Donnerstag, 28. Juni 2012

Ein antisemitisches Schandurteil!

Das jüdische Jahr befindet sich gegenwärtig im Monat Tamus. Am 17. Tag des Monats wird gefastet. Eine dreiwöchige Trauerperiode beginnt, die erst mit einem weiteren Fastentag im Folgemonat, an Tisha BeAv, endet. Getrauert wird in diesen drei Wochen über die beginnende erste Belagerung Jerusalems und der darauffolgenden Zerstörung des Zweiten Tempels durch die Chaldäer. Zudem erinnert der Tag an das Zerschlagen der ersten beiden Gesetzestafeln durch unseren Lehrer Moses aus Wut über die Errichtung des Goldenen Kalbes.

Zwei Gottesbotschaften sind uns aus den Tagen dieser ersten Belagerung Jerusalems aufbewahrt. Die eine lautet: Schickt euch in die Zeit! Kämpft nicht wider das Verhängnis! Verehret es als Gottes Willen und zeigt durch Ergebung die Verehrung, die ihr Gott zollet.

Die andere heißt: Kümmert euch nicht um die Zeit! Erfüllet eure Pflicht! Übet Gottes Gebote, wie unzeitgemäß sie auch dem Kurzsichtigen erscheinen mögen. Sein Gebot ist ewig, die Zeiten ändern sich und eben die Änderung der Zeit liegt auch in Seiner Hand.

Sein Gebot ist ewig! Auch das Gebot des Abrahambundes, der Bris Milah, das Gebot der rituellen Beschneidung, ist ein ewiges. Seit gut 4000 Jahren wird es praktiziert und viele historische Feinde des Judentums, gleichgültig woher und warum, egal ob von außen oder von innen, bekämpften immer zuerst die Ausübung dieses göttlichen Gebotes, bevor sie danach das rituelle Schächten und zuletzt die Thora und Talmud insgesamt verboten.

Nun kriminalisiert ein deutsches Gericht die "Beschneidung aus religiösen Gründen" und reiht sich damit in diese lange Feindesreihe ein.

Daß das Urteil von Köln just im Monat Tamus gefällt worden ist und sich so zeitlich kurz vor die Trauerzeit stellt, sollten wir auch als eine an uns gerichtete Aufforderung verstehen, unsere Vergebungsgebete und unser Flehen zum Schöpfer der Welt zu intensivieren.

Die im Grundgesetz garantierte Religionsfreiheit wurde durch dieses Urteil ausgehebelt, zur Farce degradiert. Die säkulare und bis ins Mark verdorbene Spaßgesellschaft sagt mit diesem Urteil nicht nur den Muslimen, sondern auch dem Judentum im Grunde den totalen Krieg an.


Die Argumentation des angeblichen Kindeswohles ist geradezu lächerlich absurd in einem Land, das Abtreibung legalisiert hat und millionenfache Kindstötungen toleriert und fördert. Wie ist es denn hier bestellt um den Schutz "auf körperliche Unversehrheit"?


Eine weitere Botschaft dieses Richterentscheids ist darüber hinaus die, daß man trotz allen gegenteiligen Behauptungen, kitschigem Popanz und Milliardensubventionen, den in Deutschland lebenden Juden abermals sagt, wir wollen euch hier im Grunde nicht mit eurer "verstaubten Religion".

Das Urteil ist nicht nur ein "unerhörter Akt", nicht alleine eine "unsensible" und "diskriminierende" Entscheidung, sondern man kommt nicht umhin dieses nicht nur als antiislamisch und religionsfeindlich zu bewerten, denn es ist vor allem auch ein antisemitisches Schandurteil!


Jedenfalls werden wir uns diesen Grundpfeiler unserer Religion und unseres Volkes nicht nehmen lassen. Von keinem Richter und keinem Gericht der Welt. Also werden wir dieses ewige Gebot des Bundes mit Gott weiter mitnehmen in die Zeit. Ganz so wie wir es immer getan haben.


Weiterführende Links:
Nachtrag: Von hier aus sei auch an Dank an den Kölner Kardinal Meisner gerichtet, der das Urteil des LG Köln mit den folgenden Worten kommentiert: "Das Urteil konstruiert eine Schutzpflicht des Staates gegenüber einer Elternentscheidung, die für jüdische Eltern eine biblisch begründete Elternpflicht ist und für muslimische Eltern in einer verpflichtenden religiösen Tradition gründet".

Kommentare:

  1. Danke Herr Cabelman für Ihre aufrichtige Wörter.
    Es ist wirklich traurig dass in Deutschland so ein Urteil zustande gekommen ist.

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  2. Danke an Naphtali Hirsch für die Veröffentlichungen auf der Seite Studienverband Jeschurun (die Herrlichen Israels)! Welch ein Quell der Freude dies zu lesen, nachdem durchschreiten einer sich immer mehr ausbreitenden öden Wüste der sprachlichen Gesunkenheit!

