Montag, 27. Februar 2012

Zum Papstbesuch

Von REUVEN J. CABELMAN

Bereits in der letzten Septemberwoche des vergangenen Jahres besuchte Papst Benedikt XVI. Deutschland. Für uns jedoch auch jetzt noch Anlass genug auf jene Anmaßungen seitens des Vorsitzenden des zionistischen Zentralrats einzugehen, die dieser in einer direkt an den Papst gerichteten Rede insbesondere zu innerkirchlichen Fragen äußerte und für die - dies sei gleich vorweggenommen - das weltweite authentische Judentum nicht nur keinerlei Verantwortung übernimmt, sondern sich in aller Schärfe und Deutlichkeit distanziert.

"Deshalb lassen Sie mich", so der neue Vorsitzende des Zentralrats, "in der gebotenen freundschaftlichen Offenheit auch jene Punkte ansprechen, die uns wirklich weh tun: Das Thema Piusbrüder, die unserer Meinung nach wie vor für Fanatismus, Fundamentalismus, Rassismus, Antisemitismus, ja schlicht für finsterstes Mittelalter und für Unversöhnlichkeit pur stehen, schmerzt uns nach wie vor. Ebenso wie das Thema Karfreitagsfürbitte. Und die in Aussicht genommene Seligsprechung von Papst Pius XII. würde uns, aus unserer Sicht und in unserem Empfinden, weiteren Schmerz und Enttäuschung verursachen", so polterte Dieter Graumann dem Papst damals entgegen.

Wir wissen wahrlich nicht, wen er meinte, als er fortwährend von "uns" sprach! Redete er von sich in der 3. Person? Meinte er damit sich plus das "Direktorium" der Einheitsorganisation des selbsterklärten deutschen "Judentums" in Form des Zentralrats? Oder dachte er dabei auch an jenes Dutzend selbsternannter und von deutschen Steuergeldern ausgehaltener Rabbinerdarsteller, die in Deutschland unter dem falschen Etikett "orthodox" ihr zionistisches Unwesen treiben und vor allem deshalb da sind, um Gemeindemitgliedern nationalzionistisches Gedankengut einzuimpfen, um sie früher oder später als "Menschenmaterial" dazu zu animieren ins zionistische "Paradies" auszuwandern?

Allen Ernstes wird er nicht wirklich daran glauben, dass er für die etwa 100.000 - gemäß Halacha - oft nicht-jüdischen Mitglieder der Zentralratsgemeinden in Deutschland spricht, von denen ein Großteil noch nicht einmal weiß, was er da dem Papst entgegenschmetterte, weil sie ihn einfach oft genug allein sprachlich nicht verstehen können.

Tatsache ist jedenfalls, dass er nicht im Auftrag des Weltjudentums, der jüdischen Religion und somit nicht im Namen praktizierender Juden gesprochen hat, sondern bestenfalls für seine eigene kleine Bürokratenkaste.

Die Frage zu vertiefen, warum der Heilige Stuhl sich erniedrigen muss, sich auf eine derart tiefe Stufe herabzulassen und sich überhaupt mit einem Vertreter der zionistischen Sekte in Deutschland zu treffen hat, steht uns im Grunde nicht zu und wäre anmaßend. Dass der höchste religiöse Amts- und Würdenträger der katholischen Kirche sich jedoch von so jemandem beleidigen und in die Angelegenheiten der Kirche hineinreden lassen muss, ist ein Skandal, eine zionistische Provokation und muss mit Nachdruck verurteilt und zurückgewiesen werden.

Wie würden wir uns als Juden verhalten, wollte uns ein unkundiger katholischer Laie, der weder mit den Schriften noch mit der Lehre seiner eigenen Religion noch mit jenen des Judentums vertraut ist, in unseren Gebetsritus hineinreden und uns dazu auffordern diesen zu seinem Gefallen zu verändern? Würden wir uns das als Juden nicht ganz entschieden verbitten?

