Montag, 19. April 2010

Freiheit für Michoel Chassan


Am vergangenen Montag begannen die zionistischen Besatzer des Heiligen Landes damit ihren nationalistischen "Unabhängigkeitstag" (Yom Ha'Atzmaut) und einen Tag davor den "Yom HaSikaron", den Tag der Erinnerung, zu zelebrieren. Beide zionistischen Feiertage wurden nach der Gründung des Staates "Israel" eingeführt und von den Autoritäten der Thora niemals akzeptiert.
Bereits am Sonntag versammelten sich vor allem im orthodoxen Stadtteil Jerusalems, in Meah Shearim, Tausende Juden um gegen diese Art der Blasphemie zu protestieren. Man ging auf die Straße um die jüdische Opposition gegenüber dem zionistischen Staat zu artikulieren und hielt sich demonstrativ nicht an die staatlich verordnete Schweigeminute, sondern ging weiterhin seinen Alltagsaktivitäten nach, um den Widerstand gegen die häretischen Gesetze und den zionistischen Staat an sich offen zu zeigen. Außerdem wurden Fahnen des zionistischen Staates verbrannt.

So wie uns von Rabbi Joseph Antebi direkt aus Jerusalem/Al Quds mitgeteilt worden ist, hat die zionistische Besatzungspolizei während dieser Aktionen des antizionistisch-jüdischen Widerstands den etwa 15 Jahre alten Talmud-Schüler Michoel Chassan verhaftet und auf unbestimmte Zeit in einen Kerker der zionistischen Unterdrücker verbracht.

Von hier aus fordern wir die Zionisten zur sofortigen und bedingungslosen Freilassung von Michoel Chassan auf. Gleichzeitig bitten wir die Palästinensische Autonomiebehörde darum, sich für ihn als Bürger Palästinas einzusetzen.

Kommentare:

  1. Wie würden Sie Herr Cabelman das Verhältnis zwischen Antizionisten und Prozionisten in Israel prozentual darstellen?
    Gibt es eine breite antizionistische Fraktion, die eine Stimme in Israel hat?
    Normalerweise reagiert der zionistische Unterdrückungsapparat bei Protesten gegen sich immer brutal und ungebremst, wieso duldet das Regime eine offenbar breite anti Israel Bewegung?

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  2. Hallo,

    um den Jungen tut es mir leid.
    Ist er noch unter Arrest?

    Ich denke, daß er nicht der letzte gewesen sein dürfte. Das Regime schlägt blindlings um sich
    und wird wohl noch eine größere Schweinerei planen.
    Unbegründete Vorwürfe gegen den Libanon wg. Scud- Raketen, Warnung isr. Bürger vor Ägypten,
    mysteriöse Raketen unbestimmter Herkunft an der jord.- isr. Grenze, Kriegshetzerei gegen den Iran.
    Es läuft auf Morden im großen Stil hinaus.

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  3. Wollte nur sagen, dass ihr mich nicht repraesentiert! Ihr seid verwirrt. Ich bin orthodox und Thoratreu, und ihr solltet mehr Talmud und Thorah lernen, und euch nicht von unserem Volk trennen, nicht Israel beschmutzen, nicht soviel Chillul HaSchem verzapfen und euch mehr um Mitzvot Bein Adam LeAdam kuemmern, Chevre. Wake up! Be a Jew!

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  4. Lieber Nadi,

    1. Wie würden Sie das Verhältnis zwischen Antizionisten und Prozionisten in Israel prozentual darstellen?
    2. Gibt es eine breite antizionistische Fraktion, die eine Stimme in Israel hat?

    Antwort:

    Das Verhältnis zwischen Antizionisten und Prozionisten in ‘Israel’ ist schwer in Prozenten darzustellen. Es gibt weltweit schätzungsweise eine Million Antizionisten. Das sind Juden, die sich von den zionistischen Verführungen nicht einfangen ließen, und bis heute antizionistisch geblieben sind. Der größere Teil von ihnen wohnt auf der ganzen Welt zerstreut, ein kleinerer Teil in Palästina. Diese in Palästina waren längst vor den Zionisten dort, und wurden nach 1948 in ihrer Heimat Palästina von der zionistischen Lawine ‘überrollt’, und sitzen nun unter ihnen fest.

    Diese antizionistischen Juden stellen dort keinerlei ‘Fraktion’ dar und haben keine ‘Stimme in Israel’. Das wäre ein Widerspruch in sich selber, denn sie anerkennen keinen ‘Staat Israel’. Auch die Gruppe ‘Neturei-Karta’, in Palästina selbst und im Ausland wohnend, gehört zu diesen antizionistischen Juden, ist mehr spezifisch kämpferisch in ihrem Vorgehen, aber natürlich auch nicht als ‘Fraktion’ zu sehen.

    Eine ‘Fraktion’ kann es logischerweise nicht geben, da ja dieser ‘Staat’ nicht anerkannt wird.

    Wir erwarten die Auflösung des gesamten Zionismus mit seinem ‘Staat’, dann werden wir zusammen mit den Palästinensern friedlich ‘Fraktionen’ bilden.

    Zur dritten Frage:

    Normalerweise reagiert der zionistische Unterdrückungsapparat bei Protesten gegen sich immer brutal und ungebremst, wieso duldet das Regime eine offenbar breite anti Israel Bewegung?

    Antwort:

    Wenn Sie genau hinschauen, duldet ‘das Regime’ ja eben gar nicht diese Anti-Israel-Bewegung! Sondern, im Gegenteil, sie wird wo immer sich dem Regime dazu Gelegenheit bietet, ‘brutal und ungebremst’ unterdrückt.

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  5. Zu den Kommentar von Ulrich J.Becker: Sie (Becker) behaupten Sie sind orthodox und Thoratreu. Können Sie mir vielleicht erklären wie man ein Israel Staat heutzutage ins Exil akzeptiert? Haben Sie den Talmud in Kesubois (111a) gelernt, dass wir von Gott beschworen sind gegen die Völker nicht zu revoltieren, auch nicht gegen die Palästinenser, dass wir nicht massenweise aufs heilige Land einzieht? Überhaupt wie kann mann ein Staat dass von völlig gottlose Atheisten gegründet ist, und steht im Prinzip mit
    "Demokratie" das heisst niemand ist verpflichtet die Tora nachzufolgen, kann man sowas mit "Israel" bezeichnen? Wissen Sie das gemäß die Halacha der jeniger der nicht an die 13 Grundlagen von Rambam(Ani Mamin) glaubt der ist vom wahren Volk "Israel" ausgeschlossen. Deshalb ist der Staat Israel nicht der wahre Israel, denn es hat mit unserem Glauben garnichts zu tun,sie spotten von unserem Glauben und Torah, sie haben mit den jüdischen Volk überhaupt nichts zu tun. Das versteht jeder gleichdenkender Mensch. Verwirrt sind Sie (Becker) und nicht wir. Der falsche Israel ist die größte Katastrophe die es jemals gab und der größte Chilul Haschem. Gibt es ein größere Chilul Haschem wie ein "Israel" was von Gott spottet? Sorgen Sie sich wirklich für den Chilul Haschem? Dann erklären Sie mir warum Sie diesen "Israel" akzeptiern und unterstützen.

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    1. Teil 2:
      Ja, Israel wurde zu grossen Teilen von antireligioesen Zionsiten gegruendet. Es ist auch (noch) nicht der messianische Staat.
      Kucken Sie mal gerade in die kommenden Paraschot Schawua. Wie beginnt die Gelua aus Aegypten? Als das Volk an Mosche und HaSchem glaubt. Dort faengt es dann. Kurz danach sind sie wieder komplett draussen und beklagen sich vor Mosche, wie er sie ja jetzt in eine 'noch schlimmere Lage' gegenueber der nichtjuedischen Macht versetzt hat. Genau das tun Sie. The rest ist history, und ich habe das Gefuehl, dass auch Satmer history wird.
      Das moderne (saekulare) Israel wird immer juedischer, ist in vielen Bereichen Or LaGoim und hat schon unzaehlige juedische Leben gerettet. Soviele Juden wie in allen Kriegen Israels getoetet wurden, wurde in Ausschwitz in einem Tag ermordet - uebrigens gerade zur Zeiten der Vernichtung der ungarischen Juden...

      Und ja, der Staat ist demokratisch und ich sehe hier kein Problem (Sie kennen sicherlich Baba Mezia, 59b) Mehrheitsprinzip gab es bei uns schon lange vor der modernen Demokratie.)
      Finde ich uebrigens toll, dass sie Rambam zitieren. Nach ihm kann ein Mann oder eine Frau seinen Partner scheiden lassen, ohne die Ketuba zu aktivieren, so er sich weigern sollte in Eretz Israel zu leben. Ganz zu schweigen von Ramban nach dem Sie die Torah Ihnen gebietet nach Israel zu ziehen, was Sie sicherlich wissen.

      Aber nochmal zurueck zu Ketobot 111a: Man bezieht sich doch hier auf SchirHaSchirim, oder?
      SchirHaSchirim war lange vor der Rueckkehr aus dem babylonischen Exil, vor dem erfolgreichen Aufstand gegen die Griechen (Chanukka) und natuerlich vor den Aufstaenden gegen die Roemer, die uebrigens auch teilweise wichtige rabbinische Unterstuetzung hatten (Rabbi Akiwa). Lehnen sie deswegen Rabbi Akiwa ab? Lehnen sie deswegen Esra und Nechhemia ab? War das alles falsch? Und was mich immer am meisten bei Satmer und anderen anti-israelischen Chassidim interessiert: Feiern sie eigentlich Chanukka?! Dann aufpassen, es ist ein sehr 'teuflich-zionistisches' Fest, denn man gedenkt des eigenhaendigen Aufstandes Torah-treuer Juden gegen hellenisierte Juden und Nicht-Juden in Israel. Wie stehen Sie dazu? War das ein Verletzen des Konzepts, das in Ketobot 111a beschrieben wird? War das falsch? Feiern sie Chanukka? Gedenken sie dem militaerischen Sieg Weniger ueber Viele?

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    2. Die Juden dürfen nicht als “Mauer” nach Israel kommen. – was so viel heisst, dass nicht alle auf einmal nach Israel kommen dürfen.
      Die Juden werden beschwört, nicht gegen andere Völker aufzustehen. – d.h. man darf nicht gegen andere Völker kämpfen.
      Andere Völker werden beschwört, die Juden nicht all zu sehr zu unterdrücken. – und damit habe ich ein Problem.


      Als orthodoxer Jude kann ich nicht einfach so, mir in den Kramm nicht passende Sachen “übersehen”. Aber diese Sachen sind nicht in die Halacha (Gesetzekodex) eingegangen. Aber trotzdem bleibt ein Problem damit – Irgendwas ist da trotzdem gemeint. Angenommen die Beschwörungen gab es tatsächlich und sie sind nicht metaphorisch gemeint, was in Talmud durchaus vorkommt. Die ersten zwei haben die Juden 2000 Jahre lang befolgt. Aber wie kann man die dritte verstehen? Was heisst “nicht zu sehr unterdrücken”? Wenn es “sehr” und “nicht zu sehr” gibt, würde es heissen, dass es andere Voelker gibt, die “sehr” unterdrückt wurden. Aber so ein Volk gibt es nicht! Keiner wurde so lange und so stark verfolgt, von der Schoa ganz zu schweigen, wie die Juden! Wo ist dann diese Beschwörung die Juden nicht all zu sehr zu unterdrücken? Anscheinend handelt es sich um etwas anderes, denn Gott kann nicht etwas Gutes versprechen und es nicht einhalten. (Umgekehrt würde es gehen.)

      Der Rav Hilel Mischkelov, einer der Schüler von Vilna Gaon (der vor fast 300 Jahren seine Schüler nach Israel sendete. Später entstand daraus Naturei Karta und der Alter Jeschuw) schrieb in seinem Buch Kol haTora:


      Die Sünde der Kundschafter aus den Tagen von Mosche ist einer der grössten und allgemeinen Sünden, die bis heute von Volk Israel in alle Generationen begannen wird. …und viele sündigen die Sünde “und sie verachteten das gewünschte Land” (Psalmen, 106,24 – Anspielung auf die Kundschafter). Auch viele Thoragelehrten wussten nicht und verstanden nicht, dass sie dieser Sünde verfallen sind und … wurden in die Sünde hineingezogen und fanden verschieden Erklärungen und Gründe dafür, welche alle nichtig sind…. die Wiedergutmachung kann nur durch Wiederaufbau von Jeruschalaim (Jerusalem) und Erweiterung der Ansiedlungen kommen, nach dem Gebot sich (in Israel) zu siedeln, wie die Prophezeiung es befiehlt “erweitere Platz deines Zeltes” (Ischayahu, 54,2) (freie Übersetzung)

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    3. Was ist denn ein "messianischer Staat"? Woher haben Sie denn diese Begrifflichkeit? Geben Sie mir bitte eine Quelle dafür!

      Ich nehme an, Sie meinten Parshes Vaeira! Auch hierzu mache ich es mir erst einmal ganz einfach und verweise Sie auf einen toiredigen Aufsatz. Zu finden unter:

      http://www.truetorahjews.org/parsha_pearls/vaeira

      Es wird Ihnen nicht aus der Klemme helfen, wenn Sie gegen Satmar zu polemisieren versuchen, ohne das Alef-Beis zu beherrschen. Wir erfreuen uns reger Entwicklung, der zionistische Staat jedoch wird untergehen.

      Das "moderne Isreal wird immer jüdischer", schreiben Sie. Der zionistische Staat war von Anbeginn für nichts anderes geschaffen als das Judentum zu zerstören. Nicht an diesem Staat ist jüdisch. Dieser Staat opferte auf seinem Moloch-Altar mittlerweile mindestens 30.000 Juden, von der spirituellen Vernichtung erst gar nicht zu reden. Rav Koppelman zt"l, den Sie sicherlich nicht kennen, formulierte es einmal sinngemäß und auf den Midrasch gestützt so: "Wer einen Juden zur Sünde verleitet, ist schlimmer als ein Mörder." Er fügte an: Die Zionisten sind schlimmer als die Nazis, weil sie die Seele des jüdischen Volkes vernichten, nicht den Körper.

      Jüdisches Leben steht über den Haluchos von Shabbes. Wir sind verpflichtet, um jüdisches Leben zu retten, alle Shabbes-Gesetze zu brechen. Die Zionisten hingegen schickten seit ihrem Abenteuer im Heiligen Land mindestens 30.000 Juden in den Tod. Wofür? Für ein Stück Land, für eine goyische Idee. Von den Märtyrern des Chorban während des 2. WK erst überhaupt nicht zu reden.

      Der zionistische Staat ist so ziemlich der gefährlichste Platz in der heutigen Welt, in dem Juden leben müssen, weil eine kranke politische Sekte dies so will und für die ein jüdisches Leben absolut nichts zählt.

      (Fortsetzung folgt)

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    4. Zum Ramban: Geben Sie mir doch bitte auch für diese von Ihnen behauptete Falschheit eine Quelle! Ich werde Ihnen aber gerne erkären, was der Ramban wirklich schrieb.

