Dienstag, 21. Februar 2012

Solidarität mit Pfarrer Mitri Raheb

Der Evangelische Pressedienst veröffentlicht unter dem Titel "Jüdische Organisationen bekräftigen Kritik an Medienpreis für Raheb" eine kleine Zusammenfassung der zionistischen Hetzkampagne gegen die Verleihung des Deutschen Medienpreises am kommenden 24. Februar in Baden-Baden an den arabisch-palästinensischen Pfarrer Mitri Raheb aus Bethlehem.

Auch Ex-Bundespräsident Roman Herzog, der die Laudatio anlässlich der Preisverleihung halten soll, sah sich in den vergangenen Wochen intensiven Attacken seitens zionistischer Propagandatrupps ausgesetzt, die ihn zu einer Absage veranlassen sollten.

Hiermit sei unzweideutig erklärt, dass derlei zionistische Organisationen und ihre selbsternannten Vertreter keinerlei Vertretungsanspruch für das authentische Judentum besitzen und nicht dazu berechtigt sind im Namen des Weltjudentums und der jüdischen Religion zu agieren.

Als orthodoxe und friedensliebende Juden begrüßen wir jeden Schritt zur Versöhnung mit dem palästinensischen Volk und mit Menschen muslimischen oder christlichen Glaubens.

Von daher beglückwünschen wir - vor allem auch im Namen palästinensischer Juden - Pfarrer Raheb aus tiefstem Herzen zur Verleihung des diesjährigen Deutschen Medienpreises!

Kommentare:

  1. Als Christin kann ich Ihren Glückwunsch an Herrn Raheb absolut nicht nachvollziehen.
    Raheb predigt finstertes Mittelalterchristentum, das in Europa ganz sicherlich mit dazu beitrug, dass der Antisemitismus soch entsetzliches Ausmaß annehmen konnte.
    Als Christin kann ich insbesondere überhaupt nicht die Position nachvollziehen, die Raheb vertritt, in der er, Paulus ignorierend, von der Erwählung des Volkes G''tes spricht, die nicht länger den Juden gelte, sondern auf die christen übergegangen sei. Wie kann man nur so einen Menschen eines Preises für würdig erachten?
    Es ist beschämend, dass ein honoriger Ex-Bundespräsident die Laudatio für einen dezidierten Judenhasser halten wird.
    Schande!

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    1. Rika treibt sich mit evangelikalem Missionseifer auf sämtlichen Internetforen herum, um Antizionisten zu verleumden. Ihr stets reklamiertes Christentum ist das einer Sekte und in keiner Weise repräsentativ!

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    2. Oh Schreck, und solche "Christen" wie Sie sollen heute Vorbilder sein. Da kann ich ja nur noch würgen.
      Informieren Sie sich mal über Zionismus auf dieser Homepage, bevor Sie das nächste Mal Ihre Krallen ausfahren!

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  2. Theologische Diskurse innerhalb des Christentums sind für uns nicht von Relevanz und Bedeutung, wobei es doch die Kirche selbst war - sofern ich mich richtig erinnere - die für sich beanspruchte, das "neue Israel" zu sein und somit die von G-tt zugesagte und für alle Zeiten verbindlich festgelegte g-ttliche Auserwähltheit des jüdischen Volkes negierte.

    Wir haben unseren - wenn Sie so wollen - "alttestamentarischen" Traditionen und Gepflogenheiten zu folgen, wie sie von unseren Vorvätern vorgelebt wurden. Und sollte Raheb tatsächlich ein "Judenhasser" sein, wie von Ihnen behauptet, dann ist es geradezu unsere Pflicht ihn in seinem Hass nicht zu bestärken, sondern diesen Hass zu mildern oder gar in sein Gegenteil umzukehren, ganz so wie es Jaacov Avinu gegenüber seinem Zwillingsbruder Esav tat, indem er ihm Geschenke brachte und ihm Ehre bezeugte. Und Esav war viel mehr als "nur" ein "Judenhasser", denn er wollte seinen Bruder Jaacov und dessen Familie vernichten, was man von Raheb sicherlich nicht behaupten kann.

    Vor allem aber - und darum geht es in erster Linie - haben zionistisch gelenkte Medien, Kleinorganisationen oder Personen nicht das Recht dazu im Namen des Judentums andere Menschen zu verleumden oder sich in deren innere Angelegenheiten einzumischen, denn genau diese Verfahrensweise ist es, die Judenhass befördert und genau das wollen wir verhindern. Und wir wissen auch aus ganz eigenen persönlichen Erfahrungen, dass das Zugehen auf Menschen anderer "Glaubensrichtungen" und das offene Gespräch meistens hilft, Missverständnisse klarzustellen und Barrieren abzubauen.