Wie würden wir als Juden darüber denken, wenn uns eine politisch-weltliche, sich auf das Christentum berufende Organisation, die innerhalb des Weltchristentums weder über Verankerung noch über religiösen Einfluss verfügt, geschweige denn Respekt genießt, darüber befinden wollte, ob wir als Juden einen unserer verstorbenen chassidischen und frommen Führer als besonderen Zaddik verehren dürften oder nicht?

Wie würden wir als Juden empfinden, wenn sich solch ein Wichtigtuer und Schaumschläger eine unserer religiösen Gruppen, einen Chassidus, herauspickte, um ihn des Fanatismus, Fundamentalismus und des Rassismus zu brandmarken und ihn als "unversöhnlich" zu verleumden?

Würden wir es nicht als Beleidigung und Kränkung, als Affront und tiefe Einmischung in die innersten Angelegenheiten unserer Religion betrachten, wenn man einen unserer höchsten Repräsentanten und Gelehrten derart überheblich fordernd und zugleich in aller Öffentlichkeit beleidigend herabsetzte?

Natürlich würde ein Graumann auch nicht davor zurückschrecken strenggläubige, chassidische und antizionistische Juden mit genau denselben Attributen zu belegen wie die Piusbruderschaft. Dem weltlich-zionistischen Fundamentalismus geht es doch letztlich auch um den Kampf gegen die jüdische Religion und deren Wurzeln. Daraus haben die Erfinder des Nationalzionismus schließlich kein Geheimnis gemacht.

"Wer wird geehrt"? איזהו מכובד So steht die Frage in Pirke Avos, in den Sprüchen der Väter. "Der die Menschen ehrt. Denn es ist gesagt: 'Denn die Mich ehren, bringe Ich zu Ehren, und Meine Verächter werden entwürdigt'".

Einer unserer großen deutsch-jüdischen Gelehrten kommentierte dazu: "Nichts ist gewöhnlicher, als dass Menschen, die Ehre suchen, sich mit an Hochmut grenzender Zurückhaltung gegen andere benehmen, aus sich recht viel und aus anderen recht wenig sich machen; sie halten dies für den sichersten Weg, Ehrerbietung und Ehrenbezeigung von andern zu erzielen. Ehre jedoch, wahre Ehre, ist auch ein Gut, das von Gott stammt, und es wird dem zuteil, der am wenigsten danach strebt. Wer keinen seiner Mitmenschen geringschätzt, wer sie alle als Brijos, als Gottes Geschöpfe achtet, und um ihres Schöpfers willen allen die ihnen gebührende Ehre zuerkennt, der ehrt in den Menschen Gott, ihren Schöpfer, und von ihm spricht Gott: 'Wer Mich ehrt, den bringe Ich zu Ehren'. Wer aber die Menschen verachtet, den lässt Gott in Verachtung sinken."

Diese Lehre unserer Väter bildet ein Kernstück, ist substantielle Wesensart eines wirklichen Vertreters des jüdischen Volkes und eines auf Versöhnung und Frieden ausgerichteten wahren Israeliten.

Siehe auch: Jüdischer Rabbiner verteidigt das Anliegen der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Kommentare:

  1. Gott möge Ihren guten Kommentar reichlich vergelten!
    Ein Katholik

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  2. An diesem Kommentar stimmt alles. Die klaren Worte sprechen sicher nicht nur mir aus dem Herzen. T.W.

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  3. "Heilige Stuhl" wie können Sie als orthodoxer Jude das so nennen?? Das so zu bezeichnen glaube ich, ist nicht Torah repräsentativ sowie auch der Zionismus es nicht ist.

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    1. Diese Bezeichnung ist eine gängige und geläufige Eigenbezeichnung der katholischen Kirche. Nicht ich nenne das so, sondern das katholische Christentum tut es.

      Es gab auch einmal ein "Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation" und wenn ich das genau so bezeichnen würde oder wie es Rabbi Joselmann von Rosheim ja auch zu seiner Zeit bezeichnet hat, dann ist das nichts weiter als die Wiederholung einer offiziellen Benennung.