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  3. Nun, ich verstehe schon, dass man dies als Angriff auf die Religionsfreiheit sieht, aber genau genommen ist dies nicht haltbar, ich zitiere mal die Wikipedia-Definition von Religionsfreiheit:

    "Die Religionsfreiheit ist ein Grund- und Menschenrecht. Sie besteht vor allem in der Freiheit eines Menschen, seine Glaubensüberzeugung oder ein weltanschauliches Bekenntnis frei zu bilden und seine Religion oder Weltanschauung ungestört auszuüben sowie ihren Gesetzmäßigkeiten entsprechend zu handeln, einschließlich dafür zu werben, einer Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft anzugehören. Hierzu gehört auch die Freiheit, kultische Handlungen frei auszuüben (Kultusfreiheit). Zur Religionsfreiheit gehört auch die Freiheit von Religion, somit die Freiheit eines Menschen, keiner Religion angehören zu müssen."

    Da steht zwar, dass jeder frei ist sich kultischen Handlungen zu Unterwerfen und darunter fällt sicher die Beschneidung, aber da steht auch, dass Religionsfreiheit bedeutet sich nicht einer Religion unterwerfen zu müssen.

    Sorry, aber durch Geburt einer Religionsgemeinschaft angehören zu müssen, weil es den Eltern eben so passt, weil es ihren Eltern mal so gepasst hat, widerspricht unserer Auffassung von Religionsfreiheit genau so, wie ein generelles Verbot der Beschneidung. Das Urteil stärkt das Recht auf Selbstbestimmung und das Recht auf freie, also selbstbestimmte, Religionsausübung. Ein Kleinkind ist einfach noch nicht in der Lage, selbst zu bestimmen und deshalb unterliegt es besonderem Schutz. Das ist ein wesentlicher Grundpfeiler UNSERER Rechtsauffassung und man sollte dies auch konsequent so umsetzen. Da gibt es noch mehr, was es diesbezüglich zu prüfen gilt. Da kann in den religiösen Gesetzen stehen was will, die gelten nur für Leute die wissen worauf sie sich einlassen, aber nicht für ihre Kinder.

    Natürlich können die Eltern bei ihren Kindern für die Religion werben, aber die Entscheidung darüber sollte letztlich jeder selbst treffen können. Der Knackpunkt der Religionsfreiheit ist dabei "die Freiheit EINES Menschen" und genau diese Freiheit des Einzelnen soll und muss von diesem Recht geschützt werden. Es ist also nur folgerichtig die Beschneidung von Kleinkindern, die noch keine eigenen Entscheidung treffen können, gerade wegen der Religionsfreiheit, nicht zu verbieten, sondern bis zur Entscheidungsfähigkeit des Einzelnen zu verschieben und das heißt mindestens bis nach dem 14. Lebensjahr.

    Also wenn da ein Recht eingeschränkt wird, dann ist es das elterliche Erziehungsrecht und da wurde auch schon die Prügelstrafe verboten, war auch mal gute Tradition bei uns.

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    1. Bei uns ist jeder von einer jüdischen Mutter geborene Mensch Jude. Ob das Wikipedia oder Ihnen paßt, spielt dabei keine Rolle. Wenn dieser Mensch dann erwachsen ist, z.B. spätestens mit 13, wenn er seine Bar Mitzva hat, kann er frei darüber befinden, ob er die jüdische Religion praktiziert und lebt oder nicht. Doch bis dahin haben wir als Eltern eine biblische Pflicht ihn nach den Gesetzen des Judentums zu erziehen.

      Wir folgen lediglich den göttlichen, sprich biblischen Vorschriften. Auch bei der Beschneidung, die nämlich zu diesem Erziehungsauftrag dazugehört, wie die Bar Mitzva selbst oder das Gebet, die koschere Nahrung usw.

      Daß darüber hinaus die säkulare Gesellschaft in aller Regel Probleme mit überlieferten Traditionen hat und diese aus den Angeln heben will, ist ja nichts neues. Beim sogenannten Atheismus liebt man Unverbindlichkeiten und gerade deshalb gerät diese Welt ja auch so ins Chaos, denn der junge Mensch hat keinen Wert an sich mehr, an dem er sich festhalten kann, sondern nur noch obskure und sehr zweifelhafte Interpretationen von "Freiheit", die in der Regel - und das zeigt dieses Urteil doch sehr deutlich - nur Unfreiheit und Bevormundung zum Ergebnis hat.

      Die Einführung des staatlichen Zwangsschulsystems in Preußen unter nachher noch einmal in Hitler-Deutschland war in der Konsequenz auch eine Einschränkung elterlichen Erziehungsrechts und Stärkung staatlicher Bevormundung.