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  3. oh, ich mische mich nicht in eine "innerjüdische" Angelegenheit ein!
    Herr Raheb ist Christ und somit kein JUDE!

    Ich kritisiere als Christin einen Christen, einen, den ich für besonders beachtens- allerdings nicht für lobenswert halte.
    Beachtenswert, weil er genau die Position vertritt - Sie zitieren ja selbst :"die für sich beanspruchte, das "neue Israel" zu sein und somit die von G-tt zugesagte und für alle Zeiten verbindlich festgelegte g-ttliche Auserwähltheit des jüdischen Volkes negierte." -, die den Antisemitismus und den Judenhass innerhalb der christlichen Kirchen beförderte und damit mit dazu beitrug, den Mord an vielen Millionen Juden erst möglich zu machen.
    Herr Raheb vertritt nach wie vor die Position, die Sie zitieren!
    Es ist eine unglaubliche Anmaßung, die wir Christen doch in einem langen und manchmal auch mühsamen Prozess gerade erst lernen zu überwinden.
    Herr Raheb ist zudem der Meinung, dass die arabischen Christen im ehemaligen Mandatsgebiet "Palästina" die wahren Nachfahren Jesu und der Juden zu Jesu Zeit seien, während die Juden von heute, die sich selbst als Juden bezeichnen, biologisch betrachtet nichts mit den ursprünglichen Juden zu tun hätten. Es ist mir unbegrieflich, wie man derartige rassistische Wahnvorstellungen eines "Christen" für preiswürdig halten kann.

    Ich kritisiere daher die Preisvergabe an Herrn Raheb auf das Schärfste!

    Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich weder von "zionistischen" noch anderen Medien in irgendeiner Weise "gelenkt" werde.

    Mein Schöpfer hat mich mit einem guten Verstand gesegnet und ich vermag mir anhand vieler, mir zugänglichen und durchaus einander widersprechenden Quellen eine eigene Meinung zu bilden, die ich hier ausdrücklich vertrete:

    Herr Raheb trägt nicht zur Versöhnung bei!
    Herr Raheb spaltet sowohl die Christen im "Heiligen Land" wie auch in Deutschland!
    Herr Raheb missachtet das Gebot der Feindesliebe, statt es zu erfüllen!
    Herr Raheb sät tiefen Hass auf Israel!
    Herr Raheb trägt dazu bei, dass der Antisemitismus innerhalb der Kirche weiter besteht!
    Herr Raheb ist KEINES PREISES WÜRDIG!

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    1. Dafür, dass Sie nicht von zionistischen Medien gelenkt werden wollen, verhalten Sie sich aber ausgesprochen zionistisch. Udn welche "anderen" Medien sollen das denn sein, wenn doch wahrscheinlich über 80% aller Medien von Zionisten beeinflusst sind?

      Was bitte ist daran rassistisch, die meisten sich als "Juden" wähnenden Leute nicht als solche zu bezeichnen, wobei ich kaum annehme, dass der Pfarrer damit die orthodoxen Juden meint?

      Wenn Sie kritiklos für Israel eintreten, dann treten Sie für Zionisten ein. Wenn Sie für Zionisten eintreten, dann tragen Sie zu Hass bei.

      Warum lesen Sie hier nicht mal einige Beiträge? Dann würden Sie auch lesen, dass Antizionismus keineswegs mit Antisemitismus gleichzusetzen ist!

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    2. Ich habe Ihnen nicht vorgeworfen, Sie würden sich in eine "innerjüdische" Angelegenheit einmischen. Wie käme ich dazu? Ich formulierte lediglich, dass innerchristliche für uns Juden nicht so sehr von Relevanz sind.

      Wir kümmern uns zuvorderst um unsere eigenen Angelegenheiten und genau dazu gehört, dass auf der ganzen Welt eine sehr aggressive, intolerante und rassistisch-nationalistische Sekte, die gerade erst einmal etwas mehr als 120 Jahre alt ist und meint, sie hätte ein Mandat und das Recht dazu im Namen des 4000 Jahre alten Judentums zu sprechen. Darum geht es hier in allererster Linie!

      Auch habe ich Ihnen persönlich nicht vorgehalten, Sie wären von dieser Sekte "gelenkt". Doch Fakt ist leider, dass diese national-zionistische Sekte über einen ungeheuren politischen Einfluss verfügt und sich in alle möglichen Angelegenheiten der Völker und Nationen in unserem Namen einmischt und manipuliert, sabotiert, Menschen demütigt, verleumdet und - wenn nötig - auch physisch liquidiert. All dies in unserem heiligen jüdischen Namen und genau das können wir nicht dulden. Erst recht nicht dann, wenn es sich um jemanden handelt, der in Palästina lebt.