      Es existieren darüber hinaus Ausdrücke wie "heilige drei Könige", "heiliger Krieg", es gibt sogar einen Ort, der "Heiligenstadt" heißt.

      Ich will Ihnen gerne auch eine Stelle aus Marcus Lehmann's Buch "Rabbi Joselmann von Rosheim" zitieren. Dort heißt es: "Wenn ein Jude in die Nähe von Köln kam, so wurden ihm zwei Soldaten beigegeben, die ihn um die Stadt herumführen mussten, damit der Fuß des Juden nicht den Boden des heiligen Köln berühre."

      Meinen Sie jetzt, mein Vorgänger Marcus Lehmann sel.A. meinte in der Tat, Köln war seinerzeit "heilig" gewesen?

      Letztlich kommt es nicht auf den Begriff als solches an, sondern darauf mit welchem Inhalt er gefüllt wird.

      Im übrigen hat dieser kleine unbedeutende Begriff sicherlich nicht die gleiche Dimension wie die allumfassende ketzerische, häretische und judenfeindliche Ideologie des Zionismus. Sie vergleichen da Dinge, die man nicht vergleichen kann.

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    2. Wenn Sie einen repräsentanten der Götzendienst Kultus als heilig annerkennen... dann wie können Sie sich als frommer Juden nennen?
      Oder handeln Sie nach der Motto die Feinde meines Feindes(also die andersdenkende Juden )
      sind meine Freunde?

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    3. Direkt oben drüber befindet sich meine Antwort auf Ihre wenig gelungene Rhetorik. Hätten Sie diese gelesen, hätten Sie sich Ihre "Frage" einfach sparen können.

      Ich erkenne nichts an, sondern zitiere eine Eigendefinition. Wenn sich die DDR "Deutsche Demokratische Republik" nannte, dann zitierte man dies, ohne der Meinung zu sein, dass dieser Staat "demokratisch" war.

      Wenn sich der Staat Isreal "jüdisch" nennt, wird das von vielen immer wieder auch so zitiert, obwohl er faktisch nicht jüdisch ist.

      Was ist denn ein "andersdenkender Jude"? Die Thora jedenfalls kennt solch einen Ausdruck nicht. Die Thora kennt "Reshojim" oder auch "Koifrim". Solche sind hier in diesem Artikel gemeint.

      "Juden", die gegen die Thora kämpfen und Mitglieder des Götzendienst-Kultus Zionismus sind, müssen bekämpft werden. Milchome b'Amolek!

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  4. Danke für Ihre Aufklärung, ich bin nicht sehr bekannt in die Dinge.
    Ich habe auch nicht gemeint dass der Zionismus mit dem zu vergleichen, natürlich bin ich mir bewusst dass der Zionismus und ihre "orthodoxen" Anhänger eigentlich die größten Judenhasser sind. Ich meinte nur in dem Sinne, dass wenn man die Torah repräsentieren möchte dann sind hier beide nicht korrekt obwohl der eine natürlich viel arger und schlimmer ist als der andere. Vielen Dank!

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  5. Sehr geehrter Rebbe Cabelman,

    als bekennender Christ und Jesuiten-Schüler bedanke ich mich für diesen Artikel und zolle Ihnen meinen höchsten Respekt - nicht nur für diesen Beitrag.

    Sie haben Ihre guten Argumente und Gründe, Anti-Zionistisch zu sein. Ich bin es, weil ich dies schlicht und einfach für DIE schlimmste satanische Ideologie halte, deren Ziel es ist, alle Religionen zu zerstören, um ihre totalitäre "Neue Weltordnung" zu errichten. Gegen das, was uns alle dann erwartet, waren die beiden Inkarnationen des Sozialismus vergleichsweise harmlos.

    Die katholische Kirche, der ich kritisch gegenüber stehe, weil sie mit Freimaurern und Satanisten durchsetzt ist, ist die letzte mächtige Bastion, die den Zionisten im Wege steht. Darum pöbeln Hetzer und Verleumner wie Broder und Graumann dagegen.