      Darüber hinaus kann auch ein dreijähriges Kind nicht darüber entscheiden, ob es in NRW in sozialistische Zwangskitas gestopft werden oder in welche Grundschule es mit 5 oder 6 Jahren eingeschult werden will, wenn überhaupt. Die Konsequenz für Eltern, die ihre Kinder nicht auf eine staatliche Zwangs- und Indoktrinationsanstalt schicken wollen, heißt deshalb nur "Auswandern".

      Und genau so verhält es sich theoretisch momentan bis zur endgültigen Rechtsentscheidung des BVerfG für jüdische Eltern auch in Deutschland bezogen auf die Beschneidung.

      Die Botschaft meinerseits ist klar und deutlich, daß mich Ihre angebliche "Rechtsauffassung" in diesem Zusammmenhang jedenfalls nicht interessiert, zumal diese Angelegenheit vom formal-juristischen Standpunkt ja immer noch nicht endgültig beantwortet ist und es in der Rechtsauffassung da erheblich unterschiedliche Interpretationen gibt. Uns hingegen interessiert die Ausübung des göttlichen Gebots, das ist für uns Maßgabe aller Dinge, an das wir uns auch in Zukunft strikt halten werden.

      Im übrigen ist auch eine Handvoll Wasser über den Kopf eines Kleinkindes in irgendeiner Kirche dann eine "Einschränkung des Rechts auf Selbstbestimmung".

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    2. Also, dass Sie meine Rechtsauffassung nicht interessiert, kann ich noch verkraften, denn mich interessieren Ihre göttlichen Gesetze letztendlich auch nicht. Ihnen nehme ich aber wenigstens ab, dass das auch eine Bedeutung für Sie hat, das merkt man bei vielen einfach nicht mehr. Ich bin in vielen Punkten mit Ihnen einer Meinung. Ich respektiere die Religionsfreiheit und die wird nach meiner Meinung durch die Beschneidung buchstäblich beschnitten. Kann man den Bund mit Gott in irgendeiner Weise später wieder kündigen? Das äußerliche Zeichen wird man nie wieder los. Wäre es nicht auch für Gott besser, wenn man den Bund bewusst und aus eigener Entscheidung eingeht? Wie viele Blindfische sind dadurch schon ins Heer gekommen?

      Sie sagen ja selbst, dass man durch eine jüdische Mutter schon Jude ist, so wie ich Deutscher durch meine deutsche Mutter und/oder Vater bin. Also kann man ja doch zwischen Volk und Religion unterscheiden. Volk durch die Mutter, Religion durch den Bund. Das passt mir eigentlich gut.:)

      Das alles geht aber am eigentlichen Problem, was man in Deutschland damit hat vorbei. Es geht dabei um die körperliche Unversehrtheit (hauptsächlich) und das persönliche Selbstbestimmungsrecht und die haben einen sehr hohen Stellenwert bei uns. Und es ist unsere Sache, wie wir die auslegen.

      Wenn man in die Geschichte schaut, dann sieht man, dass der Gedanke der Freiheit deshalb aufkam, weil man gemerkt hat, dass die Religionen und Traditionen umfassend und mit Pauken und Trompeten versagt haben. Meinen Sie nicht auch, dass es handfeste Gründe geben kann, diesem Gott einfach zu sagen "Nö, mein lieber, guck was de angerichtet hast, mit dir gehe ich keinen Bund ein! Püh...." Wenn er was dagegen hätte, hätte er mich schon erschlagen. Ich hab einen Bund mit Gaya und das hat mir niemand anderes aufgetragen, bin also kein Ungläubiger und kündigen kann ich nicht.

      Mich und die deutsche Rechtsprechung interessiert vor allem der Schutz von unmündigen Kindern (der ist längst nicht so wie es wünschenswert wäre) und mich interessiert eine möglichst behütete, gewalt- und schmerzfreie Kindheit für ausnahmslos alle. Das halte ich (wie die meisten bei uns) für sehr wichtig, damit sich das Kind gut entwickeln kann. Ich halte die Beschneidung, in sehr jungen Jahren oder Tagen, aus psychologischer (aus seelisch/spiritueller so wie so) Sicht für absolut falsch und untragbar! Für weltliche Gerichte kann es keine andere Grundlage geben, als die Frage wie hoch das Risiko für Komplikationen und die spätere Beeinträchtigung durch den Eingriff ist. Ich halte es für hoch genug, um daran scharfe Kritik zu üben und es zu untersagen. Glauben Sie mir, wenn man nicht in dieser Tradition aufgewachsen ist, kommt einem das vor wie ein böser Alptraum. Es fällt schwer überhaupt darüber zu reden! Je länger ich darüber nachdenke um so überzeugter werde ich davon, dass es nicht richtig ist. Sie wissen ja nicht wie es ist eine Vorhaut zu haben und das bedaure ich wirklich.