      Inwieweit Sie als Christin ein inhaltliches, theologisches oder menschliches Problem mit einem arabischen und evangelischen Christen haben, ist für uns als Juden zunächst einmal völlig zweitrangig. Uns jedenfalls steht es nicht zu, uns in die Angelegenheiten anderer Völker oder Religionen und deren Entscheidungen einzumischen oder diese gar beeinflussen zu wollen. Das war nie der Weg unserer Vorväter und vor allem auch nicht der jener chassidischen Vorfahren, die während der Zeit der Nazi-Diktatur Schreckliches zu erleiden hatten.

      Ich meine deswegen zusammenfassend, dass

      Herr Raheb vielleicht dann noch mehr zur Versöhnung beitragen würde, wenn er einmal die Chance hätte mit wirklich religiösen Juden zusammenzutreffen, die NICHT von der rassistischen Ideologie des Zionismus verseucht sind und für einen konstruktiven Meinungsaustausch bereit wären anstatt mit Panzern und Raketen aus Hubschraubern auf sein Volk zu schießen, um ein Land zu kontrollieren, dass einem anderen Volk gehört, weil der Schöpfer uns Juden vor ca. 2000 Jahren in sein g-ttlich verfügtes Exil schickte und unter die Völker zerstreute.
      Herr Raheb sicherlich nicht für die Spaltung des Christentums verantwortlich gemacht werden kann. Das war - soweit ich mich erinnern kann - vor allem der Begründer des zutiefst antisemitischen Protestantismus.

      Herr Raheb das "Gebot der Feindesliebe" nicht missachten kann, weil wahre Juden nicht seine Feinde sind.

      Herr Raheb für eventuelles Säen von Hass auf "Israel" (ich nehme an Sie meinen den Staat, der sich widerrechtlich so nennt?) nicht verantwortlich ist, denn das besorgen die Zionisten schon selbst viel besser.

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    3. @Wahrsager: Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube ich habe versehentlich einen Kommentar von Ihnen gelöscht. Sollte das so sein, dann bitte ich um erneute Zusendung. Danke.

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    4. Guten Abend Herr Cabelman,

      ja, Sie haben einen Kommentar von mir gelöscht. Ich versuche, ihn zu reproduzieren.

      Es freut mich, dass es mit dieser Homepage eine Gegenbewegung zu der zionistischen Übermacht gibt, und ich kann mir nur wünschen, dass noch mehr Menschen aufwachen und sich gegen den Zionismus wenden.

      In den Medien kommen ja nur Leute wie Broder und Friedman zu Wort, wobei vor allem Letztere Hetzer und Spalter sind, die von Versöhnung lt. eigener Aussage nichts halten und sog. „Holocaust-Leugner“ wohl am liebsten für immer wegsperren würden.
      Ich habe Sie in dem gelöschten Kommentar gefragt, was Sie von solchen „Leugnern“ (bzw. „Leugnung“ generell) halten, zu denen u. a. der Israeli Gilad Atzmon gehört, welcher deswegen im Exil in London lebt und einmal meinte, dass die uns bekannte Geschichtsschreibung über den II. Weltkrieg und den „Holocaust“ eine „komplette von Amerikanern und Zionisten initiierte Fälschung“ sei.
      Das zionistische Portal haGalil.com nun bezeichnete Atzmon nicht selbst als Nazi, sondern nur als Liebling von „Neonazis“ und „Rechtsextremisten“. Stellt sich jetzt nur die Frage, in welcher Weise sich Atzmon von „Neonazis“ und „Rechtsextremisten“ unterscheidet, wenn diese die gleiche Auffassung teilen wie Atzmon. Und sind dann die ganzen Revisionisten, zu denen auch Juden sowie Anhänger diverser politischer Richtungen zählen, auch „Neo-Nazis“?
      Perfiderweise meinen Zionisten - das habe ich schon oft genug gelesen, auch im Rahmen einer direkten Diskussion -, dass Revisionisten insgeheim einen erneuten Völkermord befürworten würden. Ihnen wird also in Abrede gestellt, an der Wahrheit interessiert zu sein; man unterstellt ihnen, dass sie
      a) es gut finden, was damals getan wurde (also inkl. propagierter industrieller Vernichtung) und
      b) Punkt a) eh abstreiten würden.
      Und dass Zionisten eine anti-deutsche Einstellung haben, die sich manchmal auch deutlich ausdrückt und zu unserer desolaten Situation in Deutschland geführt hat, wissen Sie ja sicherlich.
      Der als „Rechtsextremist“ verunglimpfte Revisionist Germar Rudolf hat dazu geschrieben, dass bei der Untersuchung historischer Ereignisse unsere oberste Richtschnur immer sein muss, dass wir herauszufinden versuchen, wie es wirklich war (frei nach dem großen deutschen Historiker des 19. Jahrhunderts, Leopold Ranke). Die Aussage geht noch weiter, aber ich denke, dass dieser Teil als Verdeutlichung ausreicht.