      Was wir wirklich von ihm wissen, ist, daß die Mitzve von "Yishuv Eretz Jisroel", sicherlich nicht die Shalosh Shvuos negiert, denn diese haben ja auch keinerlei Einfluß darauf, ob ein Einzelner, ein Tzaddik (wie beispielsweise der Arizal), diese Mitzve erfüllt. Was uns die Shalosh Shvuos doch halachisch verbindlich (und dazu komme ich später noch, b.n.) mitteilen, ist, daß wir nicht mit dem Anspruch auf Macht und Herrschertum und somit als - modern ausgedrückt - politische Massenbewegung hinziehen. Fakt ist vielmehr - und so gibt es uns der Rashbash, ein Rishon, aus der Zeit des großen Abarbanel und Sohn des Tashbetz und Nachkomme des Ramban - sehr deutlich in Teshuvos Rashbash #2 zu verstehen, daß die Mitzva von Jishuv E"Y nur eine individuelle sein kann und keine Mitzva Klalis des gesamten Volkes, eben gerade weil die Shalosh Shvuos eine "Massen-Alijiah" verbieten.

      Der Ramban selbst sagt in Maamar Hegeulah #1 klar und überdeutlich, daß es den Shalosh Shvuos zu verdanken ist, die die Juden außerhalb Babylons davon abhielten aufgrund Koreshs Beschluß nach E"Y zurückzukehren. Die Juden Babylons hatten eine "Nevuah" zurückzukehren, doch jene außerhalb Babylons nicht, so der Ramban, und gerade wegen des Fehlens jener Nevuah, waren es die drei Eide, die sie trotz der Aufforderung von Koresh genau davor bewahrten und bewahren sollten.

      Kennen Sie Maamar HaGeulah überhaupt? Ich weiß nicht, auf welcher Yeshive Sie gelernt haben, ich weiß auch nicht mit wem Sie Ihre Shiurim-Zeit verbringen. Aber eines ist gewiß: Ihnen fehlen wesentliche Grundlagen!

      (Fortsetzung zu Chanukah und R. Akiba folgt, b.n.)




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    5. Also, Ihr Problem mit der Rückkehr aus dem babylonischen Exil unter Ezra und Nehemia hätten wir dann auf der Grundlage des Ramban geklärt, so hoffe ich. Die Juden außerhalb Bavels kehrten nicht zurück, eben WEGEN der Shalosh Shvuos und die individuelle Mitzve in E"Y zu LEBEN hat überhaupt nichts damit zu tun und ist nicht damit gleichzusetzen, das Land während der Zeit des Exils und der Shalosh Shvuos zu EROBERN.

      Hier auch gerne noch einen weiteren Studienlink zum Ramban: http://www.truetorahjews.org/qanda/ramban2

      Schon vor der Zeit der Makkabäer war ein "jüdischer Staat" nicht nur erlaubt, sondern sogar von Hashem befohlen. Es war ja eine Zeit VOR dem jetzigen Golus. Lesen Sie die Haftora zu Shabbes Chanukke (Sacharja 4:6) oder gehen Sie zu Jeremia 29:10 bezogen auf das Endes des babylonischen Exil. Bis zum Makkabäeraufstand war dieser Staat sozusagen "halb-unabhängig", heute würde man es wohl "politische Autonomie" nennen, denn er war Bestandteil des persischen Reiches. Die Makkabäer schafften es diesen Staat einer vollkommenen Unabhängigkeit zuzuführen. Die Frage ist aber warum? Wogegen richtete sich der Kampf der Hasmonäer? Er richtete sich in allererster Linie gegen die scharfen Gesetze und Verbote der Thora-Ausübung UND gegen jene des eigenen Volkes, die hellenisierte Kollaborateure der Herrschenden waren. Es war vor allem ein Aufstand gegen die Unterdrückung der Thora und dem damit verbundenen Versuch die Juden zu schmaden. Nicht umsonst wissen wir, daß Mattisyahu den Tempel vom Unrat des Götzendienstes reinigte und zuerst einen jüdischen Kapo tötete.

      Heute befinden wir uns aber im Golus, im Exil, und kein Prophet hat uns dazu aufgefordert, dieses Exil mit eigenem Zutun zu verlassen. Eliyahu HaNovi ist noch nicht wieder erschienen und hat uns die Ankunft von Moshiach angekündigt. Das gegenwärtige Exil bekam auch kein Zeitlimit, wie es Jirmiyahu HaNovi für das erste Exil prophezeite. Darüber hinaus wurde der Makkabäer-Aufstand von keinen geringeren als von Moshe Rabbeinu (Devarim 33:11 mit Rashi) und Shlomo HaMelech (Shir HaShirim 6:10 mit Rashi) vorausgesagt.

      Der Chofetz Chajim sagt, daß während des Exils nur ein Art des Krieges erlaubt ist: Der Krieg gegen Dekrete und Gesetze, die Juden zum Shmad führen sollen. Krieg gegen eine Regierung, die Juden zur Aufgabe der Thora zwingen wollen, ist erlaubt! Und genau dies war der Charakter des Makkabäer-Aufstandes, lehrt uns der Chafetz Chajim. Darüber hinaus sagt er, daß solch ein Kampf auch heutzutage - unter den Bedingungen der Shalosh Shvuos!!! - erlaubt sei, wenn es sich um einen Kampf gegen ein Regime richten sollte, das die Thora verbieten will und nennt als Beispiel das kommunistische Rußland (Quelle: Elchonon Wasserman hy"d in "Omer Ani Maasai LaMelech").

      Wir als thoratreue Juden, als Kanoyim, stehen genau in dieser Tradition des Makkabäeraufstandes, weil wir eine Milchomo gegen die heutigen Hellenisten, die Zionisten, führen. Mattisyahu und seine Hasmonäer waren Kämpfer für die Thora, für das Gesetz und Chanukah ist sicher das genaue Gegenteil eines "zionistischen" Festes.

      (Fortsetzung zu Rabbi Akiva/Bar Kochba folgt, b.n.)

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    6. Ich schicke jetzt erst einmal grundsätzlich voraus, daß alle meine Antworten und Quellenhinweise längst nicht vollständig sind. Es gäbe noch wesentlich mehr Ihnen an die Hand zu geben.

      War nun der Bar-Kochba-Aufstand ein Verstoß gegen die Shvuos? Unzweideutige Antwort aller Poskim: JA! Aus diesem Grunde endete das Ganze ja auch in solch einem Blutbad, als Strafe für die Verletzung der Shvuos. Die Verletzung der Eide war - genau wie beim Stamm Ephraim - nicht vorsätzlich bzw. absichtlich. Der Stamm Ephraim hat sich im Grunde "nur verrechnet" und das Ende des Exils zu früh berechnet, ging dafür aber vollständig unter und der ganze Stamm wurde ausgerottet. Rabbi Akiva und viele andere Weisen der Zeit nahmen nun fälschlicherweise an, daß Bar Kochba der Moshiach sei und DESHALB die Shalosh Shvuos keine Bedeutung mehr hätten. Aber genau dies war Bar Kosiba ja nicht, Rabbi Akiva täuschte sich. Man könnte jetzt lange ausholen, viele Bestandteile der Geschichte um Bar Kosiba erwähnen, unzählige Gelehrte mit Quellen angeben, um das vorher formulierte zu untermauern. Fakt ist, daß Chazal den Irrtum Rabbi Akivas im Grunde beendeten und Bar Kochba töten ließen.

      Sozusagen stellvertretend für alle hier nicht zitierten Quellen will ich die Aussagen von Samson Raphael Hirsch jedoch nicht unerwähnt lassen: "Als der von Bar Kochba geleitete Aufstand unter Hadrian sich als eine unheilvolle Verirrung erwiesen hatte, galt es, dem jüdischen Bewusstsein für alle Zeiten die Warnung stets gegenwärtig zu halten, nie wieder durch eigene Macht die Wiederherstellung der nationalen Selbständigkeit zu versuchen, vielmehr diese nationale Zukunft ganz allein der g-ttlichen Waltung anheimzustellen."

      Mehr ist im Grunde nicht mehr zu sagen, denn die Klarheit ist absolut. Bitte versuchen Sie erst garnicht, Hirsch's Aussage relativieren zu wollen. Das wird Ihnen nicht gelingen, denn sie ist - wie bereits weiter oben erwähnt - durch Hunderte von weiteren Aussagen gestützt.

      R. Akiva also irrte! Er dachte aufrichtig, Bar Kosiba sei Moshiach und nur deswegen waren die Shalosh Shvuos nicht mehr einzuhalten. Wer war denn Ihr "Moshiach"? Herzl, Gurion, Weitzman, Kook oder jetzt erst Netanjahu? Der Zionismus, ob säkular oder "religiös" hat noch nicht einmal mit einem spekuliert, noch nicht einmal vorgegeben, es könnte irgendwer von den Genannten (wie lächerlich dies auch klingen mag) als Kandidat für den Job in Frage kommen.

      (Im nächsten und vorläufig letzten Teil befasse ich mich dann mit der Frage ob die Shalosh Shvuos überhaupt Teil der Halacha sind. Obwohl dies eigentlich längst beantwortet ist - im übrigen auch anhand der gesamten Golus-Geschichte - werde ich die wirklich Großen von Klal Jisroel genau dazu zitieren, b.n.).

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    7. Gestatten Sie mir noch einen Nachtrag zum Thema Ezra/Babylon: Wie wir ja wissen, war die Rückkehr unter Ezra HaSofer mit der Erlaubnis von Koresh und dem damit verbundenen Bau des zweiten Bais HaMikdash nicht vollständig, schließlich gingen nur etwa 1500 mit ihm. Ein großer Teil ging nicht zurück und schrieb deshalb Ezra einen Brief, um sich zu erklären. Ezra akzeptierte diesen Brief und ein ganz wesentlicher Teil des Briefes fand Einzug in unser tägliches Gebet: "Emes Vajatziv"!

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    8. Es erschließt sich mir nicht, welche Definition Sie der Halacha unterstellen. Halacha meint zunächst ganz grundsätzlich, daß man irgendwas nicht tun soll, also etwas verboten ist. Bei den Shalosh Shevuos handelt es sich um das Verbot E"Y nicht vor der messianischen Zeit einzunehmen oder aber - und das ist die klare Konsequenz sollte es dennoch getan werden - daß Hashem damit antwortet, daß es nicht-jüdischen Völkern erlaubt wird, Juden wie Tiere zu töten.

      Das "Argument", die Shalosh Shevuos seien "Aggada" ist wirklich ein "zionistischer Klassiker" und völlig daneben. Nehmen wir nur mal einen Augenblick an, es wäre tatsächlich so, würde dies dann bedeuten, man könne dies ignorieren? Genau solch eine Einstellung ist identisch mit reinem Apikoires, und das vor allem weil dadurch die mündliche Thora geleugnet wird.

      Im "Sefer HaYashar" von Rabbeinu Tam ist darüber hinaus klargelegt, daß Agada bindend ist, solange sie nicht gegen die Halacha geht.

      Die Drei Eide werden aber eindeutig L'Halacha in etlichen Quellen genannt, die da u.a. wären: Responsa Rivash 110, Responsa Rashbash 2, Megilas Esther zu Sefer HaMitzvos vom Rambam, Maamar HeGeulah vom Ramban, Iggeres Teiman vom Rambam, Netzach Yisrael vom Maharal.

      Der Stamm Ephraim wurde von mir bereits erwähnt und Chazal sagen überdeutlich, daß die Bnei Ephraim ausgerottet wurden, weil sie die Eide mißachteten. Sie beabsichtigen doch nicht, sich gegen Chazal zu stellen, Herr Becker? Im übrigen existiert noch nicht einmal ein Widerspruch in der Gemara oder Chazal, der sich gegen die Eide ausgesprochen hätte. Im Gegenteil, heißt es doch bspw. in Sanhedrin 98a, daß solange Juden Regierungen oder Königreiche hätte, Moshiach nicht kommen wird. Klare Ansage, nicht wahr!

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    9. Einfach HERRLICH!!!

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    10. Herr Becker, wenn Sie jetzt nur noch auf Hillel Mishklov zurückgreifen können, dann tun Sie mir aufrichtig leid, denn Sie bemühen damit geradezu ein Paradebeispiel aus der zionistischen Fälscherwerkstatt. Eine Steilvorlage sozusagen! Aber auch hier der Reihe nach und deshalb zunächst zum Vilnaer Gaon selbst, bevor wir uns um Mishklov kümmern:

      Der Vilnaer Gaon wollte ursprünglich einmal nach E”Y übersiedeln. Er selbst kehrte jedoch auf halber Strecke um. Allerdings ging ein Teil seiner Talmidim, deren Nachkommen wiederum – und da haben Sie ausnahmsweise mal völlig Recht – später dann in E”Y Neturei Karta gründeten. Aber auch dieses “Ansiedlungsprojekt”, wenn man die Anzahl der Schüler des Gaon berücksichtigt, kann niemals als das betrachtet werden, was die Shevuos “bechomah” nennen und damit verboten ist. Übrigens lebt auch heute noch ein Teil der Nachkommen der Schüler des Vilnaer Gaon in E”Y und sind Teil der Neturei Karta. Vor allem aber hatten diese Talmidim niemals die Absicht einen Staat zu gründen, über das Land oder die arabische Bevölkerung des Landes zu herrschen. Darüber hinaus hatten Sie für ihre Einreise und Niederlassung im Land die Erlaubnis der Behörden der Regierung des Ottoman-Reiches.

      Natürlich rankten sich um den Gaon von Vilna und seine auf halbem Wege abgebrochene Reise nach Palästina viele Gerüchte und Mutmaßungen. Kleine Gruppen gaben plötzlich vor, sie wüßten von den geheimen Hintergründen und Absichten des Gaon und so wurde vor allem das auch von Ihnen erwähnte “Sefer Kol Hator” geradezu die Hauptquelle für die Legitimation des religiösen Zionismus und führt ihn doch in Wahrheit zugleich ab absurdum.

      Das Buch sei von Hillel Mishkelov, einem engen Schüler des Vilnaer Gaon vor ca. 200 Jahren geschrieben worden. So behaupten Sie das ja auch. Das Buch, sofern Sie es denn besitzen, Herr Becker, ist allerdings nicht die Originalversion von Hillel Mishkelov, wenn überhaupt solch ein Werk jemals existierte. Vielmehr war es erst ein gewisser Shlomo Zalman Rivlin, der Teile dieses Buches Ende der 40er Jahre des letzten Jahrhunderts veröffentlichte und selbst einräumte, daß es eine stark verkürzte Fassung des Originals sei, welches wiederum – so Rivlin – dann während des zionistischen “Unabhängigkeitskrieges” verschwunden sei. Nun, von der “gekürzten Rivlin-Fassung” blieben nur zwei Versionen erhalten, die dann im Jahre 1994 als Neuedition – versehen mit neuen Hinzufügungen, die man im Nachlaß Rivlins fand – veröffentlicht wurde. Das ist dann wohl jene Fassung aus der Sie zitierten. Doch die Hinzufügungen waren auch noch nicht einmal von Rivlin, sondern von Elazar Hurvitz, seines Zeichens Professor an der zionistischen Yeshiva University.