      Die jüdischen Traditionen und Glaubensvorstellungen sind auch nicht ganz so fest und unveränderlich wie man das gerne darstellt, das heutige Judentum wurde vor allem von Maimonides geprägt der im 12 Jhd.n.Chr. in Andalusien wirkte. Also kann sich auch das Judentum weiter entwickeln. Und, mal unter uns, man hat doch gar kein Problem damit die göttlichen Gebote so auszulegen, dass man sie praktisch umgeht. Zum Shabes bspw. darf man kein Feuer bedienen, also wird die Herdplatte schon einen Tag vorher angemacht und angelassen und schon kann man auch an Shabes warme Mahlzeiten genießen, oder wie halten Sie das?

      Also ich würde mich freuen, wenn man da einen Kompromiss finden könnte, der könnte so aussehen, dass man am 8.Tag nach der Geburt ein Ersatzritual macht, bei dem das Baby nicht gequält wird und ihm die Entscheidung für später selbst überlässt, ob es sich das antun will oder eben nicht. Ab dem 18. Lebensjahr kann jeder mit seinem Körper machen was er will, das kann man auf jeder Tatoo-Konvention bestaunen.

      mit besten Wünschen.

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    3. Im Islam wird jeder Mensch frei von Sünde mit der natürlichen Veranlagung zum Glauben an den Einen und Einzigen Gott geboren (die ursprüngliche Bedeutung von „Islam“), erst seine Eltern machen ihn dann zum Juden, Christen, Zoroastrier, Hindu, Buddhisten usw. Muslimische Eltern sind von ihrer Religion her dazu verpflichtet, ihre Kinder in der islamischen Glaubenslehre und nach den islamischen Werten zu erziehen. Hat ein Muslim die Riten seiner Religion, wie bspw. das Gebet, nicht bereits als Kind erlernt, dürfte es ihm schwerfallen, mit dem Eintritt der Geschlechtsreife diese mit einem Mal richtig ausführen zu können. Wer sich nach Erreichen der Volljährigkeit für eine andere Religion oder Religionslosigkeit entscheidet, kann dies auch mit beschnittener Vorhaut tun, da – meines Wissens – keine andere Religion vorschreibt, unbeschnitten zu sein.
      Allen, die damit argumentieren, daß die Beschneidung im Islam nicht zwingend vorgeschrieben ist, sei gesagt, daß die gesetzlichen Vertreter von Bräuten bei einem Konvertiten in der Regel danach fragen, ob dieser beschnitten ist, und verlangen, dies vor der Eheschließung machen zu lassen, falls noch nicht geschehen: ohne Beschneidung keine Heirat.

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    4. Zum Juden wird man nicht gemacht, das ist man durch Geburt. Die weitere jüdische Erziehung formt und prägt natürlich und entscheidet darüber, inwieweit jemand der jüdischen Glaubens- und Gesetzeslehre folgt, in der wir verpflichtet sind unsere Kinder zu erziehen. Die Beschneidung ist ein Teil dessen und ergibt sich sozusagen als "Zusatz" aus dem göttlichen Gebot aus 1. Buch Moses 17, wie weiter unten in einer weiteren Antwort wörtlich zitiert.Die Beschneidung als direkter göttlicher Auftrag ist darum überhaupt nicht wegzudenken.

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    5. "Sorry, aber durch Geburt einer Religionsgemeinschaft angehören zu müssen, weil es den Eltern eben so passt, weil es ihren Eltern mal so gepasst hat, widerspricht unserer Auffassung von Religionsfreiheit genau so, wie ein generelles Verbot der Beschneidung."

      Wenn Sie dieser Meinung sind, wo ist dann das Problem?
      Die Eltern die für die Beschneidung entscheiden sind "Eltern" nicht irgenein Pflegepersonal. Sie wissen auch, was für ihre Kinder gut ist. Wenn die Eltern entscheiden, nicht zu beschneiden, dann kann das Kind es später nachholen, aber wenn die Eltern für die Beschneidung entscheiden, dann achten sie sicherlich auf das Wohl des Kindes besser als ein Gericht. Es sind nicht ein Paar verückte Eltern die sich für die Beschneidung entscheiden, es sind eine Anzahl von milliarden liebvolle Eltern.
      Wer ist schon in der heutigen ZeitFrei? Durch Medien und Schulen werden die Kinder in eine bestimmte Richtung von "Freiheit" von Eltern, aber zu Sklaveheit durch Fremden indoktriniert.