      Teil 1/2

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    5. Teil 2/2

      Was die propagierte Zahl von 6 Mio. ermordeten Juden betrifft, wurde diese Zahl mit den Jahren immer weiter nach unten revidiert, obwohl die magischen 6 Mio. erhalten blieben. Wie kommt das?
      In einem Interview erzählte der Revisionist Robert Faurisson, dass selbst ein angepasster Historiker wie Martin Broszat zugab, dass es sich hierbei um eine "symbolische", also eine mythische Zahl handelt. Faurisson erwähnt einen Autoren namens Don Heddesheimer und sein Buch „The First Holocaust“, in dem dieser auf Zeitungsausschnitten gestützt belegt, dass seit dem Jahre 1900, und wahrscheinlich könnte man noch früher zurückgehen, die jüdische US-amerikanische Presse die Schlagzeile verbreitete: "Sechs Millionen europäische Juden sind am sterben". Er liefert Beispiele für die Jahre 1900, 1919, 1920, 1926, 1938 und 1940. In diesen jüdischen Kreisen war dies zum Leitmotiv geworden. In Jerusalem versuchen Spezialisten von der zentralen Gedenkstätte Yad Vashem seit Jahren die Namensliste der sechs Millionen getöteten Juden des "Holocausts" zu ermitteln. Sie sind gerade mal auf drei Millionen Namen gekommen, gestützt aber, zum großen Teil, auf einfachste ungeprüfte Erklärungen von ungeprüften Quellen, so dass die gleiche Person mehrfach als gestorben aufgeführt sein kann, angeblich sogar bis zu zehn Mal.

      Ich würde mir eine größere Unterstützung seitens orthodoxer Juden wünschen, um diese Angelegenheit, die ein ganzes Volk zu Selbsthass mit all den selbstzerstörerischen Folgen gebracht hat, in fairer, öffentlicher Weise zu diskutieren. Solange dies aber nicht passiert, ist es nur allzu offensichtlich, dass der „Holocaust“ weit mehr ist als ein „einzigartiges, mit nichts anderem zu vergleichenden Verbrechen“.

      Vielleicht können Sie, Herr Cabelbaum, mir ja noch sagen, wie viele orthodoxe Juden es in Israel bzw. Palästina und in Deutschland gibt? Das würde mich sehr interessieren. Jedenfalls scheint Ihr Einfluss sehr gering zu sein.

      Freundliche Grüße,

      Wahr-Sager

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    6. Ich möchte nur etwas zu "Rikas" Aussage sagen, nämlich zu Ihrer Behauptung:
      "Im finsteren Mittelalter.... Antisemitismus und den Judenhass innerhalb der christlichen Kirchen beförderte und damit mit dazu beitrug, den Mord an vielen Millionen Juden erst möglich zu machen."
      1. Der neuere Antisemitismus des braunen Sozialisten Hitler hat in Darwin/Haeckel seinen Ursprung. Hitler war sicher kein Kirchenmann oder Katholik, er verehrte die germanischen Mächte (Götter?) und sonst nichts. Die Juden waren für ihn, wie auch Polen, Afrikaner, Zigeuner und so weiter mindere Rassen. Da die Zionisten aber derzeit so mächtig sind, können nur sie daraus Profit (bei den Deutschen) schlagen. Die Zigeuner sind viel zu schwach. Die Polen sind da etwas aktiver. Aber es wurden ja auch viele Deutsche umgebracht. An wen sollen die sich wenden, von wem Genugtuung verlangen?
      2. Wenn Sie, Rika, aber den Anitsemitismus Luthers meinen, so ist das nicht mehr finsteres Mittelalter, sondern schon beginnende Neuzeit.
      http://www.pausenhof.de/schule_referate_popup.php?rid=2533&advertdone=true&csid=15f96be5697a9baabcaed1572ddd7be3
      "Judenverfolgung gab es schon im größeren Stil im Römischen Reich. Aber auch im Mittelalter wurden die Juden bekämpft, weil sie das Neue Testament nicht anerkannten. Im 18. Und 19. Jahrhundert wurde der Antisemitismus hauptsächlich wirtschaftlich und politisch begründet."
      3. Meiner Ansicht nach gab es nie so starke Verfolgungen und Genozide wie heute. Der "Totale" Krieg, die Gulags, Guantanamos, CIAs, KGBs usw. ist in der "aufgeklärten Neuzeit". Wo gibt es das ab dem ausgehenden Mittelalter bis heute (!) noch, wo man sich gegenseitig vor dem Kampf verzieh?
      "Wie es im Heer kurz vor einer Schlacht aussehen konnte, beschreibt Helmut Hiller bei Otto I., als dieser sich im Jahre 954 gerade in den Kampf gegen die Ungarn begeben wollte: "Nachdem das Heer geordnet und vollzählig war, setzte König Otto zur Vorbereitung auf die Schlacht einen Tag des gottesfürchtigen Fastens und frommen Gebetes fest. Die Männer verziehen sich gegenseitig ihre Reibereien und Unfreundlichkeiten und gelobten einander wie auch ihren Führern alle Hilfeleistung im Kampf."