      Der Zionist “Rabbi” Kasher als Mitherausgeber schreibt zu diesem mysteriösen Kol HaTor in der Einleitung das folgende Eingeständnis: "There is no knowledge of where the original manuscript is, nor do we have the copy, which Rabbi Dr. Elazar Hurvitz told me he wrote and prepared for printing all seven chapters." Das alleine ist doch deutlich genug!

      Rabbi Moshe Shternbuch wies in einem im Jahre 1968 veröffentlichten Essay zu Kol HaTor nach, daß dieses gefakte Büchlein zuviele “modern-hebräische” Wörter beinhalte, die unmöglich aus der Feder eines Schülers des Vilnaer Gaon sein können.

      Dann wäre da noch auf R. Aryeh Morgenstern hinzuweisen, der in einem seiner Bücher, “Geulah Bederech HaTeva”, nachgewiesen hat, daß ein Großteil der Geschichte um Hillel Mishklov gefälscht wurde, selbiger überhaupt nichts mit der alten Alijah im Jahre 1809 zu tun hatte, und wenn, dann erst viel später nach Palästina kam.

      Zionistische Lügen hatten schon immer sehr kurze Beine!

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  6. Teil 1: Lieber Ast (haben Sie auch einen echten Namen oder warum verstecken Sie sich? Glauben Sie nicht, dass Ihre Worte die Wahrheit sind und Sie diese in Ihrer eigenen Person verteidigen koennen?),

    ja, ich kenne die Stelle, und Sie sagt nach meinem Verstaendnis und nach dem Verstaednis vieler orthodoxer, zionistischer Rabbiner nicht aus, dass wir nicht im neuen juedischen Staat siedeln und ihn nach allen unseren Kraeften unterstuetzen und verbessern und juedischer machen sollten.

    Es ist eine Meinung dort und ob nun Choma genau das beschreibt, was vor der Gruendung Israels passierte wage ich auch zu bezweifeln. (Das Argument wird ueberigens auch von einem Galuter dort gebracht) und dementsprechend auch von anderen Galutern weiter aufgenommen, die es sich anscheinend in der Galut bequem gemacht haben.
    Wie koennen sie aus Ein Gott, ein Volk, ein Land, das Land so radikal herausradieren? Es ist eine verdrehte Ideologie.

    Und zum Thema, dass es die beste Sache sei, schoen still zu sitzen und zu predigen, dass alles gut wird, wenn man nur schoen lieb zum antisemitischen Krokodil ist:

    "Chassidut Satmer wurde von Rav Joel Teitelbaum nach dem Krieg (neu)gegründet. Seit 1929 war er ein wichtiger Rabbiner in Ungarn. Er war ein Gegner des Zionismus und hat seiner Gemeinde verboten nach Israel auszuwandern. Das hatte Einfluss auf sehr viele Juden in Ungarn. Auch als Hitler an die Macht kam und der Krieg ausbrach, meinte er dass man Ungarn nicht verlassen sollte und alles gut wird. Ungarn wurde durch Nazis erobert und Rav Joel Teitelbaum kam in ein Ghetto. Aber wie Zufall es so wollte, wurde ausgerechnet er durch Rakevet Azala (“Rettungszug”) gerettet.
    Rudolph Kastner hat mit Adolf Eichman verhandelt und mit sehr viel Geld erreicht, dass 1600 ungarische Juden mit einem Zug aus dem Nazigebiet ausgefahren werden konnten. Rakevet Azala kam in die Schweiz. Später ging Rav Teitelbaum nach Israel. 450 000 ungarische Juden wurden in Auschwitz ermordet. ..."
    http://aro1.com/naturei-karta-chassidut-satmer-und-die-sunde-der-kundschafter/

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    1. Herr Becker,

      natürlich hat "Ast" auch einen echten Namen, der uns bekannt ist. Er kommt aus gutem alten jüdischen Hause (Sie auch?) und möchte einfach nicht seinen Echtnamen in der Öffentlichkeit präsentiert sehen. Das handhaben im übrigen viele Leute so, ob Juden oder Nichtjuden, die auf Foren oder in Kommentarbereichen von Blogs anonym schreiben und das hat man zu respektieren. Ihr dümmlich-polemischer Angriff auf Ast hätten Sie sich mal besser verkniffen.

      "Nach Ihrem Verständnis und dem Verständnis vieler orthodoxer, zionistischer Rabbiner", formulieren Sie. Wenigstens kann man Sie als ehrlich insofern einschätzen, als daß Sie die "Rabbiner" des zionistischen Kultes auch als das markieren, was sie sind, nämlich einfach Zionisten, die die Grundlagen der jüdischen Religion, auch unsere Schriften, nach Belieben auslegen, verfälschen, Passagen auslassen oder Dinge einfügen, die von unseren vorausgegangenen Doros nie formuliert worden sind. Sehen Sie, wenn "viele" orthodoxe, zionistische Rabbiner und Sie ein Verständnis von etwas haben, dann meint das doch sicher nicht, daß der Rambam, der Ramban, der Maharal und alle anderen in der langen Kette unserer Gedolim bis hin zum Gadol HaDor des letzten Jahrhunderts, dem Satmar Rebbe, sich geirrt hätten? Oder sind Sie, Herr Becker, so vermessen, um zu behaupten Sie und Ihr "Verständnis" wären höher und gelehrter als das unserer Gedoilim?

      Ich sage Ihnen ganz ehrlich, daß ich nicht die geringste Absicht verspüre mich mit Ihnen auf eine längere Auseinandersetzung einzulassen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Alles was gegen den Zionismus aus jüdischer Sicht geschrieben wurde, steht in unseren heiligen Seforim (die Sie offenbar nicht kennen) und wurde von unseren Gedoilim formuliert. Manches davon läßt sich in Auszügen und übersetzt auf unseren diversen Webseiten finden, mit denen Sie sich auseinandersetzen können, wenn Sie aus Ihrer zionistischen Verblendung herausfinden wollen, vorausgesetzt natürlich.

      Was den Satmar Rebbe und Ihre Mißachtung und Respektlosigkeit seiner Person gegenüber anbelangt, so weisen Sie damit doch nur ein Bild von sich, das sehr offen aufzeigt, welch Geistes Kind Sie sind. Wir kennen unsere Satmar Geschichte bis in die Details und wir wissen auch spätestens seit den 10 Fragen und den Aktivitäten eines Rabbi Weissmandl sel., wer die Verantwortung für den Tod ungarischer Juden zu tragen hat.

      Ein letzter Punkt, den Sie in Ihrer Einfalt angeschnitten haben: Niemand schneidet das Land irgendwo heraus. Ganz im Gegenteil. Aber so ist es ja auch nicht formuliert, denn heißt es doch, daß G-tt, die Juden UND die Thora "Eins" sind! Sie haben hier das Wesenselement des Judentums herausradiert, was mich nicht wundert, denn genau das ist es, was der Zionist zu tun pflegt.

      Verdreht scheinen Sie zu sein, Herr Becker und deshalb gebe ich Ihnen abschließend den guten Rat, bevor Sie wieder einmal Ihre Geschütze gegen Thora und thoratreues Judentum in Stellung bringen wollen, vorab ihre Kanonenläufe anhand eines umfassenden Studiums zu überprüfen. Sofern Sie des Englischen mächtig sind, gebe ich Ihnen auch gleich einen Link zur wochendigen Parsche an die Hand, der Sie etwas einstimmen soll auf Thora und wahre Jiddischkeit:

      http://www.truetorahjews.org/parsha_pearls/beshalach

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    2. Ach, und hier noch ein Link zu Kastner, den Sie nicht missen sollten:

      http://www.truetorahjews.org/kastner

      Informieren Sie sich doch bitte anhand von Originalquellen und bei Satmarer Chassidim (bei mir beispielsweise) über die wirklichen Begebenheiten, anstatt bei billigen und geschichtsfälschenden Zionistenquellen!

      Der Text:

      More than 50 years after the murder of Rudolf Kastner, the de facto head of the Jewish Aid and Rescue Committee in Budapest, the controversy surrounding him is being rekindled.

      Kastner, who made a deal with Adolph Eichmann in 1944 to allow between 1,600 and 1,700 Hungarian Jews to leave for Switzerland in exchange for money, gold and diamonds, was convicted in an Israeli courtroom in 1955 for collaboration with the Nazis. The court ruled that Kastner, by keeping Hungarian Jewry ignorant of the Nazi plans for their extermination in exchange for freedom for his colleagues, had indeed "sold his soul to the devil.” Two years later he was murdered outside his home in Tel Aviv.

      The affair has spawned more than 10 books, a theater play and a television film. Now a storm has been raised again after the documentary "Killing Kastner" by the American director Gaylen Ross was screened at the Haifa International Film Festival in July 2009. It is now being released in the United States. The film attempts to rehabilitate Kastner’s image as the executer of one of the most successful rescues of Jews during the Holocaust.

      At the end of the documentary, Kastner’s daughter Zsuzsi, a hospital nurse in Tel Aviv, tells an undocumented tale of how the Kastner called Rabbi Yoel Teitelbaum, the Satmar Rebbe, who was among those saved on the transport, to testify in his favor in court, and the Rebbe refused, saying, “Kastner did not save me. G-d saved me.” When asked later for her source for this story, she was unable to answer.

      The Satmar Rebbe was famous for his displays of deep gratitude to anyone who ever did him a favor, no matter how small. He maintained feelings of appreciation for people, and to their children as well, for his entire life. This was especially true of anyone who helped the Rebbe during the War, no matter whether the person was religious or secular, Jew or gentile. For years after the War, he sent them gifts and tried to help them in any way possible.

      For example, the Rebbe sent an emissary to thank Dr. Joseph Fischer, through whose efforts the Rebbe was included in the transport. He was grateful to the El Salvadoran ambassador to Hungary for working for his release. He showed his appreciation to Dr. Schwartz and Dr. Klein, who helped him with health problems in the Bergen Belsen camp. This is not to mention the Rebbe’s lifelong gratitude to all his supporters in the religious community who helped him at every step of the escape and paid huge sums for his release.

      Clearly, then, it is false to attribute to the Rebbe the view that since his escape was orchestrated by Divine Providence, he need not repay the kindness of those human beings who served as G-d’s agents to save him.

      But Kastner was a different story. Certainly the Rebbe would not have testified in a court of the Zionist state, which he refused to recognize. We can assume that in this aspect he shared the position of his close colleague Rabbi Michael Ber Weissmandl, who was asked to testify in the Kastner trial and refused because he “did not recognize a secular Jewish court.” But the Rebbe could have showed appreciation to Kastner in other ways, and he could have spoken out to clear his name. Why didn’t he?

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    3. The plan to bribe the Nazis to release Jews from occupied lands originated not with Kastner and his fellow Zionists in Hungary, but with Rabbi Michael Ber Weissmandl in Bratislava, Slovakia. By giving the Nazi officer Dieter Wisliceny a total of $50,000 in bribes, Rabbi Weissmandl was able to delay the deportation of the 30,000 Slovakian Jews for a full two years.

      After seeing this success, Rabbi Weissmandl began working on a more general plan to save all the remaining Jews of Europe. Negotiations on the Europa Plan, as it was called, continued after Nazis began occupying Hungary in March 1944. On Rabbi Weissmandl’s advice, Wisliceny began discussing this plan with the head of the Orthodox community of Budapest, Pinchus Freudiger. The Nazi proposed to release the approximately one million Jews of Hungary for 12 million dollars.

      This amazing rescue might have taken place, had the Zionists in Budapest not sabotaged the effort so that they could assume the role of rescue committee themselves. Rudolf Kastner and Joel Brand became the new rescue leaders. In the words of Rabbi Weissmandl in his book “Min Hameitzar”, the Zionist takeover of the rescue effort was a misfortune, because the Zionist party was not primarily interested in saving Jews, but in saving their own leaders and party members so that they could go to Palestine and help build a state.

      Eichmann, the Nazi official in charge of destroying Hungarian Jewry, sent Joel Brand as an emissary to the Zionist leadership in Istanbul to ask them for "trucks for blood." The Nazis offered to spare one million Jews in exchange for one thousand tons of tea, one thousand tons of coffee, and ten thousand trucks. But Moshe Sharet, Yitzchok Greenbaum and the other leaders of the Zionist Agency decided that it would be undesirable to invest any efforts to save these Jews, because it might displease their British allies and interfere with their plans for a Jewish state in the Holy Land. So they decided to conceal Brand’s mission. They lured him across the border from Turkey into Syria, the British took him to a prison in Egypt, and he languished there for months with his message undelivered, until most of the Jews of Hungary had been gassed and burned in Auschwitz.

      After the failure of the general plan to save Hungarian Jewry, all Kastner could get from Eichmann was an offer to release a small number of Jews that Kastner would select, in exchange for bribes and Kastner’s silence. In 1960 an interview with Eichmann made by the Dutch Nazi journalist Willem Sassen in Argentina was published in Life Magazine. In the interview Eichmann said that Kastner "agreed to help keep the Jews from resisting deportation — and even keep order in the collection camps — if I would close my eyes and let a few hundred or a few thousand young Jews emigrate to Palestine. It was a good bargain."

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    4. By the beginning of May 1944, Kastner and many other Jewish leaders had received the Vrba-Wetzler report, compiled by two escapees from Auschwitz, and other evidence that Hungary's Jews would be sent to their deaths. The report was released to the leaders of Jewish organizations in the hope that Hungarian Jews would be warned that they were being deported to a death camp and were not being resettled, as they had been led to believe. However, the report was not made public by the Jewish Council in Hungary or by Kastner. It was his Jewish Agency rival Krausz who eventually sent the report to Switzerland for publication. The resulting international outcry persuaded the Hungarian government to stop the deportations. But by then 437,000 Hungarian Jews had been deported to Auschwitz, where the overwhelming majority were murdered on arrival.

      Kastner testified at his own trial that his main concern had been “that most of the Zionist leadership should leave Budapest with the transport.” Even those 1684 Jews that eventually went on the transport were released only thanks to huge sums of money and valuable objects, collected by the Jewish communities of Hungary – mostly by the Orthodox in Budapest.

      The fact that so much of the money came from the Orthodox was the main reason why Kastner was forced to include in his list some Orthodox rabbis, notably the Satmar Rebbe, for whose seat the Orthodox activist Chaim Roth personally paid a huge sum. Rabbi Yonasan Steiff and Rabbi Shlomo Tzvi Strasser were also included.

      Despite all the money paid on his behalf, Kastner at first refused to save the Satmar Rebbe, knowing that he was an enemy of the Zionist party. He only agreed to do it at the insistence of his father-in-law, Dr. Joseph Fischer, head of the Jewish council of Cluj (Klausenberg).

      Later, when they had reached freedom in Switzerland, Dr. Fischer approached the Rebbe and said, “I am sure the Rebbe understands that we did not plan to include him on the list of the privileged. Everyone knows that the Satmar Rebbe is a sworn enemy of the Zionists. But I will tell you the truth. One night in Klausenberg, my mother came to me in a dream and warned me to make sure to include the Satmar Rebbe in the list – and only then would there be hope of all the people escaping.”