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  4. Ihre Vergleiche hinken, und das dürfte ihnen meines Erachtens auch klar sein. Eine Handvoll Wasser ist nicht vergleichbar mit einem irreversiblen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Ebenso ist die Erziehung in, von ihnen so unpolemisch als sozialistische Zwangskita bezeichneten, Einrichtungen zwar obligatorisch, aber keineswegs irreversibel. Dennoch gebe ich ihnen Recht, dass dies eine Bevormundungen ist, zu der das Kind nicht Stellung beziehen kann und es somit Aufgabe der Eltern sein sollte, eine geeignete Einrichtung auszusuchen. Taufe wie auch Kommunion oder Konfirmation vor erreichen der Selbstständigkeit lehne ich in diesem Kontext ebenfalls ab, und bin durchaus froh, dass sich mein Vater gegen den Willen der restlichen Familie durchgesetzt hat und ich nicht getauft wurde.

    Den Atheismus, den sie beschreiben, würde ich eher als Nihilismus bezeichnen, und sehe diesen auch als Problem.

    Das Urteil gründet allerdings nicht auf religiösen Ansichten, sondern auf humanistischen. Es wurde nicht im Namen des Atheismus oder unter Berufung auf die freie Religionsausübung, sondern zum Schutz der körperlichen Unversehrtheit, einer ziemlich obskuren und sehr zweifelhaften Interpretation von Freiheit, gefällt.

    Einen Kitazwang gibt es über die Kindergartenpflicht hinaus meines Wissens nicht. Wenn sie dahingehend andere Informationen haben würde ich diese gerne lesen. Meine Quelle ist diese: http://blog.handelsblatt.com/diewahl/2012/05/04/kitazwang-wie-die-cdu-sich-eine-kampagne-ermogelt/

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    1. Vergleiche haben es immer an sich, daß sie auf irgendeine Art "hinken".

      Daß Sie sich darüber freuen, daß Ihr Vater sich gegen den Rest der Familie durchgesetzt hat und Sie nicht getauft sind, ist Ihre persönliche Einschätzung für Sie selbst.

      Bei uns im orthodoxen Judentum gibt es nicht einen, der Ihre Freude im Vergleich als Unbeschnittener teilen würde. Ganz im Gegenteil, jeder würde seinem Vater später ganz erhebliche Vorwürfe machen, wenn er ihn als Jungen nicht hätte beschneiden lassen, eben weil es nach unseren Gesetzen die PFLICHT des Vaters ist dies zu tun.

      Nach unserer Logik wird der jüdisch-männliche Körper durch die Beschneidung erst vervollkommnet und dadurch in den Bund Gottes aufgenommen. Das mag Ihnen als "obskur" erscheinen, uns hingegen ist genau das von absoluter Priorität und ein Angriff darauf, ist nunmal ein Angriff auf eine feste, elementare Säule des Judentums, der - sofern dieses Urteil durch das BVerfG Bestätigung erfahren sollte, gleichbedeutend wäre mit der Aufforderung, Deutschland den Rücken zu kehren.

      Das was Sie bzw. das Gericht also als "körperliche Unversehrtheit" über die freie Religionsausübung stellen, mag juristisch spitzfindig sein, doch unsere Tradition bestätigt ja geradezu eben durch die jahrtausendealte Praxis, daß wir - also auch die ins Erwachsenenalter gekommenen ehemaligen beschnittenen Neugeborenen - an diesem "Schutz" überhaupt kein Interesse haben. Ganz das Gegenteil ist der Fall, wie ich bereits erwähnt habe. Dennoch bleibt es Ihnen persönlich natürlich unbenommen, dies für sich abzulehnen. Wie kommen Sie allerdings dazu, diese Ablehnung ausgerechnet auf jüdische Kinder zu übertragen, die diese Ihre Ablehnung überdies unter keinen Umständen teilen? Ich meine, diese Frage stellt Ihnen schließlich jemand, der selbst beschnitten wurde und drei beschnittene Söhne hat.

      Diesen Austausch hier weiterführen zu wollen, wird zu keinem Ziel führen. Das wesentliche ist sowohl von Ihrem Standpunkt aus als auch von mir gesagt.

      Fakt bleibt, daß ein Verbot für uns unter gar keinen Umständen akzeptiert werden kann und dann andere Wege gefunden werden müssen, um unsere Pflicht gegenüber unseren Jungen zu erfüllen. Das Gebot wird nicht durch einen Amtsrichter in Köln außer Kraft gesetzt. Das haben noch nicht einmal die Römer geschafft.

      In dem hier aufgeführten FAZ-Artikel können Sie dann die Gedankenspiele von Kraft, Bischoff und Özdemir zu den Plänen einer Zwangskita nachlesen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/betreuungsgeld-debatte-hannelore-kraft-alle-kinder-muessen-in-die-kita-11733952.html

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    2. Ich gebe ihnen Recht, dass meine Freude sicherlich durch meine sozialen Verhältnisse induziert ist. Ebenso verhält es sich auch bei Beschneidung. Sie oder ihr Fehlen ist je nach sozialem Umfeld Voraussetzung für ein glückliches Dasein.
      Ich persönlich bin froh, bisher keine Probleme durch den Umstand nicht getauft zu sein zu haben. Möglicherweise würde ich meinem Vater dann auch Vorwürfe machen.