      Oder die Treuga Dei: "Sie verbot die Kriegsführung an verschiedenen Tagen (z. B. Fastenzeiten, hohe Feiertage, bestimmte Wochentage) gegenüber der gesamten Bevölkerung." Wikipedia! Erzähl das mal Stalin, PnomPen oder Busch senior!

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  4. Viellen Dank Herr Cabelman für Ihre aufrichtige,sinnvolle Wörter! Man spührt dass Sie vom richtigen Glauben zutiefst überzeugt sind.
    Freundliche Grüße!

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  5. Ich darf Sie darum bitten, auf der Seite Studienverband Jeschurun die Bilder von brennenden Israelflaggen und blutverschmierten Palästinensern zu entfernen, danke.

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    1. Für die Seite des Studienverbandes Jeschurun sind wir hier beim "Israelit" nicht zuständig. Die Götzenfahne der Zionisten und ihres Höllenstaates zu verbrennen, ist jedoch eine vor allem von Jerushalmi Jidden bevorzugte Mitzve. Es werden sicherlich zu Purim neue Bilder dieser Art zu sehen sein, auf die wir uns alle schon freuen.

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    2. Ganz Ihrer Meinung! Eine Mitzvah für jeden gottestreuen Jude der gegen die feinde Gottes wie "Israel", kämpft.

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  6. Ich hoffe Sie definieren sich nicht alleine darüber den Staat Israel abzulehnen...
    Es gibt in Jerusalem auch Orthodoxe Juden die die Sache ganz anders beurteilen als von Ihnen geschildert.

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    1. http://derisraelit.wordpress.com/2010/04/11/was-ist-mit-den-orthodoxen-juden-im-israelischen-parlament/

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  7. Guten Tag Herr Cabelmann,

    "Verehrter Eliah...", Sie brauchen mich nicht zu verehren, ich bin der verehrung nicht würdig.

    Nicht nur heute behaupten viele Völker, daß Israel sich ein fremdes Land angeeignet habe, shon vor tausenden von Jahren hörte man das gleiche Argument, die sentspricht dem Satz des weisen Königs Salomo, der in dem Buch Kohelet sagt: "Es gibt nichts neues unter der Sonne!"

    Und wie lautet Ihr Kommentar zu Gen. 13.15?

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    1. Selbstverständlich kann ich auf Höflichkeitsfloskeln gerne verzichten. Kein Problem.

      Ja, in Gen. 13:15 sprach G-tt so zu Avraham Avinu.

      Nicht "Israel", das jüdische Volk, hat sich das Land Kenaan angeeignet, sondern der Riboine Shel Oilam gab es uns. Und zwar zu Bedingungen, die wir zu erfüllen hatten, woran wir aber scheiterten und Er uns deshalb ins Exil schickte. Siehe hier insbesondere Deut. 4:27, 28:64 und Lev. 26:33, 26:34, 26:43 und 26:44.

      Heute handelt es sich bei der Landnahme ganz einfach um Raub fremden Eigentums durch eine nationalistische und ursprünglich rein säkulare Bewegung, die mit G-tt, der Thora nicht nur nichts zu tun hatte, sondern vollkommen gegen den Willen des Schöpfers gehandelt hat, denn die Rückkehr in das Heilige Land und die damit verbundene Sammlung unserer Zerstreuten wird dann erfolgen, wenn der Prophet Elijah (dessen Namen Sie hier benutzen) den König Messias angekündigt hat, alle Juden zu G-tt zurückkehren und diese dann ins Heilige Land zurückführen wird.