    Ich frage mich: Sind die so blöd, daß sie nicht merken, wen sie dienen? Oder sind die so satanisch, daß sie dies in vollem Bewustsein tun?

    Jedenfalls wünschte ich, daß mehr Deutsche diese Website lesen würden und verstehen, welch böses Spiel die Medien mit (nicht nur) den Deutschen treiben.

    Nochmals meinen Respekt und Gruß

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    1. Meinen herzlichen Dank für Ihre unterstützenden Worte und den Respekt.

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  6. Eine Wohltat Ihre Worte zu lesen. Ich als Katholik bin entsetzt wie sehr Papst Benedikt XVI selbst innerhalb der katholischen Kirche angegriffen wird, ja gar verächtlich und respektlos über Ihn geschrieben wird. Auch wenn Sie vermutlich nicht die geistliche und religiöse Dimension die der Papst für uns (er ist der Stellvertreter Christi!) bedeutet nachvollziehen oder akzeptieren können (belehren Sie mich bitte eines Besseren), so ist Ihr Respekt wohltuend. Ich danke Ihnen. Gottes Segen.

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  7. Ein deutscher Katholik4. März 2012 um 08:02:00 MEZ

    1. Graumann spricht also nicht für das "weltweite authentische Judentum". Tun Sie es denn, Herr Cabelman?

    2. Sind Sie auch meiner Meinung, dass "Nazi" die Kurzform von "Nationalzionist" ist?

    3. Handelt es sich beim sogenannten "Holocaust" (systematische Ermordung von über sechs Millionen Juden durch Deutsche) denn nicht um eine Lüge der Zionisten, der offensichtlich auch Sie als "authentischer Jude" aufgesessen sind?

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    1. @Ein deutscher Katholik: Ich denke, dass Sie in Wahrheit kein deutscher Katholik, sondern ein zionistischer Provokateur sind.

      1. Ja, ich gebe hier Positionen des weltweiten authentischen Judentums zum Nationalzionismus wieder.

      2. Sollten Sie Probleme mit dem Begriff "Nazi" haben, dann schauen Sie doch bei Wiki nach: http://de.wikipedia.org/wiki/Nazi

      Dort steht übrigens auch folgendes: „Nazi“ war ursprünglich eine Koseform des Vornamens Ignaz, der in Bayern und Österreich häufig war. Abwertend gebraucht wurde der Begriff für eine einfältige, törichte Person und für Deutsch-Österreicher und Deutsch-Böhmen.

      Sind Sie zufällig aus einer dieser Gegenden?

      3. Selbstverständlich bin ich keiner Lüge aufgesessen, denn nicht nur in meiner Verwandtschaft und unter meinen jüdischen Brüdern gibt es nicht nur noch etliche Überlebende von Lagern sondern auch noch eine Menge Nachkommen von Holocaust-Opfern.

      Dass die Zionisten jedoch unsere Opfer für ihre politischen Zwecke und als Argument für die Unterdrückung des palästinensischen Volkes missbrauchen, ist ein Skandal, dem Sie nicht aufsitzen sollten.

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    2. Ein deutscher Katholik4. März 2012 um 22:53:00 MEZ

      Sehr geehrter Herr Cabelman,
      danke für Ihre Antworten! Hatte schon befürchtet, dass Sie nicht antworten werden. Hoffe aber auch, dass Sie mir auch meine weiteren Fragen beantworten werden!

      Zu meiner Person: Ich bin, wie gesagt, ein deutscher Katholik und kein Zionist! Ich stamme nicht aus Österreich, sondern aus dem Südwesten Deutschlands.

      Zu 1) Wie muss man sich das "weltweite authentische Judentum" denn vorstellen? Haben Sie so etwas wie ein Führungsgremium, welches entscheidet, wie z.B. Ihre Haltung zum Zionismus oder zum "Holocaust" aussehen soll?