      Danke für ihre Erläuterungen. Ich bin mir nicht mehr sicher auf welcher Seite ich nun stehe. Grundsätzlich bin ich der Meinung, die aus meinem ersten Text hervorgeht. Dennoch hilft es, ihre Ansicht zu lesen. Wichtig ist in dieser Hinsicht vor allem der vorletzte Absatz.

      Danke auch für den Link, werde mich da mal schlau machen. Auch wenn es mich noch nicht betrifft.

      Außerdem vielen Dank für die viele Arbeit, die sie in diese Seite stecken.

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  5. Der geeignete Ort für das Kind ist bei seiner Mutter, die leider keine Zeit hat da sie sich selbst verwirklicht und erfolgreich sein will! Mein Haus, mein Pferd, mein Boot, und damit es auch so kommt, muss Vater wenig verdienen sodass die Mutter ebenfalls anschaffen muss. Das Kind wird so vom Staat erzogen und in der Freizeit wird eingehämmert vor der Klotze wie es zu sein hat. Wir sind beschäftigt mit "Sein" anstatt mit "Werden.

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    1. Was Sie hier in Kürze skizzieren, ist Teil des sogenannten "Gender Mainstreaming", das traditionelle Volkswerte wie Ehe, Familie und Religion aushebeln soll.

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  6. Meine Jungen werden erst beschnitten wenn sie das wollen. Entscheiden können sie sich wenn sie 15 jahre alt werden. Schlieslich, man kann eine Beschneidung nicht rückgängig machen.

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    1. Sie können das gerne halten, wie Sie möchten. Es sollte Ihnen sicherlich auch kein Gericht vorschreiben, ob und in welchem Alter Sie Ihre Jungen beschneiden lassen oder eben nicht.

      Wir hingegen sind dazu durch Gottes Wort verpflichtet u.z. am 8. Tag nach der Geburt: "Beschnitten werde bei euch alles, was männlich ist. Laßt auch am Fleisch eurer Vorhaut beschneiden, und dies soll das Zeichen des Bundes zwischen mir und euch sein. Im Alter von acht Tagen soll bei euch in allen Geschlechtern alles, was männlich ist beschnitten werden.... Ein unbeschnittener Mann aber, der sich am Fleisch seiner Vorhaut nicht beschneiden läßt, ein solcher soll aus seinem Volke getilgt werden; meinen Bund hat er gebrochen" (Genesis 17:11-14).

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  7. Es dürfte wohl keinen Muslim geben, der seine Eltern später dafür verklagt, daß sie ihn als Kind haben beschneiden lassen. Vielmehr dürften zahlreiche Muslime, die die Beschneidung in eigener freier Entscheidung als Erwachsene nachholen – was weitaus schwieriger, unangenehmer und kostspieliger ist als bei kleinen Kindern (als Konvertit im Krankenhaus unter Vollnarkose beschnitten) –, jene Richter für ihr Fehlurteil verfluchen.
    Die Muslime werden trotz dieses Urteils ihre Söhne weiterhin beschneiden lassen, auch wenn sie dazu ins Ausland reisen müssen. Vielleicht wird dieses Urteil einen Anstoß dazu geben, daß Juden und Muslime ihre Religion bewußter praktizieren.
    Andreas Popp von der „Wissensmanufaktur“ erläutert, was Demokratie wirklich ist, und daß Demokratien dazu neigen, in Tyrannei zu entarten. Tatsächlich bahnt sich in der BRD derzeit die Tyrannei einer überwiegend atheistisch und religionsfeindlich ausgerichteten Mehrheit über religiöse Minderheiten an, eine konfliktträchtige Entwicklung. „Wo bleibt die Toleranz und der Schutz vor der ‚Tyrannei der Mehrheit‘“? wird an anderer Stelle in einem Beitrag zu diesem Thema gefragt.
    Die Muslime werden durch solche Verbote eher „radikalisiert“, als daß sie sich assimilieren und die Tyrannei der religionsfeindlichen Mehrheit akzeptieren und deren absurde Argumentation übernehmen. Wenn der Bogen überspannt wird, wird aus dem Kulturkampf vermutlich irgendwann ein bewaffneter Konflikt werden. Die blutigen Auseinandersetzungen zwischen Katholiken, Protestanten und Wiedertäufern in der deutschen Vergangenheit lassen grüßen.

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    1. Muriceps, ich teile Ihre Analyse bzw. die von Andreas Popp, den Sie hier zitieren. Es geht jetzt aktuell und vordergründig um die Beschneidung, und zwar um die "rituelle", also um die Beschneidung aus religiösen Gründen. Das Urteil ist mittel- bis langfristig aber auch eines gegen religiöse Praktiken der sogenannten "drei großen Weltreligionen" überhaupt. Dies wird von manchen orthodoxen Christen auch so gesehen, andere erfassen diese Dimension leider noch nicht.