      Und darauf haben wir geduldig zu warten und absolut nichts zu tun, das diese Sache beschleunigen sollte. G-tt selbst wird das tun und nicht wir aus eigenem Ermessen, eigener Kraft oder mit Gewalt und in Massen. Das ist Halacha, sprich Gesetz, und somit strengstens untersagt.

      Gestützt ist das nicht nur auf Shir Hashirim (eben vom bereits von Ihnen erwähnten Shlomo HaMelech) und dem entsprechenden Midrash dazu, sondern vor allem auch auf Talmud Ketubos 111a und desweiteren natürlich auf:

      Deut 30:3, Isaiah 11:12, 27:12, 40:9, 41:14, 43:5-6, 52:12, 54:7, 56:8, Jeremiah 16:15, 23:3, 30:10, 31:9, 33:7, Ezekiel 11:17, 20:34, 28:25, 34:13, 37:21, 36:24. Hosea 1:7, Micah 2:12, Sachariah 4:6, 8:7, Psalmen 53:7, 106:47.

      Der Abarbanel formulierte zu Deut. 30:3: "Wir sehen von hier, dass G-tt selbst unsere Gefangenen zurückführen wird und es wird nicht so sein wie zum Anfang der Ära des 2. Tempels, als die Juden in ihr Land unter der Erlaubnis des persischen Königs Cyprus zurückkehrten."

      Der RaMBaM in Melachim 11:1 sagt so: "Der König Moshiach wird letztlich emporsteigen und das Königshaus Davids wieder in altem Glanz erstehen lassen, den Tempel bauen und die Zerstreuten aus dem Exil sammeln."

      Wollen Sie etwa behaupten, Theoror Herzl y"sh war der Prophet Elijah und Ben Gurion y"sh Moshiach?

      Darüber hinaus dann noch diese "Literaturhinweise": Zohar Vayikra 6a, Zohar Shmemos 32a und Va'eira), Melachim I 19:18 sowie selbstverständlich auch Lev. 26 und noch Deut. 28.

      Jetzt haben Sie eine ganze Menge zu studieren. Wenn Sie damit durch sind, melden Sie sich. Dann kann ich Ihnen noch mehr Tipps anvertrauen, insbesondere die gesamten rabbinischen Schriften betreffend. Das ist aber eine ganze Menge und geht in die Hunderte und ist nur schwer zu bekommen, wenn man nicht an den entsprechenden Quellen ist.

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  8. Guten Tag Herr Cabelmann,

    "Ja, in Gen 13.15 sprach Gott zu Avraham Avinu."
    In Gen 13.14 steht: Und der Herr sprach zu Abram...
    Nicht zu Abraham...
    Sie verstellen hier einen zeitlichen Parameter, und bringen somit eine Ungenauigkeit ins Spiel. Aus der Retroperspektive betrachtet mögen Sie mit obigem Satz recht haben, richtig ist aber das was zum jeweiligen Zeitpunkt geschehen, bzw. gesagt wurde. Somit ist Ihr obenstehender Satz falsch. "Heute handelt es sich bei der Landnahme ganz einfach (Anmerkung: war es tatsächlich einfach? Nein!) um Raub fremden Eigentums..." Raub fremden Eigentums? Da wären wir wieder bei Gen 13.15! Warum wird dieses Land Erez Israel genannt? Würde dieses Land das Land von Abraham (Retroperspektive!) heißen, so hätte auch Ismael und seine Nachkommen Anspruch darauf. Würde es das Land von Jizchak heißen, hätten die Nachkommen Esaus Anspruch darauf. Daher wurde es Israel genannt, weil nur die Kinder Israels, die nach den Ge- und Verboten Israels leben, Anspruch darauf haben. Neturai Karta gleicht einer Fußballmannschaft, die sich auf den Rasen setzt, und sagt: "Wir vertrauen auf Gott, und beteiligen uns nicht am Spiel!" Derweil schießt die andere Mannschaft ein Tor nach dem anderen. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott! Schon mal was davon gehört? Ausserdem genießen die Ultraorthodoxen auch den Schutz Israels. Damit ist für mich die Diskussion über das Existenzrecht des Staates Israel beendet, ich bitte Sie um Verständnis. Die von Ihnen gennanten Textstellen habe ich alle gelesen, diese jedoch einzeln zu kommentieren, würde den Rahmen sprengen. Manches davon hat sich mir nicht erschlossen. Und zu Ihrem Angebot Rabbinischer Schriften, bin ich durchaus interessiert, jedoch zu einem deutlich späteren Zeitpunkt.

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    1. Eliah, das war natürlich ein großer "Lapsus" meinerseits, dass ich dies vermischt habe. Nein, war es selbstverständlich nicht, denn in der Konsequenz war es natürlich Abraham Avinu.