      When the Rebbe told this story years later, he noted that Fischer’s mother had been a religious woman who covered her hair and kept the commandments of the Torah, and his father had been a Torah scholar. He was the uncle of Rabbi Yisroel Yaakov Fischer, who was later a member of the anti-Zionist religious court of Jerusalem.

      At every stage of the way from Budapest to the Swiss border, it was not Kastner but the Rebbe and his followers who ensured the success of the effort. The train was stopped for two days at the Austrian border, then was sent the other direction, and then stopped again in the middle of nowhere. The Jews got off and sat on the ground near the cars. Some of them asked the driver where they were going, and he replied, “Auschwitz.” Fear seized everyone, and they looked for ways to notify the rescue committee in Budapest.

      The Rebbe arranged for a Jewish girl who didn’t look Jewish to travel to Budapest and notify Chaim Roth. Roth together with Kastner ran to Eichmann and cried that they had betrayed him. Eichmann smiled and replied coolly, “It seems there was a mistake. We ordered the train sent to a camp in Auschpitz, in the Sudetenland. Someone wrote Auschwitz instead. Don’t worry, if they go to Auschwitz I’ll give you another train.” Roth protested that he had given a lot of money to save a certain great rabbi who was on the train. Eichmann said, “Listen, this was not my mistake, but if you bring me more money I’ll try to correct it.” Roth brought another large bribe, and only then was the train turned around and sent to Bergen Belsen, where they were held for five months while the Nazis waited for more money from the Jews of the free world.

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    5. How did the Jews of the free world get the message? When the train stopped in Bratislava, Slovakia, the Rebbe spoke to the local Jews and asked them to spread the news of their predicament. Shlomo Gefen, a follower of the Rebbe, wrote to his brother-in-law Moshe Gross in Switzerland. He in turn notified the Orthodox rescue committee in Switzerland, led by Yitzchok Sternbuch, who sent the news around the world. Orthodox Jews in America turned to the War Refugee Board in Washington. Rabbi Michael Weissmandl in Slovakia and his fellow rescue workers never ceased to alarm the world about the danger to the transport, until the money the Nazis wanted was finally collected.

      The Joint Distribution Committee had the necessary amount of money, and it would not have been hard to get the trucks the Nazis wanted. The only obstacle was the head of the Joint in Switzerland, Dr. Solly Mayer. He refused to use any money to buy trucks for the Germans, arguing that the S.S. was using this as ploy to drive a wedge between the Allied nations fighting Germany. Germany, he said, would make sure the Russians knew that America and England were supplying them with trucks to use against Russia. Solly Mayer even refused to allocate any money to free the prisoners in Bergen-Belsen. Even Kastner could not understand Mayer’s cold-hearted attitude.

      In the end, the Jews of Budapest, together with Yitzchok Sternbuch in Switzerland, themselves raised enough money to buy 30 trucks from Switzerland. When Solly Mayer found out about this, he was angry and threatened to cut off the Joint’s support to Budapest.

      The refugees were released from Bergen Belsen in December 1944 and put on a train to Switzerland. But in the middle of the night, in Austria, near the Swiss border, the train suddenly stopped. It remained standing for a long time, and the passengers began to worry. Then someone came on the train and ordered everyone to take their belongings and disembark. Now the passengers’ fear grew greater. They had been ready to step on free soil in short time, and now suddenly the Germans were ordering them around again.

      Their fears were not unfounded, for the rumor began to spread that a command had just come from Himmler in Berlin to stop the train to Switzerland and send it to Auschwitz.

      Back in Budapest, S.S. Colonel Kurt Becher was still insisting that not all the money had been paid. For 1,684 Jews, they wanted $1,684,000. According to Becher, $64,000 was still remaining to be paid. He said he had received orders that if the money was not paid, the train would be turned around and sent to Auschwitz. Again, Solly Mayer refused to provide the money.

      And so the train sat on the border, its passengers not knowing if their lot would be life or death. Then Rabbi Leibush Rubinfeld from Switzerland came to their rescue. He brought a sum of money and bribed Herman Krumey and the other S.S. officer accompanying the train. Krumey quickly ordered everyone to take their belongings and get onto the train to Switzerland. The two Nazis themselves helped them to put their belongings on the train. Then they sent a telegram to Berlin saying that Himmler’s order had come too late, the train had already reached the Swiss side of the border and the order could no longer be carried out.

      Throughout this miraculous story, the religious Jews, not Kastner and the Zionists, were G-d’s agents to save the Satmar Rebbe and the other Jews on the transport. Divine Providence saved the Rebbe so that he could rebuild and light up the Jewish world after the destruction of Europe.

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  7. Ja, Sie haben Recht, dass es vielleicht 'Zeitverschwendung' ist, aber doch LeSchem Schamaym.

    Leider musste ich sehen, dass Sie - anstatt auf einen Punkt, ein Argument, einzugehen und Ihre Position darzustellen, sich auf persoenliche Angriffe und 'Heiligkeits'deklarationen von Satmer und Co. zurueckziehen. Das koennen Sie gerne tun, macht Ihre Position aber nicht weniger problematisch und immer irrelevanter fuer das juedische Volk. Sie wissen selbst, dass man hier die groessten rabbinischen Koepfe von Rav Kook bis Rav Soloveitchik anfuehren koennte, um Satmer und Ihre Positionen ad absurdum zu fuehren und als anti-Torah an sich aufzuzeigen. Da ist meine kleine bescheidene Meinung wirklich ueberfluessig.

    Und woher nehmen sie die Anmassung zu fordern, dass chassidische Stroemungen ueberhaupt eine non-plus-ultra-Stellung in der Orthodoxie haetten? Sie wissen, wie die Chassidut enstand, aus welchen Motivationen, von welchen Leuten, nehme ich an.

    Fakt ist, Sie wenden dem Land den Ruecken, Sie wenden dem ueberwaeltigenden Teil der Torahtreuen Juden den Ruecken - aber damit nicht genaug: Sie gehen zu unseren Feinden, Hassern und Moerdern und biedern sich ihnen an, sprechen ihnen gut zu, weiter mit ihrem 'anti-zionistischen' Kurs zu fahren, der fuer diese uebersetzt einfach nur juedischer Voelkermord in Israel ist. Wie wollen Sie je vor den Kadosch Baruch Hu treten? Was wollen sie ihm sagen? 'Wir dachten aber, die Zionisten irren, deswegen haben wir Achmadinedschad und Co. zum Judenmord ermutigt?'

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    1. Nun sehen Sie, daß ich - entgegen meiner ursprünglichen Absicht - doch einiges an Zeit in toiredige Antworten investiert habe. Wo meine "Heiligkeits"deklarationen bezogen auf Satmar sein sollen, können Sie mir bei Gelegenheit noch versuchen nachzuweisen, wobei es mir natürlich gestattet sein muß, auf Beschmutzungen Ihrerseits gegenüber dem allseits und von jedem anerkannten Gadol Hador des letzten Jahrhunderts, adäquat zu antworten. Zumal auch dann, wenn Sie hier mit Lügengeschichten über ihn aufzuwarten versuchen. Das ist nicht mehr als recht und billig.

      Unsere "Position" ist die Position der Thora. Ihre und die eines Kook haben keinerlei Tradition in der jüdisch-orthodoxen Welt und diese nie gehabt. Sein Name wurde zu einem Begriff über die zionistische Mizrachi-Bewegung, die sich von Anbeginn außerhalb der orthodoxen Welt stellt. Er war in etwa das für den religiösen Zionismus, was Paulus für das Christentum war. Aber beide repräsentieren kein religiöses Thora-Judentum.

      Alle Gedolei Yisroel beurteilten Kook's Lehren als dem Judentum gegenüber fremde, nicht-jüdische Ideen, die fundamentalen Prinzipien der Thora vollkommen entgegenlaufen. Um das zu erkennen, muß man aber noch nicht einmal ein Gadol sein, sondern einfach etwas bewandert in Talmud/Thora und jüdischer Geschichte. Bis heute ist nicht einer der Gedoilim herausgekommen, um Kook und seine Irrlehren zu verteidigen. Keiner! Alle waren sich darin einig, daß seine Lehren gegen die Thora gerichtet sind. Der Chason Ish verbot sogar jedem, sich mit Kook's Schriften zu befassen. R. Elchonon Wasserman hy"d, kein Chassid, sondern Talmid Muvhak des Chofetz Chaim, bezieht sich auf Kook als einen Rushe. Der Chason Ish sagte über Kook: "Sein Gehennom wird sein, daß man ihm in der kommenden Welt zeigen wird, was er angerichtet hat und zu ihm sagen wird: Kuck!" (Zitiert nach Maaseh Ish).

      Kook behauptete ja allen Erntes, und ich nehme an, von dieser häretischen Irrlehre sind Leute wie Sie beeindruckt, Juden würden durch das Leben in E"Y sozusagen spirituell gereinigt. Wir sehen seit Jahrzehnten am lebenden Beispiel, daß dies absolut nicht der Fall ist; aber vor allem sagt die Thora genau das Gegenteil. Der Rashbam sagt hingegen, daß E"Y der beste Platz für Tzaddikim und der schlechteste Platz für Reshoyim sei. Wenn einer eine Übertretung, eine Aveire, begeht, dann vergiftet er das Land. Das Land wird krank von dieser Art der Massenvergiftung, wie wir sie seit Jahrzehnten durch die Zionisten erleben. Durch die Aveiros wird das Land vergiftet und dadurch verliert das Land seine Kedusha und wird ihn - den Rushe - letztlich ausspucken. Jede Aveire oder im Gegenzug auch jede Mitzve in E"Y ausgeführt, intensiviert sich dort, denn E"Y ist sozusagen der Königspalast und man hat sich dort entsprechend zu benehmen. Wenn er das nicht kann, hat er draußen zu bleiben, so der Rashbam.

      Der alte Gerer Rebbe erklärte offen, daß Kook die Thora verzerre und manipuliere und Reines in Unreines und anders herum verkehre. Formulierungen, die man in früheren Zeiten nur über Yoshkele oder Shabbse Zvi verbreitete. Man könne Kook, so der Gerer Rebbe aus diesem Grunde nicht zu den Trägern unserer Mesorah rechnen (Quellen: http://yoel-ab.com/).

      (Fortsetzung folgt mit Soloveitchik! Sicher meinen Sie nicht diesen, nämlich den "Brisker Rav". Doch genau mit diesem werde ich Ihnen als nächstes antworten, b.n.)

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    2. Bevor ich den Brisker Rav bemühe, doch zunächst noch einige grundsätzliche Anmerkungen, die das bisher Geschriebene noch weiter untermauern sollen.

      Um die große Wichtigkeit von E”Y, die das Land in der Thora spielt, zu verstehen, müssen wir zunächst einmal einige der wesentlichen Elemente des Judentums herausarbeiten.

      Der Zweck der gesamten Welt für uns ist, darin Mitzvos zu tun, um dadurch letztlich das “Paradies” oder “Olam Habah” zu verdienen. Dieser Zustand wird dann erreicht sein, wenn Moshiach kommt.

      Augenblicklich kann Hashem Moshiach nicht schicken, weil die Welt dafür noch nicht reif ist. Nicht nur die Menschen sind dafür nicht reif, sondern die gesamte Welt an sich. Sie ist dafür zu unspirituell, nicht dazu in der Lage die spirituelle Energie, die Moshiach bringen würde, überhaupt aushalten zu können. Würde Moshiach im derzeitigen Weltzustand kommen, wäre diese Energie so eingeschlossen, daß sie vergleichbar wäre mit der Kraft einer Atombombe.

      Unsere von G-tt gegebene Aufgabe innerhalb dieser Welt ist nun, uns und die Welt entsprechend vorzubereiten, sie auf ein ausreichend spirituelles Level emporzuheben, um für die spirituelle Energie der post-messianischen Zeit (Acharis HaYamim) gewappnet zu sein. Als Juden bereiten wir uns darauf vor, indem wir Mitzvos ausüben und Thora lernen. Die spirituelle Energie der Thora und der Mitzvos heiligt die Welt, entwickelt sie zu höheren spirituellen Stufen bis zu dem Punkt, wo die Zeit für Moshiach reif sein wird.

      Um uns in dieser von G-tt gegebenen Aufgabe zu unterstützen, wurde Eretz Yisroel auf eine ganz besondere spirituelle Weise entworfen. Das Land wurde sozusagen durchtränkt mit einer einmaligen Empfindlichkeit gegenüber jedem Akt von spiritueller Wichtigkeit, der innerhalb dieses Gebietes ausgeführt wird. Durch die im “Medium” Beis HaMikdash praktizierten heiligen Aufgaben und G-ttesdienste, wurde diese hohe spirituelle Energie in die ganze Welt kanalisiert und dadurch schließlich jeder Zentimeter geheiligt und die Bedingungen für die messianische Zeit geschaffen.

      Unsere Taten sind der Lieferant dieser Energie, das Land bietet sozusagen die Stromleitungen, die Arterien, durch welche die von uns erzeugte Energie mit der Welt verbunden wird und das Beis HaMikdash lieferte diese Energie nach außen.

      E”Y verfügt aber auch über die Fähigkeit jedweden spirituellen Akt, der innerhalb seiner Grenzen ausgeführt wird, zu verstärken – positiv wie negativ! Wegen dieser einmaligen Multiplikationskraft von E”Y, wird jede dort ausgeführte Mitzva, über größere Kraft verfügen als hätte man sie außerhalb des Landes praktiziert. Aber genau so verhält es sich auch mit den Aveiros! Jede Aveira außerhalb des Landes richtet weniger Schaden an als die, die innerhalb von E”Y getan wird. Deshalb ist E”Y der beste Platz für Tzaddikim und der schlechteste für Reshoyim!

      Unser Auftrag war also diesen Platz, das Land, für die Thora, für die Ausübung von Mitzvos und das Thora-Studium so lange zu nutzen, bis die Welt reif für die messianische Zeit sein würde. Doch leider versagten wir und sündigten. Die spirituelle Energie, die von uns ausging, war deshalb einfach nicht mehr stark genug, um die Welt auf diesen Schritt vorzubereiten und sie zu heiligen. E”Y verfügt über die Arterien, die Leitungen, doch Klal Yisroel wiederum bietet das Blut und ist das Herz des Ganzen. Wenn das Herz nicht schlägt und das Blut pumpt, werden die Arterien nutzlos. Sie wurden durch unsere schlechte Behandlung im Grunde verstopft und hörten auf zu funktionieren.

      Wir waren nicht mehr dazu in der Lage unsere Aufgabe innerhalb des Landes zu erfüllen. E”Y diente nicht mehr als Heimatland der Nation, die diese von G-tt gegebene Aufgabe zu erfüllen hatte. Wir wurden spirituell zu schwach für das Land und konnten unseren Pflichten nicht mehr nachkommen, indem wir dort blieben.