      Zu 2) Bekanntlich ist die Standarddefinition von "Nazi" Nationalsozialist. Doch will mir das sprachlich irgendwie nicht so recht passen! Ist Ihnen bekannt, dass Deutschland im Mittelalter von Juden auch schon mal "Land Aschkenaz" genannt wurde? Wäre es vor diesem Hintergrund nicht denkbar, dass "Nazi" die Kurzform von "AschkeNAZIm" (Bewohner des Landes Aschkenaz) ist?

      Zu 3) Was gibt es denn mehr: Opfer oder Überlebende des "Holocaust"?

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    3. Ich will mich bemühen, auf Ihre sehr "rhetorischen" Fragen so sachlich wie irgend möglich einzugehen. Wenn ich Sie irrtümlich als "zionistischen Provokateur" bezeichnet habe, dann liegt das eben auch an der Art wie Sie fragen und an dem, was Sie fragen. Sollte ich mich jedoch getäuscht haben, dann entschuldigen Sie bitte.

      1) Das (religiöse) Judentum hat in Thora und Talmud Überlieferungen, es hat die Weisen und Gelehrten sowie eine entsprechende 2000jährige Diaspora-Geschichte und Traditionen, die unsere Haltung gegenüber dem antijüdischen und häretischen Zionismus bestimmen. Führungsgremien, die derlei Dinge quasi wie Dogmen überwachen, haben wir nicht. Wir haben Rabbiner und hochgestellte Gelehrte, die wir um Rat und Einschätzungen fragen, wenn es um Dinge des täglichen Lebens geht. Doch die Ablehnung des Zionismus ist dermaßen klar und eindeutig, dass man dafür im Grunde niemanden mehr zu fragen braucht. Dass ein nicht geringer Teil des jüdischen Volkes dies nicht mehr so sieht, ist leider ein "brainwash"-Erfolg des Zionismus, der Vernichtung eines Großteils unserer sehr religiösen Gemeinden während des 2. WK und einer extrem säkularisierten Gesellschaft nach dem 2. WK, in die der Zionismus mit seinen Fälschungen und Lügen quasi hineinspringen konnte. Der Zionismus, vor allem der dann später sich selbst so nennende "religiöse" Zionismus, ist für uns in etwa so etwas wie für Sie der Protestantismus sein muss. Vielleicht verstehen Sie anhand dieses Beispiels unsere Situation besser.

      2) Ich denke, es ist eher umgekehrt. Zuerst war die Selbstdefinition "Nationalsozialist" (schließlich nannten die Leute sich und ihre Partei selbst so) und viel später kam dann dieses Kürzel "Nazi" auf. Aber das ist in dem entsprechenden Wikipedia-Link, auf den ich Sie bereits aufmerksam machte, nachzulesen.

      Der "Ashkenaz" wird das erste Mal in der Bibel erwähnt, in Gen. 10. Dort heißt es: "Und das sind die Nachkommen der Söhne Noachs: Shem, Cham und Jefet.... Die Söhne des Jefet: Gomer und Magog usw..... Und die Söhne des Gomer: ASHKENAS und Rifat und Togarmah."

      In unserer rabbinischen Literatur wird ein Königreich der Ashkenazim (Plural) entsprechend Gen. 10 mit dem Skythiens in Verbindung gebracht, was wiederum das heutige Zentralasien, Russland, Rumänien und die Ukraine umfassen würde, aber wohl vorwiegend von alt-iranisch-persisch sprechenden Nomadenvölkern (also arischen) beherrscht war.

      Später dann verstand man darunter die rein slawischen Gebiete und etwa ab dem 11. Jahrhundert n.d.Z. vor allem Nordeuropa und Deutschland. Und etwa ab diesem Zeitpunkt nannte man die in diesen "ashkenasischen" Regionen ansässigen bzw. aus Nordeuropa umsiedelnden Juden "Ashkenasim". Mit der Zeit hat sich dieser Begriff dann vor allem für die Juden der Städte Shpira, Wormaisa und Magenza etabliert.

