,
    D. Rose

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  8. Lieber Herr Cabelmann,
    Per Zufall bin ich auf den "Israelit" gekommen. War auf der Suche nach den Hintergründen der Finanzkrise. Ganz erstaunliche Informationen tun sich da auf. Mein Fazit: Die klassischen Medien verschweigen die Wahrheiten. Stellt sich die Frage: Ist die Manipultion wirklich derart umfassend? Warum lässt man (mit man meine ich die, die es besser wissen müssten) sich das bieten? Wann kommen die wahren Hintergründe an die breite Öffentlichkeit und vor die Gerichte?

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  9. Lieber Herr Cabelmann
    Endlich, so scheint mir, kommt langsam die Wahrheit ans Licht. Wünsche Ihnen und uns viel Erfolg auf dem Weg in eine gerechtere und friedlichere Welt.

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  10. @ anonym vom 19. Mai 2010:
    Diese Manipulationen sind so gewaltig, dass sie selbst unsere schlimmsten Vorstellungen noch übertreffen. Die Folgen für die Welt werden katastrophal sein, genau, wie Herr Cabelmann dies immer wieder betont. Ich wünsche uns allen die Kraft, auch selbst für die Verbreitung der Wahrheit einzutreten, selbst wenn wir auf taube Ohren stoßen. Der treue Jeremiah sei uns ein Beispiel - er warnte 50 Jahre lang und gab nicht auf. Leider hörte dennoch niemand auf ihn.
    Ich wünsche uns allen Frieden, Geduld und Weisheit und danke Herrn Cabelmann für seine mutigen Artikel! Danke auch an alle Kommentierer - ich schöpfe viel Hoffnung aus den Beiträgen.

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  11. ich muß leider sagen das die Art und weise wie es zur Zeit gahandhabt wird stark an das erinnert was man den Deutschen Volk im 2. Weltkrieg vorwarf, nähmlich wegzusehen und es tut gut das sie es nicht tun.
    Auch möchte ich sagen das mir nachdem ich Bilder aus dem gaza-streifen sah nicht klar wurde wieso ausgerechnet das Volk was am meisten wärend des Holocaust erdulden muste, es nun nicht besser macht.
    Aber er freut mich das dem nicht so ist und es eben nicht nur Zionistische Juden gibt die bei jedem Wort was die zustände im Gaza-Streifen betrifft "Antisemit ruft".

    und gerade betroffene des Holocaust als Leugner darzustellen und sie mehr oder weniger als Antisemiten darzustellen ist etwas, was ich auf die selbe Stufe stelle wie den Holocaust selbst.

    Ich hoffe das sie in der Welt mehr gehör finden werden und dies den Menschen Weltweit bewust wird.

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  12. Sie wenden sich an die falschen! Die Moslems sind schnell beleidigt und drohen, sagt ihr jüdischer Landsmann Henryk M. Broder - und er hat recht!
    Man hat gegen ihn eine Fatwa ausgesprochen:
    http://moslaemm.blogspot.com/2010/08/fatwa-gegen-das-gespann-henryk-m-broder.html

    Moslems wollen nur Krieg!

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  13. Auch wenn Herr Broder ein beliebter Talk-Show Gast ist: prüfen Sie seine Vita und seine Worte genau! Ausgerechnet Herrn Broder als "Landsmann" von Herrn Cabelman zu nennen, zeigt mir, dass Sie bedauerlicherweise nicht über wesentliche Hintergründe informiert sind - wie so viele.

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  14. Das was sie da schreiben, berührt mich sehr emotional. Ich bin selber praktizierender Muslim und erlebe oft, dass Juden und Zionisten für einund dasselbe gehalten werden. Wie kann man das den Leuen auch übel nehmen? Wer auf der Welt kennt denn, den Unterschied? Solche Leute wie Sie, sind eine bereicherung für uns. Dass, die Thora auch für mich eine Heillige Schrift ist, möchte ich an dieser Stelle ebenfalls Unterstreichen.
    Möge G-tt der Schöpfer über alle Dinge sie beschützen und Ihnen in Ihrem Projekt Neturei Karta helfen. Ich werde jetzt weiter googlen und versuchen zu recherchieren, wie ich Neturei Karta unterstützen kann.
    Shalom und Salam...Abdul Qadir

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  15. Sehr geehrter Herr Cabelman,

    Sie schreiben:

    "Die Gründer des Zionismus haben in ihren Büchern offen geschrieben, mit welchen Mitteln sie die Schaffung eines eigenen Staates herbeiführen wollten: Sie wollten den Antisemitismus so lange anheizen und die Sicherheit der Juden in allen Ländern der Welt so stark untergraben, bis diese gezwungen wären, in ihren Staat zu fliehen. Im Grundsatz lebt die zionistische Ideologie vom Leiden des jüdischen Volkes."

