Freitag, 19. März 2010

"Verrückt" wie König Salomon

Von REUVEN J. CABELMAN
auf der Grundlage einer Rede von Rabbi Amrom Blau זצ''ל

Der Talmud erzählt uns in Gittin 68 die Geschichte über den Dämon Aschmedai. Der Dämon vertrieb König Salomon aus dessen Königreich, um sodann die Gestalt von Salomon anzunehmen, um selbst über das Königreich regieren zu können.

König Salomon ging mit seinem Stock von Tür zu Tür und versuchte jedem zu erklären, dass doch er der wahre König sei. Alle Juden jedoch erachteten ihn als geisteskrank. Sie bildeten sich doch ein, sie würden König Salomon, wie immer regierend auf seinem Throne sitzend, sehen.

Irgendwann erschien Shlomo HaMelech vor dem Sanhedrin und dieses erklärte: „Wir wissen, dass ein geisteskranker Mensch nicht nur eine verrückte Sache anstellt“. Diese Einsicht brachte das Sanhedrin schließlich dazu, die ganze Angelegenheit zu untersuchen und man entdeckte, dass der auf dem Thron sitzende „König Salomon“ ein Betrüger, der falsche Salomon, war.

Heute befinden wir uns exakt in der gleichen Lage wie damals der echte König Salomon. Der Dämon Aschmedai besetzte sozusagen nicht nur widerrechtlich den Thron wie ein König nach der Eroberung eines anderen Königreichs die Macht an sich reißt. Nein, Aschmedai stahl auch die gesamte Identität Salomons und fuhr einfach damit fort, das Königreich im Namen des rechtmäßigen Königs zu führen und verleugnete auf diese Weise die wahre Identität von Salomon. Der weise König Salomon sollte als Verrückter erscheinen. Er schrie: „Ich bin Salomon, ich bin Salomon“! Doch niemand hörte auf ihn!

Die heutigen Dämonen, die Zionisten, haben uns den Namen „Israel“ gestohlen. Sie behaupten, sie würden das jüdische Volk in der Welt vertreten und verleugnen so in Wirklichkeit die Identität des wahren Volkes Israel, des Volkes Gottes und Seiner Thora.

Unsere Situation ist im Grunde noch schlimmer als jene von König Salomon. Der Dämon Aschmedai herrschte über das Königreich Salomons wenigstens noch zum Scheine auf die gleiche Art und Weise wie der echte König. Aber die Zionisten benutzen und missbrauchen unseren Namen für ein Ziel, das unserem „nationalen Interesse“ völlig zuwiderhandelt: Sie verleugnen die Thora und rebellieren gegen das von Gott beschlossene und verhängte Exil für das jüdische Volk. Und wir - das wahre jüdische Volk - schreien hinaus zu dieser Welt, die diese Situation mit ermöglicht hat, doch niemand hört auf uns.

Jedoch lernen wir aus dieser Geschichte eine sehr wichtige Lektion: Der wirkliche König gab nicht für eine Minute auf und ließ nie nach in seinem Rufen: „Ich bin Salomon“! Diese Behauptung veranlasste viele anzunehmen, er wäre nicht bei Sinnen und gleichzeitig schien sein völlig gerechter und wahrheitsgemäßer Anspruch nicht nur auf taube Ohren zu stoßen, sondern gleichwohl völlig vergeblich zu sein.

Er hätte sich doch stattdessen auch dafür entscheiden können, sich mit den sogenannten Fakten zu arrangieren, sich damit abzufinden und wenigstens vorübergehend mit dem falschen König Frieden zu schließen und das Königreich von Aschmedai anzuerkennen. Er hätte doch damit aufhören können zu behaupten, er sei der richtige König und die Welt hätte ihn dann nicht mehr für geisteskrank befunden. Bei seiner Weisheit und Klugheit hätte er doch ohne weiteres einen sicheren und wichtigen Posten als Minister in der Regierung des Dämons bekommen können, um für seine eigenen Machtansprüche zu retten was zu retten war.

Doch hätte er sich tatsächlich für diesen Weg entschieden, wäre alle Hoffnung verloren gewesen. Denn wir sehen aus der Entwicklung der Geschichte heraus, dass er sein Königreich letztlich durch seine Behauptung „Ich bin Salomon“ und durch die Weisheit des Sanhedrin zurück bekam.

Wir als fromme und gottesfürchtige Juden müssen damit fortfahren, der Welt zu sagen, dass wir die Repräsentanten der Thora, das wahre jüdische Volk, sind. Auch dann, wenn die ganze Welt uns für verrückt erklärt.



Am Ende werden wir genauso über die Zionisten siegen, wie unser Shlomo HaMelech über den Dämon Aschmedai siegte und die Wahrheit wird sich ihren Weg bahnen.

Kommentare:

  1. Mit großem Interesse lese ich Ihre Artikel. Ich möchte Sie ermutigen, die Menschen aufzuklären! In meinem Bekanntenkreis (jung & alt) hat niemand auch nur eine Ahnung über die Hintergründe der Entstehung des Staates Israel, geschweige denn über Unterschiede derer die sich "Juden nennen und sind es nicht" und dem frommen Thora-Volk.
    Ein "Bruder" des Dämons Aschmedai thront übrigens auf Rom's 7 Hügeln, nennt sich "Stellvertreter" des Schöpfers auf Erden und betet die alten Götzen an - und dieses sage ich als bibeltreue Christin. Herr, was ist nur aus Deinem Volk geworden.
    Unser Trost ist einzig die unendliche Weisheit des Schöpfers. So, wie Sie es schreiben: die Wahrheit wird sich ihren Weg bahnen. Aber der Strafe entgehen wir nicht.

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  2. unglaublich wie gut getimed und abgestimmt diese Zionisten sind!

    Für mich stellt sich die Frage warum? Warum das Alles?

    Ich hab über Djins gelesen, ich hab über Salomon gelesen, ich hab ein bischen in der Bibel gestäbert, ich hab mir die Märkte angesehen, ich hab selbst konsumiert und verdient, ich habe als Angestellter und Sklave gearbeitet und trotzdem erschließt sich mir der Grund für das Alles nicht!

    Bitte erklärt es mir jemand? Solomon`s Siegel? Djins und Dämonen, Die Könige die Israel Treu schwären werden, die US die das jetzt schon machen und keiner weiß warum! Soviele Vermutungen und hinter jeder steckt wahrscheinlich der Dajjal...irgendwie kommt es mir vor als würde man auch in der Grundfrage für das Alles auf der Stelle treten!

    Ich werde nochmal Gott fragen ob Er mir daruaf eine Antwort geben will,...

    ...(ich wollte gerade schreiben daß ich das schon habe, aber dann habe ich mir gedacht, daß ich das eigentlich noch nicht wirklich gemacht habe!

    Ich werds tun,...mal schaun,..vielleicht bekomme ich eine Antwort...

    liebe Grüße aus Wien

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