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  8. "Beim sogenannten Atheismus liebt man Unverbindlichkeiten und gerade deshalb gerät diese Welt ja auch so ins Chaos, denn der junge Mensch hat keinen Wert an sich mehr, an dem er sich festhalten kann, sondern nur noch obskure und sehr zweifelhafte Interpretationen von "Freiheit", die in der Regel - und das zeigt dieses Urteil doch sehr deutlich - nur Unfreiheit und Bevormundung zum Ergebnis hat."
    Herr Cabelmann, da muß ich ihnen widersprechen, sie haben alle Atheisten in einen Topf geworfen, sie zum Sündenbock degradiert und keine Differenzierung und Toleranz geübt.
    Nein, ich bin nicht beleidigt, ich schätze ihre Meinung sehr und als selbstbestimmter Mensch möchte ich nicht in einen Topf geworfen werden.
    http://urs1798.wordpress.com/tagesschau-watch-mit-german-canadian-und-tagtest-nebst-freundendie-dritte/comment-page-1/#comment-27548

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    1. Ich könnte ja jetzt den "alten Trick" bemühen und einfach behaupten, ich hätte auch atheistische Freunde oder mein Nachbar wäre Atheist. Eben ganz so, wie wenn ein Antisemit behauptet, er kenne einen Juden oder der weißrassige Arier, er habe nichts gegen "Neger".

      Aber im Ernst: Ich habe keine persönlichen Aversionen gegen Atheisten, denn im Grunde sind diese ja in ihrer verbohrten Negierung des Schöpfers und Planers des Universums geradezu "gläubige" und religiöse Menschen, denn sie haben doch absolut keinen Gegenbeweis zur Wissenschaft des Judentums von der Schöpfung der Welt durch den Einen. Ich war selbst einmal Atheist und weiß aus eigener Anschauung durchaus wovon ich rede.

      Ich hätte vielleicht auch eine andere Begrifflichkeit wählen sollen, denn im Grunde meinte ich damit das, was ich mittlerweile gerne als "säkulare Diktatur" bezeichne, die von sich zwar behauptet unglaublich "tolerant" zu sein, aber nach meinen Erfahrungen gerade gegenüber "Religionen" und religiösen Menschen sich absolut intolerant verhält.

      Nicht "die Atheisten" wollte ich in einen Topf werfen, sondern die Ideologie des "Religionsbashing" anprangern.

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  9. Hallo und Shalom,
    ich möchte meinen Beitrag zu dieser Diskussion einbringen. Ich bin selbst getauft, bin jedoch schon vor langer Zeit aus der Kirche ausgetreten. Meine Frau ist aus Israel und Jüdin. Niemals im Traum wäre es uns beiden eingefallen, unsere Kinder (wir haben Mädchen und Jungen) taufen oder beschneiden zu lassen. Unsere Kinder sollen und MÜSSEN selbst entscheiden, welche Religon sie einmal ausüben möchten.
    Dass die Kinder im Judentum nach der Mutter kommen, ist für uns auch kein Gebot, noch ein religiöses Gesetz. Es ist für uns genauso wenig maßgebend, wie ich durch eine Taufe Christ geworden bin oder dann standesamtlich wieder austrat. Dies sind alles vom Menschen gemachte Dogmen, denen wir uns nicht unterwerfen.
    Wir gaben (schon vor vielen Jahren) unseren Kindern die Möglichkeit, einmal selbst zu entscheiden.
    Und ich denke, um nichts anderes ging es in dem Urteil des Gerichts.
    Ich respektiere jeden Glauben und jede Religion und ich respektiere vor allem den/die Macher dieser aufklärenden Internetpräsenz.
    Fakt ist jedoch, dass das Gericht genau das gemeint hat, was in meiner Familie auch schon immer oberstes Gebot war: Die Kinder müssen ihren Platz im Leben selbst finden....die Eltern können höchstens hinleiten und helfen. Körperverletzungen, aber auch die Ideologische Körperverltzunge einer Taufe, Firmung etc. haben da meiner Meinung nach nichts verloren....
    Mit vielen Grüßen
    G. Meyer

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    1. Daß Ihre Frau ihre nach jüdischem Recht als Juden geborenen Jungen nicht rituell beschneiden ließ, ist nicht nur traurig sondern obendrein eine schwere Sünde, mit der Ihre Frau zurechtkommen muß. Die Kinder können das selbstverständlich nachholen, wenn sie das später einmal wollen, damit sie dadurch in den Bund aufgenommen werden. Vorher sind sie das nicht, d.h. sie sind keine vollwertigen Juden.