    Ich bin erschüttert, so etwas zu lesen, und würde mich gerne weiter sachkundig machen. Können Sie mir eines dieser Bücher nennen, eventuell mit Angabe entsprechender Passagen?

    Vielen Dank im voraus!

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    1. Herzl selbst schrieb in seinen Tagebüchern: "Ich könnte einen Massenantrag der kleinen Juden, sie hinauszuführen, nur annehmen, wenn mich alle Regierungen, die es angeht, darum ersuchten, mir ihre wohlwollende Mitwirkung versprächen und mir die Garantien für ruhige Vollendung des ungeheuren Werkes gäben, so wie ich ihnen Bürgschaften leisten würde für den Abzug ohne wirtschaftliche Schädigung... Die Antisemiten werden unsere verläßlichsten Freunde, die antisemitischen Länder unsere Verbündeten".

      Oder: "Den Juden ist vorläufig noch nicht zu helfen. Wenn einer ihnen das Gelobte Land zeigte, würden sie ihn verhöhnen. Denn sie sind verkommen. Aber wir müssen noch tiefer herunterkommen, noch mehr beschimpft, angespuckt, verhöhnt, geprügelt, geplündert und erschlagen werden, bis wir für diese Idee reif sind".

      Das war und ist "Katechismus" in der zionistischen Praxis, denn Antisemitismus und Zionismus sind die beiden Seiten ein- und derselben Medaille. Sie brauchen und ergänzen sich einander.

      Ähnliche Dinge lassen sich im Grunde auch bei Nathan Schwalb ("nur durch Blut werden wir das Land bekommen") oder Max Nordau nachlesen.

      Lenni Brenner hat ein Buch darüber verfasst, aus dem auch Beispiele konkreter Zusammenarbeit von Nazis und Zionisten geschildert wird. Das Buch ist mittlerweile auch in einer deutschen Übersetzung erschienen. Ich weiß allerdings nicht, ob es noch zu haben ist.

      Dann gibt es noch ein Büchlein des irakischen Juden Naeim Giladi, dessen Titel mir gerade entfallen ist. Interessant sind sicher auch einige Bücher hier:

      http://www.truetorahjews.org/engbookstore

      Dabei ist da übrigens auch das Original von Lenni Brenner.

      Sie können aber meine Aussage gerne auch in der Praxis und völlig unabhängig von irgendwelchen Büchern nachprüfen. Immer wenn es irgendwo zu merklichen antisemitischen Entwicklungen kommt (kommen soll!), dann erweist sich der zionistische Staat als "Retter", als jemand, der die Juden dort "nach Hause holen". Das war in der Vergangenheit so mit den russischen, mit vielen arabischen (insbesondere Irak, Jemen und Marokko, aber auch Libyen), war nach dem Sturz des Shah-Regimes so (wobei G-tt sei Dank viele Juden sich wenigstens für die USA entschieden) und ist heute wieder so im Iran. Auch aus Frankreich will man seit Jahren immer mehr haben und es werden entsprechende Werbekampagnen dort als auch in England oder Deutschland gemacht, um Juden für die Auswanderung nach Palästina zu ködern. Dazu brauchen die ansteigenden, spürbaren und offenen Antisemitismus, damit die Menschen Angst bekommen und wirklich darüber nachdenken, in den zionistischen Staat zu gehen.

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  16. In der christlichen Lehre heisst es: Friede den Menschen. die guten Willen sind.
    Das ist entscheidend, sonst garnichts. Ob einerJude ist oder Moslem oder Christ, Buddhist oder Shintoist,
    Hindu oder gar Atheist: wenn er guten Willens ist für anständigen Umgang und die ethischen Grundsätze befolgt, die menschliches Leben fair und konstruktiv gelingen lassen, ist er nicht ausgestossen. Warum auch? Ich habe als junger Mensch den Tod meines Großvaters erlebt, der Atheist war. Er ging nach langem Leiden doch relativ kurzem Todeskampf in den Frieden, lächelte mir noch zu und aus seinen Augen sprach unendliche Liebe. Er war ein anständiger Mensch, der niemanden übervorteilte oder betrog, er war hilfsbereit und fair. Auch er durfte in den Frieden Gottes, dem wir alle angehören, wenn wir guten Willens sind. Gott ist gross. Seine Barmherzigkeit umfasst ale dankbaren, fairen und jene, denen sein Gesetz ins Herz geschrieben ist - das können auch jene sein, die sich von den oft korruptem und parasitären Institutionen losgesagt haben. Jedem ist sein Weg zu Gott vorgezeichnet, keiner wird dem Grab entrinnen, keiner seinem Ende. Abgerechnet wird zum Schluss - und wer ein Leben aus gutem Willen führte , auch mit menschlichen Schwächen - erreicht die Vergebung, wenn er im Leben zu Mitleid und Vergebung fähig war. So denke ich eben und danke Gott, dem Allmächtigen der sich hier nicht um Geld oder Macht schert. Die Dämonen richten die Menschheit zugrunde mit ihren Lügen, ihrem Geld, ihrer Medienmacht, ihrer Unverfrorenheit.