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    3. Deshalb mußte sich ein Großteil ins g-ttlich bestimmte Exil begeben und sich auf der ganzen Welt verteilen, um die Welt im wahrsten Sinne des Wortes manuell, Stück für Stück, Platz für Platz, Land für Land, sprich: überall zu heiligen, während wir das zuvor noch aus der Distanz heraus taten. Wir verloren die Fähigkeit das Land für den Tikkun der Welt zu nutzen. Jetzt mußten wir es selbst an den verschiedensten Orten und zerstreut in aller Welt, sozusagen lokal, tun und Mitzvos ausführen. Hashem gab uns das Land unter Bedingungen. Wir hielten unseren Teil nicht ein und deshalb nahm er uns das Land. מפני חטאינו גלינו מארצינו.

      Deshalb noch einmal: Ob es heutzutage für EINZELNE eine Mitzva ist in E”Y zu leben oder nicht, darüber gibt es Uneinigkeiten bei den Poskim. Doch ausnahmslos alle stimmen darin überein, daß wir als Nation dort kein eigenes Heimatland mehr haben und ebenso alle stützen sich demgemäß auf die Shalosh Shevuos.

      Aufgrund der Gezeiras HaGolus ist es eindeutig, daß das Volk Yisroel als Ganzes nicht im Land leben darf bis Moshiach kommt. Das Volk lebt zerstreut auf der ganzen Welt – E”Y eingeschlossen. Was Sie, wie viele andere Zionisten auch, gerne verdrehen und miteinander vergleichen, ist die Gezeiras HaGolus mit der Gezeire der Generation in Midbar. Der Dor HaMidbar hatte bis zum richtigen Zeitpunkt ein klares Verbot, das Land überhaupt zu betreten. Unser Golus ist aber ganz anders, denn er ist ein Dekret von Hashem, daß wir über die Welt verteilt leben sollen. Sie erinnern mich in gewisser Weise an die Christen, die das “AT” auch lesen, aber nicht verstehen, weil sie eben nicht über die mündliche Überlieferung und unsere rabbinische Tradition verfügen. Sie, Herr Becker, haben diese Tradition grundsätzlich ja zur Verfügung. Die Frage ist nur: Warum nutzen Sie sie nicht oder negieren diese?

      Im Golus sind wir sozusagen unserer “natürlichen Umgebung” genommen. Wir haben aber keine andere Wahl, weil der Golus der einzige Weg ist, unsere Mission in dieser Welt zu erfüllen. Aber natürlich ist da ein Problem, weil wir ja ursprünglich geschaffen wurden, um als Nation in einem Land zu leben um dort unsere Aufgabe zu erfüllen, worin wir versagten. Wir sind nicht auf “Heimatboden” und deshalb wie ein Schaf unter den 70 Wölfen. Im Golus haben die Völker die Macht, die Überhand über uns, und innerhalb der Grenzen von E”Y ist das nicht anders. Wir leben also im Grunde seit Jahrtausenden mit dem Kopf im Maul des Löwen. Wie überleben wir diesen Zustand nun?

      Hashem yisborach erklärte es uns. Er gab uns Anweisungen, wie wir das Exil überleben werden. Verhalten wir uns soundso, dann überleben wir, tun wir das Gegenteil, dann erwartet uns Tod und Zerstörung. Um es mit Chazal zu sagen: “Der Heilige, gepriesen sei Er, sprach zu Yisroel: Wollt ihr den Schwur halten, so ist es recht, wenn aber nicht, so gebe Ich euer Fleisch frei, wie die Gazellen und Hinden der Flur”.

      Die Befehle sind eindeutig: “Shelo ya'al baChomah”! Du kannst dort durchaus als Einzelner leben, aber für dich als Nation ist es nicht mehr bis Moshiach kommt! Du bist im Golus und versuche bloß nicht, das Exil zu bekämpfen oder vor der Zeit aus eigener Kraft zu beenden! Es wird auf keinen Fall funktionieren und wenn du es trotzdem probieren solltest, wird es verheerend für dich enden!

      Zweitens: “Lo leHisgaros beUmos”! Erhebe und bekämpfe nicht die Nationen der Welt! Ordne dich Ihrem Willen und Ihrer Regentschaft unter, akzeptiere ihre Herrschaft und befolge ihren Willen, ihre Gesetze und mache dich vor ihnen nicht groß und mächtig, bleibe bescheiden und ziehe keine unnötige negative Aufmerksamkeit auf dich!

      Der einzige Weg, der den Kopf im Maul des Löwen überleben läßt, ist der, daß der Löwe nicht durch den Kopf provoziert wird. Mit anderen Worten: Je weniger wir auffallen, desto besser für uns. Doch der Zionismus und die Zionisten überall auf der Welt tun genau das Gegenteil von dem was der Ribbono Shel Oilam uns auch in dieser Hinsicht befohlen hat und brachten und bringen uns dadurch in erhebliche und nicht einzuschätzende Gefahren.

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    4. Nur zu Ihrer Information: Ich habe Ihre wichtigsten Aussagen und meine Antworten darauf auch in einem gesonderten Artikel veröffentlicht, um diese Debatte eine breiteren jüdischen Publikum zugänglich zu machen:

      http://derisraelit.wordpress.com/2013/01/29/eretz-yisroel-golus-und-geula-thora-antworten-auf-einen-zionisten/

      R. Elchonon Wasserman brachte das so auf den Punkt: vorausgesetzt die Nationen nehmen uns nicht oder nur wenig zur Notiz, dann sind wir ziemlich sicher. Sind wir jedoch in deren Fokus, dann sind wir in Gefahr. Im Golus sind wir in “Feindesland”. Deshalb ist es unsere Aufgabe uns klein zu halten und auch Schwierigkeiten zu akzeptieren und darauf zu vertrauen, daß der Riboino Shel Oilam uns helfen wird. Das war immer der Weg unserer Vorväter über alle Generationen hinweg. Wir sind keine Nation wie die anderen Nationen! Wenn wir uns jedoch so verhalten, einen Staat mit Armee beanspruchen, Land verlangen, ein anderes Volk unterjochen oder auch ständig Reparationen und Wiedergutmachung verlangen und anderen ihre Meinungen verbieten wollen, dann, ja dann läßt uns Hakadosh Baruch Hu auf uns alleine gestellt und wir werden durch die Wölfe gejagt, verfolgt und getötet werden, G-tt behüte.

      So wie ein assimilierter und säkularer Jude plötzlich das Subjekt von Antisemitismus werden kann, um ihn daran zu erinnern, daß er eben doch ein Jude ist und dies eben nicht ändern kann, so werden auch wir als das Schaf, als Jude im Golus, wenn wir meinen selbst den Wolf spielen zu können und eine Nation wie alle Nationen zu sein, schmerzlich daran erinnert werden, daß wir letztlich das Schaf sind und die Nationen der Wolf.

      Der Golus-Weg, befohlen und eingeleitet vom Schöpfer der Welt, beschworen von uns, gelebt von unseren Vätern und Vorvätern, ist der einzige Weg um unsere Mission in dieser Welt erfüllen zu können. Wir sind sozusagen “hinter feindlichen Linien” und unsere Aufgabe besteht darin, “Funken von Heiligkeit” überall auf der Welt zu pflanzen, damit dann wenn Moshiach kommen sollte, diese Funken in einer regelrechten Feuersbrunst spiritueller Energie ausbrechen und schließlich den “endgültigen Sieg”, die Erlösung des jüdischen Volkes und der gesamten Menschheit (Acharis HaYamim) einleiten werden.

      Das Land, Eretz Hakodesh, war heilig, ist heilig und wird heilig bleiben. Es dient aber nicht mehr dem Zweck als Heimatland. Als Nation, dazu unter Anwendung von Gewalt und als Massen zurückzukehren, verletzt vor allem die Shalosh Shevuos und ist in etwa so, als wolle man in ein Haus zurückkehren, das einem die Bank längst genommen hat, weil man seinen Kreditrückzahlungen nicht mehr nachgekommen ist. Damals hatten wir eine Wahl, doch wir bevorzugten Sinas Chinam, worauf uns der Eigentümer, nämlich Hashem Yisborach, von Seinem Grundstück vertrieb und in die Welt hinaus verteilte.

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    5. Die Eide, nicht gegen die Völker zu rebellieren, dienen nicht den Völkern, sondern sind für unseren eigenen Nutzen, damit wir das Exil eben nicht vor der Zeit beenden. In jedem rabbinischen Kommentar, in jeder Interpretation unserer Weisen und Gelehrten zu den Shalosh Shevuos wird genau auf diesen Punkt immer und immer wieder hingewiesen. Wer dies negiert oder verdreht, abwertend einschätzt oder verfälscht, verfügt nicht nur über keine Emunas Hachomim – und ist schon alleine deshalb ein Koifer BeIkkar – sondern er stellt sich gegen die gesamte Thora.

      Weil die Völker ihren Teil der Eide brachen und uns verfolgten und bitterlich zusetzten, folgert daraus absolut nicht, daß wir wiederum umgekehrt unseren Part nicht einzuhalten hätten und uns gerade dadurch auch noch selbst mehr Schaden zufügen. Deshalb sei auch jetzt noch einmal an den Stamm Ephrajim erinnert, der objektiv unter Mißachtung der Eide Mitzrajim vor der Zeit verließ. Die damaligen Ägypter verstießen über Jahrhunderte gegen den Eid und peinigten die Juden. Doch Chazal formulieren es ausgesprochen und überdeutlich, daß die Bnei Ephrajim gejagt und in der Wüste getötet wurden, weil sie IHRE Eide durch den zu frühen Auszug verletzten. Wie auch bereits erwähnt, werden die Shalosh Shevuos LeHalacha in Rishoinim und Achroinim als absolut grundsätzlich beurteilt, und das völlig unabhängig davon, ob die Völker ihren Eid über Tausende von Jahren gebrochen haben. Wer wegen eines historischen Ereignisses (sog. Holocaust) die Shalosh Shevuos aufkündigt, Chazal verleugnet und somit die Thora umschreibt, befindet sich nicht im Lager von Klal Yisroel, sondern in dem der Minim und Apikorsim.

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    6. Der Rambam warnt doch in Iggeres Teiman die Juden ausdrücklich, die Eide nicht zu brechen. Er schreibt, die Juden litten unter einer Unterdrückungsregierung, unter Verfolgung schrecklichen Gräueltaten. Leidenschaftlich appelliert er deshalb an die Jemeniten, nicht gegen die Shalosh Shevous zu rebellieren.

      Der Midrash Aichah drückt deutlich aus, daß natürlich auch die Römer den Eid gebrochen hatten, und in diesem Zusammenhang erwähnen Chazal noch einmal, daß die Generation zur Zeit Bar Kochbas deshalb abgestraft wurde, weil sie sich ihrerseits gegen die Shalosh Shvuos stellte.

      Der Maharal von Prag hält fest, daß selbst dann wenn die Völker uns aus den ihren Ländern vertreiben und mit dem Tod bedrohen, damit wir die Eide mißachten und bechomah ins Land ziehen, wir sogar den Tod bevorzugen sollen anstatt die Eide nicht einzuhalten. Der zweite von den drei Eiden, “shelo ya'alu bechomah” hat außerdem überhaupt nichts mit den Völkern zu tun. Er bildet keinen direkten Bezug zum Eid der Völker. Deswegen bringt der Maharal – und übrigens auch R. Jonason Eibeschitz – daß wir E”Y nicht einnehmen dürfen, selbst dann wenn uns die Völker die Erlaubnis dazu erteilen würden (Stichwort: Balfour-Deklaration, UN-Beschluß etc.). Eher hätten wir zu sterben, so der Maharal (yehoreg ve'al ya'avor)!

      R. Avraham Galanti erzählt nicht umsonst die Geschichte der portugiesischen Juden, die sich gegen ihre Regierung erheben und eine Rebellion entfachen wollten. Sie wurden bedroht von Autodafés, Zwangskonversionen, Massenverbrennungen und Massenvertreibung. Schließlich fragten die Juden – so Galanti – den Shem Hameforash und wurden belehrt, sie hätten auf diesen Aufstand im Sinne der Shalosh Shevuos zu verzichten.

      Die Eide sind an sich nicht etwa neu hinzugefügte Verbote, sondern eine Abschreckung, um uns daran zu hindern, die Gezeiras HaGolus zu verletzen. Sie versichern uns im Grunde “nur” einer furchtbaren Strafe, die als die schlimmste bezeichnet werden kann, die in der Thora zu finden ist, sollten wir das mißachten, was bereits aufgrund der Gezeiras HaGolus verboten ist. Die Shalosh Shevuos stecken den Rahmen für das ab, was in den Gezeiras sowieso bereits enthalten ist. Es sind die Shalosh Shvuos, die uns über alle Generationen hinweg der Versuchung widerstehen ließen, in Eretz Yisroel einen Staat zu schaffen.

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    7. In E”Y zu leben, hat zunächst einmal absolut nichts mit Zionismus zu tun. Das wurde von mir bereits mehrfach erwähnt. Schließlich leben Neturei Karta-Leute bzw. deren Vorfahren schon seit Jahrhunderten dort, lange bevor überhaupt an zionistische Masseneinwanderungen zu denken war.

      Die Schaffung eines Staates ist Zionismus und nicht das Leben im Land. Wenn Individuen die Mitzva von “Yishuv Eretz Yisroel” auf sich nehmen wollen, dann ist diese erfüllt, gleichgültig wer dort die Macht hat, ob Türken, die Engländer oder Araber.

      Eretz Yisroel hat überhaupt nichts mit dem zionistischen Staat zu tun. Warum wird das eine immer mit dem andern gleichgesetzt? Der Staat und seine Ideologie, der diesen Namen “Israel” usurpiert hat, ist zunächst einmal nichts weiter als eine politische Regierung, geschaffen von der Bewegung dieser Ideologie (siehe auch

      http://www.derisraelit.org/2010/01/was-haben-die-zionisten-mit-dem.html- “Was haben die Zionisten mit dem Heiligen Land zu tun”?)

      E”Y ist zunächst einmal ein Stück Land und dieses Land gab es schon sehr lange bevor es einen Staat gab, der sich so nannte. Das Land wird es auch dann noch geben, wenn dieser Staat nicht mehr existiert.

      Dieser zionistische Staat ist im übrigen noch nicht einmal identisch mit dem, was als Eretz Yisroel bezeichnet wird. Der Südlibanon ist auch Eretz Yisroel, wenn im Gegensatz dazu beispielsweise Elat (der Bade- und Vergnügungsort) nichts mit E”Y zu tun hat. Wenn also beispielsweise ein Jude in Elat Urlaub macht, ein zweiter sich im Südlibanon aufhalten würde, müßte Letzterer Teruma und Maaser nehmen, weil er sich in der Heiligkeit des Landes sonnt, der Sonnenanbeter in Elat hingegen nicht, weil er sich außerhalb von E”Y befindet.

      In E”Y zu leben, mag für den einen eine wunderbare Sache sein (sofern er ein Tzaddik ist und kein Rasha), für den anderen kommt es aber nicht in Frage. Eretz Hakoidesh ist und bleibt das Heilige Land, völlig unabhängig davon, ob das Land von Türken, Arabern, den Briten, den Libanesen oder sonst einer weltlichen Nation regiert und beherrscht wird. Alle dürfen und können während der Golus-Zeit das Land regieren – nur wir eben nicht! Sollten wir es dennoch tun oder auch nur den Versuch unternehmen wollen, es zu tun, dann hat uns der Ribboino Shel Oilam deftige Strafen zugesichert: “so gebe Ich euer Fleisch frei, wie die Gazellen und Hinden der Flur”.