      Dennoch zur weiteren Klärung mehrerer Missverständnisse Ihrerseits: Die Thora meint in 13:15 noch nicht Eretz Jisroel, sondern Eretz Kenaan (Gen. 13:12). Sie scheinen hier jetzt derjenige zu sein, der eine gewaltige zeitliche Verschiebung vornimmt und damit einen folgenschweren Irrtum begeht, denn Eretz Jisroel heißt das Land erst NACH dem die Jidden als Volk Jisrael und das heißt wiederum auch NACH Matan Thora am Berg Sinai das Land einnehmen sollten, um es zu heiligen, also mit dem Aron und der darin befindlichen Thora und den damit verbundenen Mitzvos Kedusha in das Land hineinzutragen.

      Mit anderen Worten formuliert: "Kinder Jisroel" heißen diese Hebräer (auch zu diesem Begriff ließe sich noch manches ergänzend anfügen) erst nach Empfang der Thora und das Land nennt sich so, nachdem es durch die Thora bzw. die "Bnei Jisroel", die die Thora äußerlich und innerlich "tragen", dazu werden kann. Das Land selbst, das alte Kenaan, war nichts besonderes. Es wurde erst auch "Eretz Hakoidesh" durch die Thora und die Ausübung der Mitzvot. Eben aus diesem Grunde gab Hashem Seine Thora den Jidden auch in der Wüste, um damit kundzutun, dass die Jidden zum Erhalt der Thora im Grunde kein Land benötigen, sondern nur eines bekommen werden, um dort dann ihrem Berufe als G-tteskinder auch nachgehen zu können.

      Zwei weitere Punkte, die es zumindest zu beachten gilt, wenn man über Gen. 13:15 spricht: 1) Rashi klärt uns darüber auf, solange sich Abram in der Gesellschaft Lots befand, ihm das Wort des Ewigen verschlossen und fern blieb, denn Lot war ein Frevler. Rashi bezieht sich hier auf Gen. 13:14 und erst nach dem sich Lot von Abram trennte, änderte sich dies (Nebensatz: hier bereits ein Hinweis darauf, dass sich der G-ttesfürchtige mit dem Häretiker nicht gemein macht). Und dementsprechend verstand Abram DANN und DANACH, dass was in Gen. 13:15 steht. Man sieht daran auch, dass diese "Landzusage" schon damals an Bedingungen geknüpft war, die natürlich noch durch die Offenbarung am Sinai ergänzt werden musste.

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    2. 2) Abram und nicht AbraHam war es, der bereits Ishmael als Sohn hatte als G-tt ihm in Gen. 13:15 dies zusagte. Aber, und jetzt kommt eine auffällige Sache, die Sie wohl auch übersehen haben, denn etwas später in Gen. 17, also ab dem Zeitpunkt wo Hashem Yisborach dem Abram den g-ttlichen Buchstaben "He" (H) in seinen Namen zufügt (Gen. 17:5) wiederholt G-tt nicht nur den Teil des Bundes, der das Land verheißt, sondern auch den Bund der Bris Milah Gen. 17:10). Eine neue Bedingung kommt also hinzu, sozusagen eine "Vor-Sinai-Mitzve", woraus wir aber wiederum lernen können, dass der Bund zwischen G-tt und uns nie ein einseitiger, nur von G-tt einzuhaltender war und ist.

      Doch obwohl Abram jetzt Avraham heißt (und Sarai SaraH) bleibt es bei der Namensnennung "Eretz Kenaan" (Gen. 17:8).

      Zu Ihren Vorhaltungen hier an dieser Stelle nur soviel (denn alles andere ist hier verschiedentlich und sehr toiredig und ausgehalten erwähnt): Wir als jüdisches Volk sind im Golus und das haben wir geduldig zu ertragen bis Moshiach Tzidkejnu uns daraus erlösen wird. Das ist Halacha und Teil ALLER rabbinischen Kommentare zu diesem Thema (Chazal, Rishoinim usw.). Hier geht es also überhaupt nicht um ein banales Spiel, sondern um Grundsätze unserer heiligen "Religion" und der Thora sowie um das Vermächtnis unserer Vorväter (und -mütter).

      Dass wir "Ultraorthodoxen" irgendwo den "Schutz" des zionistischen Staates genießen, ist nicht nur ein Märchen, sondern obendrein auch eine Lüge. Wir stehen - sofern wir dafür würdig sind - unter dem Schutz des Riboino Shel Oilam und im zionistischen Staat selbst wird ein nicht geringer Teil unserer Menschen gepisackt und verfolgt.