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  17. Israel das gelobte Land. Mord und Totschlag, Tag ein Tag aus. Wissen die Israelis nicht, daß sie Blutschuld auf sich laden, noch und nöcher, selbst wenn sie meinen nur "palestinensische Tiere" zu töten?
    Gelobtes Land Israel vom Schöpfer der Himmel und der Erden gegeben? Da hat wohl eher jemand anderes was gegeben...

    Essener sagen:
    Du sollst kein lebendiges Wesen töten.

    Ich bin zu der Erkenntnis gelangt, daß das Deutsche Reich das gelobte Land ist, welches der Schöpfer seinem Volk versprochen hat. Seit 1919 werden die Völker deutsche/jüdische in die Irre geführt.

    1989 übergab der Drache (Rußland) dem Tier (USA)die Macht. Dank der willfährigen korrupten faschistischen deutsch Politiker, wurde daß 70 Jährige Irrelaufen nicht beendet, sondern schön weitergeführt und die Völker weiter in der Sklavenhaft gehalten. Und wieder schweigen alle und schauen weg. Fragt sich jemand, wie konnte das zu Anton Hinkel Zeiten alles geschehen, braucht man nur daß Heute ansehen. Nichts hat sich geändert, außer Zeit und die Methoden.

    Mit freundlichen jüdisch reichsdeutschen Grüßen, Shalom und Gott mit Uns.

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  18. Es Selamu Aleykum,

    an alle friedliebenden Menschen dieser Welt, Ich als Muslim darf und will keine Menschen Hassen egal was für Hautfarbe Religion oder Nationaler Zugehörigkeit Ich Verachte alle Greueltaten die von Radikalen (egal ob Muslime, Zionisten, Christen)im Namen Gottes verübt werden, schliesslich hat uns Alle Gott erschaffen, ein normal denkender Mensch kann und wird nicht alle Juden für die Greueltaten in Palästina verantwortlich machen, Verantwortlich mache Ich nur den Menschenleben verachtenden Zionistischen Staat für Seine Unmenschliche Politik, möge Gott dem Palästinensischem Volk beistehen.

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  19. Lieber Herr Cabelman, der link zu Ihrer Seite erreichte mich über Dili, Osttimor - mein Bruder arbeitet dort.Wir diskutieren via Skype die pol. Lage, insbesondere die Finanzlage. Der Unterschied zwischen Juden und Zionisten ist weitgehend unklar. Das sollte sich schleunigst ändern, damit nicht irgendwann wieder unschuldige Menschen verantwortlich gemacht werden. Das Internet bietet, wie Sie sehen können, eine gute Plattform zur Klärung. Ihre ausführliche und sehr informative Seite werde ich gern weitergeben. Viele Grüße

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  20. Vielen Dank fuer Ihre Webseite. Seitem ich Deutschland fuer gut verlassen ist es mir nicht bewusst gewesen das es einen Unterschied zwischen Juden und Zionisten weitergehend in unklar leben.

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  21. Many thanks for your great article of the different between a JEW and a Zionist.

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  22. Seit ein paar Wochen habe ich (Christin) begriffen wie die bis dato verbotene deutsche Volkswahrheit mich belastet hat. Bei meiner eigenmächtigen Internetrecherche erfuhr ich mehr und mehr, was keiner glauben will und vor allem keiner sagen darf. Um die ganzen Zusammenhänge zu verstehen landete ich nun auch auf dieser sehr informativen Seite und auch wenn mir mein Hirn ob der vielen Eindrücke des Gelesenen schwirrt, bin ich Ihnen von Herzen dankbar für Ihre Seite und die Liebe mit der sie geführt wird.

    Seit ich die Wahrheit fand, fühle ich zunehmende Klarheit in mir ...
    Und das wünsche ich mir für alle Menschen
    frei denken, sagen und schreiben dürfen was wahr ist.
    Sich zu Lügen bekennen, aber keine Vergeltung fürchten,
    sondern um des Friedens Willen anerkennen was wahr ist.

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