Sonntag, 11. März 2012

Klarsfeld?

Von REUVEN J. CABELMAN

Die pro-zionistische Orientierung und Neuausrichtung der Partei "Die Linke" ist längst kein internes Parteigeheimnis mehr, das vom Politbüro im Rosa-Luxemburg-Haus hinter verschlossenen Türen beschlossen worden wäre.

Zu stark ist längst der Einfluss einer immer lauter und aggressiver agierenden pro-israelischen Fanriege geworden, die, ähnlich vergleichbaren Grüppchen und Sektierern in anderen Parteien, dem Zionismus gegenüber nicht nur "deutsch-innenpolitisch" Kadavergehorsam zu "schulden" scheint, sondern ganz offensichtlich von diesem auch (tat)kräftig Auslandsunterstützung in jedweder Art und Weise erhält, wenn es darum geht, den angeblich "einzigen demokratischen Staat im Nahen Osten" letztlich nicht nur verbal zu "verteidigen". Keine Peanuts, sondern Millionen, in den USA längst Milliarden, die auf den Gängen und in den Büros korrumpierter zionistischer Polikaster umgeschlagen werden. Aber lassen wir das. Vorerst!

Propagandaministerien und deren schmutzige Zulieferer aus den Geheimdiensten verfügen heutzutage schließlich über andere Etats als jenes des entsprechenden Reichsministers seiner Zeit. Schließlich hatte dieser noch seine lästige Müh' bis zur Gleichschaltung der Presse, wohingegen heutzutage die "freiwillige Selbstkontrolle", sprich: zionistische Zensur (ZZ), stetig und konsequent vorauseilt, denn auch hier geht es letztlich um Ansehen, Macht und Geld.

Dass diese Partei die sogenannte "Nazijägerin" und nicht-jüdische Zionistin Klarsfeld als eigene Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten zur Wahl stellt, ist eine Beleidigung für das ganze deutsche Volk und obendrein eine tiefe Kränkung aller gläubigen Menschen, die das religiöse Erbe ihrer in den Lagern gemarterten und gemordeten Vorfahren in sich tragen und weiterführen.

Fromme Juden müssen in der Nominierung von Klarsfeld im Grunde vor allem diesen Aspekt des erneuten Missbrauchs ihrer Opfer sehen, die abermals von antireligiösen Propagandisten zur Befriedigung einer eigenen politischen Agenda instrumentalisiert werden und aus einer Ohrfeige selbst heute noch einmal Kapital schlagen wollen.

Ob die SED-Nachfolgepartei "Die Linke", die ja sozusagen sozialdemokratische und kommunistische Opfer auf ihrer Seite zu veranschlagen weiß und derer auch gedenken will, ausgerechnet mit der Nominierung der antideutschen, antiproletarischen und kleinbourgeoisen Sarkozy-Parteigängerin Klarsfeld diesen eigenen historischen Opfern und deren Nachkommen einen Gefallen tut, können und wollen wir hier nicht beurteilen.

Kommentare:

  1. Vielleicht wird man in 50 Jahren Christin Löchner (die linke) zum B.Präser vorschlagen..

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  2. Rundum zutreffend und mit den gehörigen Konnotationen versehen.
    Mit der marktschreierischen Nominierung der Kandidatin Klarsfeld beweist Die Linke, wie oberflächlich und kurzsichtig sie den Auftrag des Bundespräsidenten versteht. Im Übrigen ein opportunistischer Kotau vor der "ZZ", der der Partei schadet und erst recht einer wirklichen, inneren Aussöhnung.

    Wolf Gauer

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