      Die Frage des "Existenzrechts" stellt sich nicht, denn was gegen den Willen des Schöpfers ist, ist niemals von Dauer und obendrein in dieser Form reine Häresie.

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    3. Noch eine ganz kleine Ergänzung, Eliah. Rabbiner Samson Raphael Hirsch sel.A., auf den wir uns hier beim "Israelit" sozusagen als seine deutsch-jüdischen Nachfolger, auch sehr stark beziehen, kommentiert zu Gen 13:15 folgendermaßen: "Es ist damit nicht verkündet, dass sie es (das Land Kenaan) immer in Besitz haben werden. Gehören wird es ihnen immer, die Bestimmung werden sie und es immer für einander haben, so wie es ja hier auch dem Abraham (Hirsch schreibt auch ABRAHAM, interessant, nicht wahr?) gegeben wurde, ohne dass er es je persönlich in Besitz erhielt."

      Ein unglaublich aufschlussreicher Aspekt, den man leicht übersieht, dass Abraham das Land nämlich selbst nie "besaß". Und natürlich - und so lehren es unsere Weisen (und da ist Hirsch wie mit allem anderen in vollkommener Übereinstimmung mit ihnen) - bleibt das Land seit es durch Thora, Mitzvos und Jidden geheiligt wurde, auch immer Eretz Jisroel, unabhängig davon wer es regiert und besaß oder gegenwärtig besitzt bzw. besitzen sollte. Eretz Jisroel war den Römern, den Griechen, den Osmanen, den Engländern. Jetzt den Zionisten und es wird den Arabern gehören in der Zukunft. "Uns" und heilig wird es immer bleiben, gleichgültig wer aus weltlicher Sicht der Besatzer oder der rechtmäßige Eigentümer ist.

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  9. Herr Cabelman, Ich gratuliere Sie. Sie scheinen einen Talmud Chacham zu sein. Man kann von Ihrer Antwort hier an Eliah viel lernen.
    Freundliche Grüße.

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  10. "...Ausserdem genießen die Ultraorthodoxen auch den Schutz Israels..."
    Das ist ja einer der gründe warum viele von die "ultraorthodoxen" nicht einmal auf besuch ins besätzten Palästina fahren, sie können sich nicht erlauben von sowas gotteslästriges zu "genießen". Es gibt auch "ultrarthodoxe" die dort leben und von dort - u.a. aus diesem Grund -"flüchten" möchten. Leider finden sie es nicht leicht irgendwo zwischen die breite massen akzeptiert zu werden. Die westliche Behörden wie USA, Canada, UK usw. zeigen auch kein verständnis dafür sie als flüchtlinge aufzunehmen.

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  11. Shabbetai, Israel, ...ahoi!

    Herr Cabelmann, gegen die sprachliche Expertise des Rabbiner R.S. Hirsch kann man nichts einwenden, welch eine Ausdrucksweise!

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  12. Guten Tag Herr Cabelmann,

    ..."Eliah, das war natürlich ein großer "Lapsus" meinerseits, dass ich dies vermischt habe. Nein, war es selbstverständlich nicht, denn in der Konsequenz war es natürlich Abraham Avinu."
    Diese Aussage fand ich gut.

    Die vitalisierende Komponente, jener wie Sie sagen "rassistischen Sekte", ist die Mystik. Besonders ein Rabbiner hat mich mit einigen wenigen Sätzen beeindruckt: "... doch all diese Argumente werden nichts nützen, solange jemand fest in einer materialistisch-reduktionistischen Welt verankert ist, wir können ihn nicht überzeugen, seine Welt ist nicht die unsrige. Wählen Sie Ihre Welt." Und: "Plattentektonik wurde in den 50er Jahren vom Pentagon eingeleitet, um Russland ans Ende der Welt zu schieben." ( ist natürlich nicht ernst gemeint, sollte nur als Verschwörungstheorie Beispiel dienen). Und: "Doch für all jene deren Welt so real ist, daß das Unendliche nicht eintreten kann, muss das g-ttliche ihr Leben überfliegen, und der Absurdität der Verschwörungstheorie mit all ihren absurden Projetionen einfach freien Lauf lassen." Er hat auch noch andere gute Artikel geschrieben. Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen: "Was hat das mit uns zu tun?" Was haben Sie außer die fanatische Ablehnung des Staates Israel zu bieten? Haben Sie auch so ein Lehrwerk vorzuweisen wie jene "rassistische Sekte"? Ausserdem Herr Cabelman ziemt es sich nicht, auf der Seite Studienverband Jeschurun Thora Erläuterungen von bedeutenden Rabbinern zu zeigen und nebendran brutale Gewaltfotos. Brutale Gewaltakte hat es andersherum genauso gegeben.

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