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    8. E”Y ist während der Golus-Zeit nicht unser Heimatland. Im Grunde ist im Golus die ganze Welt unser “Heimatland”, während E”Y wieder unser versprochenes, zugesagtes Land ist und dann wieder unser Heimatland werden soll, wenn wir uns das in Zukunft verdient haben und der Hakadosh Baruch Hu uns für würdig befindet, Moshiach zu schicken.

      Umso lustiger ist es, daß Sie Herr Becker, VaJikra (Leviticus) 25:38 zitieren: “Ich bin HaShem, euer Gott, der euch aus dem Lande Ägypten herausgeholt hat, um euch das Land Kenaan zu geben, und um euch zum Gott zu sein”.

      Auch hieran kann man Ihre Verblendung und Verwirrtheit deutlich erkennen! Nicht nur, daß Sie im Grunde die mündliche Thora verwerfen, sondern obendrein picken Sie sich ein Stückchen der schriftlichen heraus, die sich erstens auf die Zeit vor dem göttlich bestimmten Exil bezieht, zweitens eine grundsätzliche Bedeutung insofern hat, als daß diese Zusage ja überhaupt nicht im Widerspruch zum Golus steht und drittens diese Perspektive auch für das jetzige Golus von niemandem in Abrede gestellt wird.

      Natürlich wurde dem jüdischen Volk das Land Kenaan zugesagt. Aber eben zu Bedingungen, die wir zu erfüllen hatten, woran wir aber scheiterten und weshalb Gott uns ins Exil schickte und in alle Welt zerstreute. Warum lesen Sie nur das aus der schriftlichen Thora heraus, was Ihnen in Ihren Zionismus hineinzupassen scheint und fälschen dadurch dann das Gesamtpaket?

      Warum lesen Sie nicht wenigstens ein Stückchen weiter bis zumindest Vajikra 26:33, wo es dann schon heißt: “Und euch werde Ich zerstreuen unter die Völker und hinter euch her das Schwert zücken”. Oder Vajikra 26:43-44: “Denn das Land wird verlassen sein von ihnen und seine Feierjahre befriedigen durch seine Verödung von ihnen; und sie werden ihrer Schuld genugtun, eben darum daß sie Meine Rechte verworfen und an Meinen Satzungen Ekel hatten. Und auch dann noch, wenn sie im Lande ihrer Feinde sind, habe Ich sie nicht so verworfen, und nicht so ausgestoßen, daß Ich sie völlig aufriebe und Meinen Bund mit ihnen bräche; denn Ich der Ewige bin ihr Gott.”

      Warum verschweigen Sie das? Ist es Ihnen nicht geläufig oder nicht angenehm genug? Devarim 4:27 gehört auch nicht zu Ihrem “Thora-Reportoire”, vermute ich: “Und der Ewige wird euch zerstreuen unter die Völker, und ihr werdet übrig bleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, dahin euch der Ewige führen wird”.

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    9. Ein weiteres Zitat: “So jemand ein Gelübde tut dem Ewigen oder schwöret einen Schwur, dadurch seine Seele zu binden, soll er sein Wort nicht entheiligen. Alles, was aus seinem Munde gegangen, so soll er tun” (Devarim 30:3). Sie werden mir selbstverständlich nicht abnehmen wollen, daß sich das auf Shir HaShirim und die Shalosh Shevuos bezieht. Deshalb lasse ich den Abarbanel (kennen Sie den?) sprechen, der schreibt: “Wir sehen von hier, daß G-tt selbst unsere Gefangenen zurückführen wird und es wird nicht so sein wie zum Anfang der Ära des Zweiten Tempels, als die Juden in ihr Land unter der Erlaubnis des persischen Königs Cyprus zurückkehrten.”

      Jetzt zu den Neviim:

      “Und Er erhebt ein Panier den Völkern, und sammelt die Verstoßenen Yisroel's, und die Zerstreuen von Yehuda versammelt Er von den vier Enden der Erde” (Jesaja 11:12).

      “Und es geschiehet, an selbigem Tage schüttelt der Ewige (Früchte) von der Strömung des Stromes (Frat) bis zum Bache Mitzrajim's, ihr aber werdet einzeln aufgelesen, Kinder Yisroel” (Jesaja 27:12).

      “Auf hohen Berg steige hinan, Heilbotin Zijon's, erhebe mit Macht deine Stimme, Heilbotin Jerushalajim's, erhebe sie, fürchte nicht, sprich zu den Städten Jehuda's: Siehe da euer Gott!” (Jesaja 40:9).

      “Fürchte nichts, Wurm Jaakob's, Häuflein Jisroel, Ich stehe dir bei, spricht der Ewige, und dein Erlöser ist der Heilige Jisroel's” (Jesaja 41:14).

      “Fürchte nicht, denn Ich bin mit dir, vom Aufgange bring Ich deinen Samen, und vom Niedergange sammle Ich dich. Ich spreche zum Norden: Gib her, und zum Süden: Halte nicht zurück! Bringe meine Söhne aus der Ferne und meine Töchter vom Ende der Erde” (Jesaja 43:5-6).

      “Ja, nicht mit Hast werdet ihr fortziehen, und nicht in Flucht davongehen, denn vor euch her gehet der Ewige, und euren Zug schließt der Herr Jisroel's” (Jesaja 52:12).

      “Spruch Gottes, des Herrn, der die Verstoßenen Jisroel's sammelt: Ferner werd' Ich sammeln zu ihm, zu Seinen Gesammelten” (Jesaja 56:8).

      “So wahr der Ewige lebt, der die Kinder Jisroel's herausgeführt aus dem Lande des Nordens und aus allen Ländern, wohin Er sie verstoßen hatte, und Ich führe sie heim auf ihren Boden, den Ich ihren Vätern gegeben” (Jeremia 16:15).

      “Und Ich werde zusammenbringen den Überrest Meiner Schafe, aus all den Ländern, wohin Ich sie verstoßen habe, und Ich werde sie heimführen in ihre Hütten, und sie werden fruchtbar sein und sich mehren” (Jeremia 23:3).

      “...denn siehe, Ich erlöse dich aus der Ferne und deinen Samen aus dem Lande ihrer Gefangenschaft, und zurückkehren wird Jaakob, und wird ruhig bleiben und sorgenlos, und niemand stört” (Jeremia 30:10).

      “Höret das Wort des Ewigen, Völker, und meldet in den fernen Inseln, und sprechet: Er, der Jisroel zerstreut, sammelt es und hütet es wie ein Hirt seine Herde” (Jeremia 31:9).

      “Und führe zurück die Gefangenen Jehuda's und die Gefangenen Jisroel's, und baue sie wie vormals” (Jeremia 33:7).

      “Ich werde euch versammeln aus den Völkern, und euch zusammenbringen aus den Ländern, so werde Ich ihnen doch zu einem kleinen Heiligtum in den Ländern, in die sie gekommen sind” (Ezechiel 11:17).

      “Und Ich werde euch herausführen aus den Völkern, und euch sammeln aus den Ländern, wohin ihr zerstreut seid, mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arme und mit überströmendem Grimme” (Ezechiel 20:34).

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    10. “Wenn ich sammle das Haus Jisroel aus den Völkern, unter die sie zerstreut worden sind, so werde Ich an ihnen geheiligt werden vor den Augen der Völker, und sie werden wohnen auf ihrem Boden, den Ich Meinem Knechte Jaakob gegeben” (Ezechiel 28:25).

      “Und werde sie herausführen aus den Völkern und sie sammeln aus den Ländern, und sie bringen auf ihren Boden, und sie weiden auf den Bergen Jisroel's, in den Tälern, und auf allen Wohnplätzen des Landes” (Ezechiel 34:13).

      “Siehe, Ich nehme die Kinder Jisroel aus den Völkern heraus, wohin sie gezogen sind, und sammle sie von allen Seiten und bringe sie auf ihren Boden” (Ezechiel 37:21).

      “Und das Haus Jehuda aber werd Ich lieben und ihnen helfen durch den Ewigen, ihren Gott; und nicht werd' Ich ihnen helfen durch Bogen und Schwert und durch Krieg, durch Rosse und Reiter” (Hosea 1:7).

      “Sammeln werde Ich, Jaakob, dich ganz, zusammenbringen den Überrest Jisroel's: insgesamt werd' Ich es einstellen wie Schafe in die Hürde, wie die Herde in ihrem Pferch werden sie wimmeln von Menschen” (Micha 2:12).

      “Nicht durch Macht und nicht durch Stärke, sondern durch Meinen Geist; spricht der Ewige der Heerscharen” (Sacharja 4:6).

      “Siehe, Ich helfe Meinem Volke aus dem Lande des Aufganges und aus dem Lande des Niederganges der Sonne” (Sacharja 8:7).

      Kennen Sie diese Prophetenwörter nicht? Oder wollen Sie ernsthaft behaupten, die zionistische Bewegung hätte all diese herrlichen Prophezeiungen erfüllt, Elijahu HaNovi hätte Moshiach bereits angekündigt und G-tt selbst wäre – genauso wie beim Auszug aus Ägypten – derjenige, der uns geführt hätte? Nichts dergleichen ist geschehen! Sie schustern sich die Thora für eine hundsgemeine Allerweltsideologie zusammen, wie es Ihnen gefällt. Das ist reine Häresie, vollkommene Leugnung der gesamten Thora.

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    11. Obwohl Sie, Herr Becker, die Thora, die Chachamim und alle Gedolim in ihrer Gänze objektiv negieren, bezeichnen Sie sich als “orthodox”. Das geht jedoch irgendwann nicht mehr zusammen.

      Wir hatten in unser Geschichte viele “Orthodoxe”, die fehlgeleitet waren: Die Anhänger Korachs, die Sadduzäer, die Karäer oder die Unterstützer eines Shabbse Zvi. Es gab leider immer Götzendiener im Volk und Zionismus ist nunmal der Götzendienst der heutigen Zeit.

      Die zionistische Sekte – und man sollte nicht vergessen, daß diese erst ungefähr 130 Jahre alt ist – hat einen Judentum-Ersatz geschaffen und brachte zunächst einmal einen religionshassenden Typus Zionist hervor. Rabbi Avigdor Miller zt”l faßte es so zusammen: "The State of Israel presents the greatest peril to Jewish existence in history.... what Haman and Titus could not do, the Israelis are attempting: the first could only attempt to destroy the physical existence of Israel, but the State of Israel is attempting to counterfeit the term Jew and to erase all boundaries between Jew and non-Jew" (Sing You Righteous par. 46-48).

      Allerdings ist nicht die mit dem Zionismus einhergende Assimilation, die Anpassung an nichtjüdisches Volks- und Selbstverständnis Kern des Problems, sondern die Tatsache, daß Zionismus an sich nichts anderes ist als Avodah Zarah, die zu dieser Assimilation geführt hat. Apikorsus ist wie ein Virus und der Ridvaz zitiert den Rav Chaim Volozhen, der sagte, sofern ein Mensch auch nur an ein klein wenig Apikorsus glaubt, er nicht dazu imstande sei, die Wahrheit der Thora zu erfassen.

      Im Sefer Shoftim steht geschrieben, daß es in den Tagen des Baal-Kultes nur 300 Juden überhaupt gab, die nicht vor dem Baal niederknieten und dem Götzendienst frönten. Unsere Seforim sagen uns auch, daß der Götzenkult in den Tagen vor Moshiach stärker und ausgeprägter sein wird als zu jenen Zeiten des Baal_Kultes. Exakt in dieser Epoche befinden wir uns jetzt!

      Sicherlich ist es nur schwer zu verstehen, wie es dazu kommen konnte, daß soviele intelligente und gebildete Juden damals wie heute zu Götzendienern wurden und sich damit dem Judentum gegenüber destruktiv verhielten. Der Brisker Rav (und jetzt kommen wir endlich zu ihm) beurteilte dies so:

      “Dieser Staat, den sie schufen, ist der größte Triumph Satans seit der Sünde des Goldenen Kalbes”. Und er zitierte Koheles 10:1: “Tote Fliegen machen das Öl des Salbenmischers stinkend und gärend, so überwiegt die Weisheit und den Ruhm ein wenig Torheit”, und ergänzte: “So wie Öl gemischt mit wohlriechenden Gewürzen von bester Qualität sein kann, so wird dieser Wohlgeruch zerstört und verdorben sobald tote Fliegen hineingeraten. Genauso verhält es sich mit Weisheit und Ruhm. Wenn auch nur eine kleine Dosis Dummheit damit vermischt wird, befällt sie die ganze Person. Mit jenen, in die nur ein klein wenig Zionismus eingedrungen ist, ist es nicht anders. Dieses klein bißchen Dummheit pervertiert ihre gesamte Intelligenz und bringt sie zu Dingen, die das genaue Gegenteil von Weisheit sind.”

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    12. Rav Elchonon Wasserman, der hier ja schon mehrmals zitiert wurde, beurteilte jene die glaubten, der häretische Zionismus wäre ein großer Erfolg, folgendermaßen: “Jeder der glaubt, ein großer Verdienst könnte von den schlimmsten Sündern kommen, ist entweder ein Idiot oder aber ein Spötter über die Worte von Chazal” (Kovetz Maamarim).

      Ich will es jetzt erst einmal bei diesen Ausführungen belassen. Auf Kook bin ich am Rande eingegangen (ganz so wie es ihm zukommt!). Auf Shlomo Aviner, den Schlawiner, und seine Entstellungen, Fälschungen und Mißlehren werde ich – bli neder – in den kommenden Wochen dann noch ausführlicher eingehen.

      ***

      Drei Punkte wären allerdings jetzt noch abzuhandeln:

      1. Soloveitchik und die sogenannte “Modern-Orthodoxie”

      2. Ihre Frage nach dem Chassidismus bezogen auf orthodoxes Judentum und Antizionismus:

      "Und woher nehmen sie die Anmassung zu fordern, dass chassidische Stroemungen ueberhaupt eine non-plus-ultra-Stellung in der Orthodoxie haetten? Sie wissen, wie die Chassidut enstand, aus welchen Motivationen, von welchen Leuten, nehme ich an."

      3. Ihre Frage bezüglich unserer Kontakte zu “Antisemiten” und angeblichen “Judenmördern”:

      "Fakt ist, Sie wenden dem Land den Ruecken, Sie wenden dem ueberwaeltigenden Teil der Torahtreuen Juden den Ruecken - aber damit nicht genaug: Sie gehen zu unseren Feinden, Hassern und Moerdern und biedern sich ihnen an, sprechen ihnen gut zu, weiter mit ihrem 'anti-zionistischen' Kurs zu fahren, der fuer diese uebersetzt einfach nur juedischer Voelkermord in Israel ist. Wie wollen Sie je vor den Kadosch Baruch Hu treten? Was wollen sie ihm sagen? 'Wir dachten aber, die Zionisten irren, deswegen haben wir Achmadinedschad und Co. zum Judenmord ermutigt?"