      Mit anderen Worten: Wenn Sie oder ein Teil Ihrer Vorfahren aus dieser Region stammen, dann sind Sie im Grunde auch ein Ashkenas bzw. von den Ashkenazim, folglich ein ashkenazischer Katholik.

      Aber wie man jetzt von dem biblischen Namen des Sohnes von Gomer dann in Verbindung mit der Endsilbe "AshkeNaZi" auf die Nationalsozialisten kommen will, bleibt mir ein Rätsel und ist wohl den Fantasiegespinsten einiger Verrückter vorbehalten, die sich obendrein in antiker und biblischer Geschichte nicht so auskennen.

      3) Ich hoffe, dass es mehr Überlebende gibt, denn an hohen "Opferzahlen" bin ich grundsätzlich - gleichgültig in welchem Krieg - nicht interessiert.

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  8. Herr Cabelman, ich freue mich dass man im deutschen Sprachraum endlich auch "etwas" über die zwei Gegensätze wie das Regime "Israel" und das wahre Judentum erfährt. Bitte tun Sie so weiter. Danke.

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  9. Sehr geehrter Herr Cabelman,

    wenn Sie wüßten, was für einen Gefallen Sie der katholischen Kirche sowie Deutschland tun? Wir sind hier echt so geknechtet durch diese ewigen Sticheleien dieses zionistischen Zentralrates, daß dieser mittlerweile richtig verhaßt ist. Und leider Gottes mit ihm die Juden!!! Viel heutiger (!) meistens heimlicher Antisemitismus hat seinen Ursprung nur bei den Zionisten und deren Äußerungen. Leider nehmen unsere linksradikalen Medien alles bereitwilligst auf und hyperventilieren dies in alle deutsche Haushalte, was diese sagen! Unter der Hand heißt es oft, "der ZRJ schon wieder. Der soll doch mal endlich die Klappe halten. Sich raushalten aus Sachen, die ihn nichts angehen." Sie haben es endlich mal laut gesagt, was viele denken, aber nicht sagen dürfen und können.
    Denn was hat der zu inneren Angelegenheiten der katholischen Kirche zu sagen? Genau wie Sie sagen: Wir nehmen ja auch nicht zu den inneren Angelegenheiten des Judentums Stellung.

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  10. Sehr geehrter Herr Cabelman,

    was ich noch vergessen habe, es kommt jetzt die Zeit, in der Solowiews "Antichrist" wahr wird. Wir, eine kleine Gruppe, müssen religionsübergreifend zusammenhalten im wahren Ökumenismus. Nicht im Fürwahrhalten anderer Religionen. Das ist rein logisch betrachtet reiner Schwachsinn und leider auch in der kath.Kirche bei unseren "Modernen" verbreitet. Nein, im Kampf gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit, der Ausübung der Religion, der Toleranz, der Unterdrückung der Wahrheit durch festgesetzte geschichtliche Lügen, den falschen Verfolgungen (Iran, Palästina,Irak). Wieso verfolgt USA die Diktaturen, da sie selber nachgewiesenermaßen foltern? Und da Irak ja doch keine Massenvernichtungswaffen hatte, wer hat sich für den Einmarsch und die Zerstörung des Landes entschuldigt? Noch niemand.
    Und es bestreitet ja kaum einer den Holocaust. (Mein Vater als kath. wurde auch verfolgt.) Aber vieles an der Aggressivität des "Gedenkens", der deutschen Schuld ist, gelinde gesagt, übertrieben. Wie viele Deutsche waren im Widerstand. (Mein Vater.)

    Wen wird der Teufel sich als Umfeld des Antichristen heraussuchen? Natürlich Mitglieder des auserwählten Volkes Gottes, die Zionisten.
    xxxxxxx
    Wir müssen Gott wirklich danken für Ihre klare, gutbegründete, nicht schwärmerische, aber seriöse Internetseite bzw. Ansichten. Vielen herzlichen Dank! Auch für Ihren Mut. Denn wer weiß, wann Sie auf der schwarzen Liste der Zionisten stehen?

    Viele Grüße

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