      “Moderne Orthodoxie”

      Rav Shach schrieb über Soloveitchik, dieser hätte durch seine säkularen Studien seine Hashkofos korrumpiert und wurde sicher nicht als Bereicherung, sondern ganz im Gegenteil als Gefahr für das orthodoxe Judentum eingeschätzt. Nicht seine Beschäftigung mit weltlichen Themen, sondern die Einführung des Säkularismus und eines entsprechenden Lebensstils als Ergebnis dieser Beschäftigung in die Thora-Welt machten aus ihm diese Gefahr. Rav Ahron Kotler sagte über ihn: “Er zerstörte eine ganze Generation”!

      Neue Ideen und Ideologien waren dem Judentum immer suspekt, oder etwa nicht, Herr Becker? Die jüdische Religion entwickelt keine neuen Ideen. Alle die es dennoch taten, zerstörten ganze Generationen, ob es die Maskilim, jüdische Kommunisten, Modern-Orthodoxe oder die Zionisten waren. Sofern die Gedoilim der jeweils vorangegangenen Generation von einer bestimmten Ideologie nichts hielten und sie ablehnten, ignorierten oder offensiv bekämpften (und genau das trifft auf alle genannten zu), dann wußte man als religiöser Jude im Grunde von alleine, wo man sich einzureihen hatte. Raschi sagt, wenn einer Zweifel hat, was richtig oder falsch ist, dann wende er sich bitte den Ansichten und Einschätzungen der alten Generationen von Gedolim zu und dann ist er auf der richtigen Seite. War das nicht immer der Weg des jüdischen Thora-Volkes, Herr Becker?

      Doch was machte die “moderne Orthodoxie”? Neben das Zimmerchen, das sie für die “Religion” reserviert hat, hat sie einen großen Salon gebaut, indem es sich so leben läßt wie die weltlichen Völker: mit Staat, säkularer Erziehung und Kultur. Ja sicher, der “Modern-Orthodoxe” hält Shabbes, ist Shomer Mitzvos, er bewege sich innerhalb dessen was die Halacha erfordert – behauptet er. Doch Lebensperspektiven, Lebensauffassung etc. seien davon unberührt. Solch eine häretische Sichtweise und Praxis kommt im Grunde noch direkt aus der Ideenwerkstatt eines Moses Mendelssohn.

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    13. Unsere “Religion” kennt keine Kompromisse. Die Thora kennt keine Kompromisse. Sie ist – wie man heutzutage abwertend und geringschätzend formuliert: fundamentalistisch. Wer auf Kosten der Thora und des Emes “modern-orthodoxe” Kompromisse eingeht, macht nichts anderes als das, was die Reformer und die konservative Bewegung machten, nämlich die Thora jenen Menschen anzupassen, die nicht die ganze Thora haben wollen. “Modern-Orthodox” ist nur ein weiterer Versuch, das Judentum in etwas hineinzupressen, damit es von mehr Leuten akzeptiert wird und das ist ein Weg, der nur zur Destruktion führen kann und nichts mit dem Derech der Gedolei Yisroel und jenem unserer Vorväter zu tun hat.

      Säkulare und nicht-jüdische Wertvorstellungen in das Judentum hineinzutragen und dort zu verbreiten, ist die eigentliche Ursache für all die Abweichungen und Revisionismen innerhalb der “moderne Orthodoxie”. Und weil es nun einmal innerhalb der säkularen Welt als völlig anormal beurteilt wird, daß ein Volk keinen eigenen Staat und keine gemeinsame Sprache hat, paßt man sich dieser Anti-Thora-Logik kurzerhand an und macht sie sogar zu einem Grundgerüst der “modernen Orthodoxie”. Juden haben sich ganz im Sinne des Zionismus endlich “normalisiert” , sprich: sie sind genau wie die Völker geworden (“Wir wollen sein wie die Völker”, Ezechiel), pflegen einen modernen Lebensstil (auch oder gerade mit kleinem schwarzen Kappel), besitzen einen Universitätsabschluß, mischen Jungs und Mädels in ihren Schulen, haben einen “eigenen Staat”, Fahne und Armee und was sonst alles dazu gehört.

      Feilgeboten und ummantelt wird dieser Mummenschanz dann auch noch gerne mit dem Diktum von “Ahavas Eretz Yisroel”, obwohl genau diese konstruierte “Mitzva” in der gesamten Halacha keine Entsprechung findet, in keinem Rambam, nicht im Shulchan Aruch und auch die Poskim haben an keiner Stelle solch eine Mitzva erwähnt.

      Die als “Erleichterungen” oder “Anpassungen an die moderne Zeit” verkauften Schlupflöcher aus der ganzheitlichen Thora heraus finden keinerlei Basis im Shas oder den Rishonim, sondern sind allein säkularen Ideen zu verdanken, in die man Teilstücke der Thora hineindrückt. Die “moderne Orthodoxie” wurde demgemäß auch von keinem Gadol, von keinen Rabbis gegründet, wie beispielsweise der Chassidismus vom Baal Shem Tov oder die Mussar-Bewegung von Yisroel Salanter. Sie wurde schlicht und ergreifend von Leuten initiiert, die sich mit dem “lifestyle” der modernen Gesellschaft und all ihren Ausprägungen arrangieren, dabei aber gleichzeitig etwas “Judentum” nicht missen wollten. Das gesamte Konstrukt der “modernen Orthodoxie” ist Anti-Thora und – wie hier bewiesen – das exakte Gegenteil von “thoratreu”.

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    14. Trotz allem wäre es völlig falsch, wenn jetzt der Eindruck entstehen würde, daß die Opposition zum Zionismus auf thoratreu-orthodoxer Seite nur aus der Tatsache heraus resultieren würde, daß die meisten zionistischen Führer unreligiös waren oder die “Modern-Orthodoxie” Nationalismus oder modernes Leben eben mit etwas “Religion” aufgepeppt hat. Es ist genau anders herum, denn die Autoritäten der Thora lehnten den Zionismus nicht deshalb ab, weil dessen Führer mehrheitlich unreligiös oder “modern” waren oder sind. Fakt ist, daß die diametrale Opposition der Natur des Zionismus zur Sicht der Thora der allein entscheidende Eckpfeiler jeglichen orthodox-jüdischen Antizionismus bildet. Mit anderen Worten: Es war nicht lediglich zufällig, dass die Führer und Sprecher des Zionismus unreligiös waren. Ihr Mangel an religiösen Gefühlen wurzelte genau in der Natur und Essenz des Zionismus. Auf dem Boden der Thora, mit einem der Thora treu verbundenen, ihr ergebenen und sie in Geist und Tat einhaltenden jüdischen Volk, hätte der dem gesamten Fundament des Judentums diametral gegenüberstehende Zionismus niemals aufkommen können. Wäre man den Autoritäten der Thora gefolgt, hätte es nie einen Zionismus an erster Stelle geben können.

      Der Rambam paskent denn auch im Zusammenhang mit den 13 Ikrim in seinem Mishna-Kommentar folgendes: “Wenn diese fundamentalen Prinzipien von einem Menschen befolgt werden und er wahrhaftig an sie glaubt, dann betritt er die kollektive Einheit Jisraels und es ist für uns verpflichtend ihn zu lieben, Mitgefühl zu haben und all das zu tun, was G-tt uns hinsichtlich der Taten von Liebe und Brüderlichkeit befahl. Dies ist sogar dann so, wenn er alle möglichen Sünden aufgrund seiner Begierden oder wegen der Gewalt seiner Natur begeht. Er wird entsprechend der Stärke seiner Sünden bestraft werden, doch hat er einen Anteil an der künftigen Welt, obwohl er einer der Übeltäter Jisraels ist. Doch sollte eine Person an einer dieser fundamentalen Grundlehren Zweifel hegen, hat er sich selbst von der kollektiven Einheit Jisraels entfernt und sagt sich von der absoluten Wahrheit (des Judentums) los. Er wird ein Häretiker und Apikoras genannt.“

      Exakt das ist der Din für alle Schattierungen des Zionismus.

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    15. Einfach FASZINIEREND!!!

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    16. Chassidismus/Orthodoxes Judentum/Antizionismus

      “Modern-Orthodoxe” und “Mizrachisten” oder auch andere Zionisten verbreiten gerne die Mär, daß jüdischer Antizionismus nur auf Chassidim oder gar nur auf Satmar und Neturei Karta beschränkt sei. Dieser Lüge scheinen auch Sie, Herr Becker, aufzusitzen, was wiederum auch beweist, daß Sie nur wenig Einblick in jüdische Geschichte, Zusammenhänge und vor allem weitgehend unbefleckt zu sein scheinen, was unsere Mesorah anbelangt. Widerlegt wurde dies ja bereits innerhalb meiner bisherigen Ausführungen anhand der Beispiele Chofetz Chaim, Elchonon Wasserman oder jenen Talmidim und Nachkommen des Vilnaer Gaon, die Neturei Karta gründeten.

      Doch das ist ja längst nicht alles! Alle Gedolei Yisroel aus der ganzen Welt – ob Chassid, Litvak oder Sefardi – waren gegen die Errichtung eines “jüdischen” Staates. Ausnahmslos alle! Mizrachi und Kook waren diejenigen, die sich auf nichts und niemanden stützen, sich auf niemanden berufen konnten. Für sie war nur gähnende Leere vorhanden. Sie hatten keine Tradition, keinen Tzaddik, keinen Gaon, keinen Rishon, keinen Chossid und keine Seforim, die ihnen aus der Klemme helfen konnten. Mizrachisten-Kook, der religiös-zionistische Paulus und Kopf dieser neuen Nationalreligion und seine Jünger und Nachbeter standen in dieser Hinsicht immer außerhalb von Tradition und Überlieferung. In über 2000 Jahren Golus dachten die Juden nicht daran, aus eigener Kraft einen Staat zu gründen, weil sie wußten um den Ol HaGolus, die Gezeira, die Shalosh Shevuos und die Geula, die nur in Verbindung mit Moshiach kommen wird.

      Noch nicht einmal R. Kalischer, der von zionistischer Seite sehr gerne instrumentalisiert wird, kam auf derlei absurde Ideen wie der einer jüdischen Staatsgründung in Palästina. Obwohl er eine Siedlungsbewegung für das heilige Land aufbauen wollte, bestand er ganz vehement darauf, daß diese keinesfalls im Widerstreit zu den herrschenden Kräften im Land selbst aufgebaut werden könnte, denn dies käme einer Verletzung der Shalosh Shevuos gleich, so Kalischer. Auch R. Alexander Moshe Lapidos, ein weiteres Beispiel, unterstützte derlei Siedlungsbestrebungen, doch unter der klaren Vorgabe, daß diese nicht die Shalosh Shevuos mißachten dürften und man deshalb den damals herrschenden Türken keinesfalls “mit Schwert und Bogen” Land streitig machen dürfe. Ausdrücklich formulierte er, man habe absolut keinerlei Pläne dort (in Palästina) eine eigene Regierung zu errichten (Shivas Zion I, S. 35).

      Die religiös-zionistische Sekte war genauso weit entfernt von den Gedolei Yisroel wie die säkular-zionistische. Daran ändert auch die Tatsache nichts, daß der “religiöse” Zionist seinen persönlichen Verdienst vor HKB”H durch Mitzvos zu erweitern sucht, wenn er doch zugleich ein Koifer ist. Auch Shabbse Zvi blieb nach seinem Shmad und trotzdem er selbst danach noch “Mitzvos” ausführte, ein absoluter Apikoires. Auch er hatte vermeintliche “Mehrheiten” hinter sich, Massen folgten ihm ins Verderben und nur die Minderheit um den Gadol R. Yaacob Sasportas widersetzte sich seinem Treiben. Und vergessen wir dabei nicht, daß Shabbse Zvi schließlich auch ein Talmud Chacham war und man von ihm berichtete er könne den gesamten Shas auswendig. Mir persönlich, aber das ist reine Privatmeinung, sind die säkularen Zionisten lieber. Die sagen wenigstens offen, daß sie mit Thora und G-tt überhaupt nichts zu tun haben und endlich mit einem eigenen Staat zufrieden sind. Die Religiösen hingegen sind weitaus gefährlicher, weil in der Tat hinterlistig und die Thora auf allen Ebenen und Wegen mißbrauchend und den Namen von Hashem Yisborach dauernd entweihend.

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    17. Vor allem aber wurden sie beide – die säkularen wie die religiösen Zionisten – von den Gedolim als Götzendiener und Kofrim eingeordnet. Insofern hatte der religiöse Zionismus ja gar keine andere Wahl mehr, als sich seinerseits neben der neuen Religion und Ideologie, auch eigene Strukturen und Personen aufzubauen, sich dabei aber immer weiter von der Mesorah von Klal Yisroel zu entfernen. Damit hat man natürlich in deren Reihen ein erhebliches Problem, weil sie genau das ja nicht zugeben wollen, daß Gedolim wie der Chazon Ish sie schlicht und ergreifend als Häretiker einstufte und deshalb wird es einfach verschwiegen und gleichzeitig die Lüge in die Welt gesetzt, Antizionismus beschränke sich höchstens auf Satmar und Neturei Karta. Nicht wir als die Tradition verkörpernden thoratreue Juden haben uns von irgendwelchen Juden entfernt, sondern der Zionismus löste sich und mittlerweile mehrere Generationen von Juden vom Judentum und der heiligen Thora. Das ist ja auch sein Ziel. “Wer einen Menschen zur Sünde verleitet ist schlimmer als ein Mörder. Der Mörder nimmt ihm das Leben auf dieser Welt, der erste jedoch nimmt ihm seinen Anteil an der künftigen Welt.”

      Avodah Zorah ist auch ein Glaube und der Jetzer Hora kann Menschen dazu bringen, die verrücktesten Dinge zu glauben. Wenn unsere heiligen Schriften, unsere Seforim, uns sagen, daß in den Tagen vor Moshiach die Praxis des Götzendienstes erschreckend hoch sein wird, höher sein wird als zur Zeit des Baal, können wir uns im Grunde nur vor der Weisheit und dem Ruach Hakoidesh von Chazal verneigen, weil wir dies heutzutage exakt so erleben. Eine kleine Minderheit war es, die den Baalkult bekämpfte, baruch Hashem. Im Judentum geht es bei derlei Angelegenheiten nicht um Mehr- oder Minderheiten, Herr Becker, denn es geht ausschließlich um den Emes. Wäre dies so, wären neben den Baal-Götzendienern auch Korach oder die 10 Meraglim “im Recht” gewesen oder Avrohom Avinu sogar als Einzelner im Unrecht.

      Klal Yisroel jedoch wird getragen und ist identisch mit den Gedoilim und Tzaddikim. Sie sind die Träger der Mesorah. Wer ihren Weg beschreitet und fortführt ist Klal Yisroel und jene, die sich davon absondern sind die Reshojim und Kofrim, die sich vom Klal entfernt und ihm den Rücken zugewendet haben.

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    18. ***

      Natürlich wäre jetzt auch zu klären, wer diese Gedolim waren beziehungsweise wie ein Gadol als solcher zu klassifizieren oder zu erkennen ist. Bevor ich Ihnen eine umfangreiche Namensliste von Poskim (Rishonim eingeschlossen) inklusive einige ihrer Seforim an die Hand gebe, in denen vor allem auf die Shalosh Shevuos und deren Einhaltung LeHalacha abgehoben wird, klären wir zunächst auch diesen Sachverhalt, mit dem Sie, Herr Becker, offensichtlich auch nicht so vertraut sind.

      Ein Godol ist zuerst einmal jemand, dessen Gelehrsamkeit und Vorbildlichkeit bezogen auf sein praktisches Thora-Leben innerhalb seiner Generation als außergewöhnlich und unbestechlich gilt und der dem Weg vorausgegangener Gedolim und der Mesorah von Klal Yisroel folgt. Ein weiteres Kriterium ist seine tiefe Kenntnis aller Thora-Bereiche wie Shas, Poskim, Halacha und Hashkafa sowie die Fähigkeit auch schwierige Fragen beantworten zu können. Darüber hinaus wird er selbstverständlich an dem gemessen, was man Tzidkus nennt. Ein Godol kann hingegen durchaus als im weltlichen Sinne “uninformiert” gelten, er kann sozusagen “naiv” sein. Sicherlich keine Kriterien sind die Anzahl seiner Anhänger, sein Talent für gutes Reden oder eine bestimmte politische Anschauung. Die größten Gedolim waren immer jene, die zugleich die größten Talmidei Chachomim waren UND den Traditionen ihrer Rebbeim und diese wiederum ihren Lehrern und Vorgängern gefolgt sind. So geht es schließlich zurück bis zu Moshe Rabbeinu und nur in diesem Verhältnis wird dann deutlich, welches die akzeptierten Quellen sowohl für Halacha als auch für Hashkafa sind. Die Sadduzäer, die Frühchristen, die Karäer, die Maskilim, die Anhänger von Shabbse Zvi oder die Zionisten und deren Schriften gehören nicht zu dieser Mesorah.

      Grundsätzlich läßt sich für den ashkenasischen Teil von Klal Yisroel sagen, daß man heute entweder ein Talmid des Vilnaer Gaon oder des Baal Shem Tov ist. Beide Mesorahs wurden sozusagen von allen Gedolim über die letzten Jahrhunderte hinweg “akzeptiert”. Der alte Zwist zwischen Chassidim und Misnagdim existert spätestens seit der Vereinigung beider im Interesse eines gemeinsamen Kampfes gegen die Haskala und den Zionismus nicht mehr.

      Wovor man sich hingegen absolut hüten muß, das sind “neue Ideen”, “neue Konzepte”, die nicht aus der Mesorah von Klal Yisroel kommen und meist mit Ausreden und Argumenten aufwarten, man bräuchte “Neues”, um “auf der Höhe der Zeit” zu sein und sich der “modernen Gesellschaft” nicht zu verschließen. Wir als Juden hingegen nutzen die Thora und damit auch unsere Gedolim als Richtschnur und Wegweiser. “Säkulare Wertvorstellungen”, die in unsere Hashkofos eindringen, sind wie langsam aber sicher wirkendes Gift, das den gesamten Organismus zerstört. Nicht die Nationen sind unsere Gedolim und deren Wertesystem sind nicht Teil der Mesorah, selbst dann nicht, wenn in Einzelfragen oder Teilaspekten Übereinstimmungen vorhanden sind, die die Nationen aber im wesentlichen von uns übernommen und dennoch dabei korrumpiert haben. Die Bauernregel lautet deshalb: Alles, was nicht am Berg Sinai offenbart und gegeben wurde, dem haben wir nicht zu folgen. Wenn die Hashkofos und Lehren einer Gruppe oder Sekte beeinflußt sind von “jüdischem Nationalismus”, Feminismus, Liberalismus oder Kommunismus, dann sind sie dem Wertesystem der Thora grundsätzlich fremd.

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    19. Ich komme jetzt zu der langen Namens- und Bücherliste von Gedolim, meist mit Angabe ihrer Schriften, die die Shalosh Shevuos leHalacha und damit in ihrer absoluten Verbindlichkeit erläutern. Bereits erwähnte als auch weitere Rishonim sind eingeschlossen. Auf eine chronologische Anordnung habe ich verzichtet.

      R. Elazar Hakalir
      R. Yitzchok Ohr Zarua
      R. Ishtori Haparchi
      R. Yehuda ben Maharam Chalava
      Rabbeinu Bachya ben Asher
      Piskei Riaz zu Kesuvos 111a.
      Maharsha in “Chiddushei Halachot” Kesuvos 111a.
      Responsa Rivash in Siman 110.
      Responsa R. Shlomo ben Shimon Duran, der Rashbash, in Siman 2.
      Hagahos V'Chidushei haRashash zu Kesuvos 111a.
      Hagahos Yaavetz zu Kesuvos 111a.
      Hagahos V'chidushim von R. Aryeh Leib Yalin in Yafe Einayim zu Kesuvos 111a.
      Megillas Esther zum Sefer HaMitzvos vom Rambam Mitzvah 4.
      Ramban in Sefer HaGeulah am Ende von Kap. 1.
      Rambam in Igeres Taimon.
      Maharal in Netzach Yisroel Siman 24.
      Kaftor ViPherach (Perek 10 Daf 197).
      Responsa Maharsha Chelek Choshen Mishpat Siman 364.
      Peat Hashulchan Hilchos Eretz Yisroel Siman 1.
      Otzer Hachaim Kitzur Taryag Mitzvot 59.
      Reponsa Chatam Sofer Yoreh Deah Siman 220.
      HaRav Yaakov Emden im Sefer Migdal Oz am Ende von “Aliyat Ahava”.
      Yakov Emden in Sefer haShimush daf 66b
      Siddur Yaavetz (Rav Yakov Emden)
      Hirsch Siddur
      Teshuva auf Mitzvat Yishuv Eretz Yisroel vom Gadol of Minsk, Hagaon R' Yerucham Y.L. Pearlmen
      Aruch HaShulchan in Choshen Mishpat Siman 2.
      Rogachevor Gaon in Tikun Olam
      Munkatch Responsa Tzofnas Paneach 143
      Rav Shmuel Salant in Gilyon Tzefunos
      Mei HaShiloach zu Masechet Shabbos 47b Perek 4
      Tosfos Hashalem von den Baalei Tosfos zu Yisro 19:12
      Meir Simcha von Dvinsk, der Ohr Sameach, in Meshech Chochma zu Parshas Vayechi 50:24 go!
      Rabbeinu Bachya in Vayishlach 32:8
      Melo Ha’omer R’ Aryeh Leib Tzanz zu Koheles 8: 2 [Autor von Magen Alef, Chiddushei+ Teshuvos Hamahara’al und von Teshuvos Meshivot Nefesh, mit Einleitungen vom Ohr Chadash und Noda Biyehuda (Tzlach)
      Even Ezra zu Shir Hashirim 3:9
      Ohr Hachaim Hakadosh in Rishon Litzion zu Shir Hashirim 2:7
      Bear Hagola perek 25. 5
      Chida in Chomat Anch zu Shir haShirim 3:14
      Chekel Yitzchak zu Parshat Vayara
      Drashot Chatam Sofer daf 152 lzayin adar sheini parshat Vayikra 586
      Yafeh Kol zu Shir HaShirim Rabba 2 :20 zu Rashi's b'yad Chazaka und dem Verbot die Eide zu brechen
      Yismach Moshe in Tehilim Tefilas Moshe Mizmor 127
      Kli Yakar in Sefer Eir Giborim Parshat Vayishlach
      Ksav Sofer in Drashot Ksav Sofer drush lishabat shuva 426
      Responsa Levushei Mordechai Mahadura Tlitai zu Yoreh Deah Siman 49
      Lechem Shlomo in drasha 76
      Maharitz Chiyus in Kol Sifrei Maharitz Chiyus (Sefer “Torat Neviyum Hamechuna Ele Hamitzvot”) in seiner Teshuva zum Maharam Sofer)
      Yalkut Meam Loez Parshas Vieschanan S. 296
      Rav Dov Ber Trievish, Av Beis Din Raba während Yimei HaGRA und Autor von Revid Zahav in Shir Chadash zu Shir Hashirim
      Markevet HaMishna zu Beshalach 2:6
      Maskil el Dal in Chelek 4 Klall 3 Prat 4 Shaila 5
      Noda Biyehuda in Koveitz Kerem Shlomo Jahr 16 Chodesh Iyyar 5753 S. 7

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    20. Noam Elimelech zu Vayikra am Ende von d”h “O nefesh”
      Sefer Chareidim zur Torah in Parshas Vayishlach
      Akeidat Yitzchak in Shaar 26
      Paytanim inklusive Rebbi Shlomo ben Yehuda in Yotzer lyom 1 zu Pesach
      Rebbi Meshulam bar Klonimos in Yotzer lyom 2 zu Pesach
      Sefer Zechus Avos von R. Avraham Galanti
      Shearit Yisroel in Siman 44 daf 118 von R. Yisroel Zev Mintzburg
      R. Tzadok HaKohen von Lublin in Pri Tzadik zu Parshat Ve'eschanan
      Kuntres Shomer Emunim Rav Shaul Brach, Av Beis Din of Kashu
      Sefer Admorei Belz Chelek 3 S. 245
      Ramchal in Sefer Tefilot HaRamchal- Tefilla 168
      HaRav Shimshon Rafael Hirsch in Chorev
      Shirei Shlomo zu Shir HaShirim 8:4
      Shlah Hakadesh in Torah Shebichtav, Parshas Mishpatim in drush l'parshat Shekalim
      Shlah zu Maseches Taanis drush l'parshat Matos
      Shem MiShmuel zu Parshat Vayigash
      Shoel Umeishiv in Divrei Shaul parshat Shemos d”h habah, zitiert HaRav HaGaon Avraham aus Tzror HaChaim in Chelek Keitz HaYamim
      Mahari Shportosh (Sasportas) in Kitzur Tzizit Novel Tzvi daf 50b
      Radvaz in Migdal Dovid Shir haShirim #2 daf 22b
      Rebbi Yehuda ben Maharam Challavah in Imrei Shefer zu Parshas Vayishlach
      HaRav HaGaon Tzvi Hirsch LaHeron in Responsa Riva zu Orach Chaim-Yoreh Deah Siman 1 Arvei Nachal zu Parshat Bo
      Abarbanel in Yeshuos Meshicho Cheleck 1 daf 11b
      Rokeach von Worms zu Shir HaShirim 2:7
      Reb Moshe MiKassov in Leket Ani Moadim und in Leket Ani Purim
      Kitzur Alshich zu Shir HaShirim 2:7
      HaRav Yakov Emden in Sefer Migdal Oz
      Responsa Avnei Nezer Siman 454 and 455 ,
      Responsa Minchat Elazor Chelek 5 siman 12 ,
      Responsa Yad Mordechai daf 120-121,
      Chazon Ish in Mishkenos HaRoim S. 1195 und Uvdos Venhanhagos L'beis HaBrisk Chelek 4 S. 309
      HaRav Elchonon Wassermen in Ikvesa D'Meshicha und in Yalkut Mamarim daf 54
      Responsa Minchat Yitzchak in Chelek 10 Siman 10,
      Kedushat Tzion zu Tanach S. 92
      HaRav Betzalel of Lubavitch
      Av Beis Din von Krashov R. Gavriel Zev Asaolaka
      Reb Shabtai Rappaport Av Beis Din Pintshov
      Rav Simcha Bunim Av Beis Din in Zachlin
      Rav Yehuda Leib Rosh Av Beis din von Avisad
      Rav Yonasan Stief in Limudei haShem Chelek 1
      Brisker Rav in Uvdos Vihanhagos lbeis haBrisk chelek 4 pg. 187,
      Rav Moshe MiKassov in leket Ani Moadim
      Steipler Rav (Kehillos Yaakov) im Sefer Karyana Deigarta # 205 in chelek 4, Michtavim Umaamarim von Rav Elazar Shach Volume 1 Briefe I:12.
      HaRav Yosef Eliyahu Henkin in Kisvei Rav Henkin Vol. 2 5719 #109, Vol. 2, Vol. 1 #206, Vol. 2 S. 103
      VaYoel Moshe (Maamar shalosh Shvuos)
      Igros Divrei Emuna S. 225 vom Toldos Ahron Rebbe

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    21. Eine besondere Betonung auf die Einhaltung der Drei Eide, selbst dann wenn die Nationen der Welt die “Erlaubnis” dazu erteilen würden, E”Y einzunehmen, ist in nachfolgenden Schriften zu finden. Mehrfacherwähnungen waren in diesem Zusammenhang leider unvermeidbar!

      Ramban in Sefer HaGeulah
      Ramban in Sefer HaEmunah Vihabitachon S. 369
      Maharal in Netzach Yisroel Siman 24
      Rav Yonason Eyebushitz in Ahavas Yonason zu Parshas Veeschanan
      Yefas Toar
      Yafeh Kol zu Shir HaShirim Raba 2:7
      Bracha Meshuleshes in Chullin Perek 5 Mishna 3 (Autor von Bnei Yissaschar)
      Rav Bentzion Sternfeld Rav of Bilsk in Shaarei Tzion in Parshas Zachor Siman 4
      Abarbanel Mashmia Yeshuah, Mevaser 2, Nevuah 3
      Akeidat Yitzchak in Shaar 26
      Tzafnus Paneach zu daf 199 Mahadurat
      R. Avraham Leiffer zum Zeis Raanan zu Yalkut Remez 227
      Magdanut Avraham zu Shir haShirim 8:4
      Av Beis Din von Krashov R. Gavriel Zev Asaolaka in Ohr leYisharim Michtav 42
      Responsa Levushei Mordechai Mahadura Tlitai zu Yoreh Deah Siman 49
      Ksav Sofer in Chelek 1 daf 24
      Rav Yerachmiel Yishaya Mintzberg in Rishfei Aish S. 23
      Responsa Yad Mordechai daf 120-121
      Responsa Minchat Elazor Chelek 5 siman 12
      HaRav Yirmiyahu Cohen zu Rashbash in Siman 2, Peas HaShulchan in Hilchos Eretz Yisroel Siman 1 seif 3 aus dem Buch “In the Footsteps of the Flock” S. 216
      Rav Meir Simcha von Dvinsk, der Ohr Sameach in Meshech Chochma zu Parshas VaYechi 50:24

      Sollten Sie bei Gelegenheit eine Möglichkeit finden, sich diese Seforim zu beschaffen und sie durchzuarbeiten, dann hätten Sie einen Überblick, wie und warum das thoratreue Judentum sich in allen Generationen entsprechend verhielt. Die Shalosh Shvuos waren genauso Bestandteil des Judentums wie das dreimalige tägliche Gebet, Herr Becker. Grundsätzlich wird der “religiöse Zionismus” daran auch nichts ändern, auch wenn er Massen von Juden ins Verderben geschickt hat. Die Spreu wird eben vom Weizen getrennt – auch dies ist ein Teil des gegenwärtigen Golus.

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