      Ihre private Meinungen werden durch dieses Urteil ja überhaupt nicht angetastet und von daher sollten Sie anderen Leuten, also jenen die ihre jüdische Religion praktizieren wollen, umgekehrt dieses Recht auch nicht abstreitig machen wollen.

      Daß die Kinder nach der Mutter kommen, mag Ihnen persönlich einerlei sein, dennoch ist es objektiv in der jüdischen Religion eben Gesetz. Das wäre in etwa so, als würden Sie sagen, bei Rot über die Ampel zu fahren ist für uns kein Gesetz und auch nicht maßgebend. Sie können diese Entscheidung gerne treffen und bei Rot fahren, aber die Konsequenzen müssen Sie dennoch tragen.

      Das Gericht hat sich selbstherrlich angemaßt darüber urteilen zu wollen, was für muslimische und jüdische (also UNSERE) Kinder gut oder schlecht sein soll. Das Gericht hat eine religiöse, eine göttliche Vorschrift aus der schriftlichen Thora (AT), die an unseren Jungen seit Tausenden von Jahren praktiziert wird, einfach kriminalisiert.

      Im Ganzen ist diese Aufregung kaum zu verstehen. Wir wollen doch niemanden zur Beschneidung zwingen! Wir wollen nur UNSEREN Kindern auch in Deutschland weiterhin das Privileg angedeihen lassen, daß Gott ihnen uns uns auferlegt hat. Die Beschneidung ist im Grunde DAS Fundament des Judentums. Wer das antastet, greift das Judentum im ganzen an.

      Deshalb noch einmal: Sie können das in Ihrer Familie doch handhaben wie Sie möchten. Niemand sollte sie dazu zwingen, Dinge zu tun, die Sie nicht möchten. Aber umgekehrt sollte doch dasselbe gelten, denn ganz im Gegensatz zu Ihnen, werden unsere Kinder in unseren Traditionen erzogen und wir überlassen dies nicht der Willkür. Sie müssen sich unseren Lebensvorstellungen sicherlich nicht anpassen, aber wir - zumindest wenn es an das "Eingemachte" geht, auch nicht den Ihrigen. Wobei auch Sie mit Sicherheit eine ganze Menge andere Dinge Ihren Kindern zumuten, worüber diese eben auch noch nicht "frei" entscheiden können.

      Ich kann es nicht oft genug wiederholen, so scheint es: Fakt ist, daß im Augenblick zwei religiöse Gemeinschaften von mehreren Millionen Menschen in Deutschland aufgrund dieses Urteils kriminalisiert worden sind. Das ist ein unhaltbarer Zustand, dem nur begegnet werden kann durch zwei Entscheidungen: 1) Das Urteil wird revidiert bzw. durch ein Bundesgesetz wird die Beschneidung aus religiösen Gründen legalisiert.
      2) Auswandern.

      Sicher ist jedenfalls, daß wir unsere Beschneidungspraxis auch in Deutschland fortsetzen werden. Diese ist einfach zu elementar, als daß wir uns das verbieten ließen.

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    2. Vielen Dank für Ihr Antwortschreiben.
      Ich konnte und wollte Ihnen ausschließlich meine Meinung schreibne bzw. kundtun und teile Ihre Sorge, dass das Gerichtsurteil jüdisches wie muslimisches Leben ausgrenzt nicht.
      Dennoch danke ich Ihnen für die ehrlichen Worte, die diese Sorge ausdrücken.
      Zum Glück sind wir alle Menschen mit verschiedenen Meinungen und ich würde mir wünschen, dass ein Meinungsaustausch immer auf einer derartig vernünfigen Basis, wie bei Ihnen bzw. in Ihrem Forum von statten geht: nämlich den anderen zu respektieren, auch wenn man anderer Meinung ist.
      Nur eines möchte ich Ihnen noch mitteilen bezüglich der versündigung meiner Frau, einer Nichtbeschneidung zugestimmt zu haben.
      Wir beide, meine Frau und ich haben uns sicherlich keiner Schuld/Sünde schuldig gemacht, unseren Sohn nicht beschneiden zu lassen. Nach unserer Meinung ist Religion etwas sehr wichtiges, nur wenn es von Menschen gemacht ist (Regeln, Gebote und Gesetze), dann ist eine Sünde unmöglich, vor allem vor dem HIntergrund, wenn niemand verletzt oder ideologisch eingeordnet wurde (Taufe, Firmung etc.)

      Mit bestem Gruß
      Shalom

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  10. Unter "Gender Mainstreaming" verstehe ich die Gleichschaltung von Massen. Unsere Frauen spielen mittlerweile schon Fussball und die eine oder andere säuft den Mann unter den Tisch und wieder hoch. Das zum Thema Gleichberechtigung.
    Familie ist für uns ein Fremdwort geworden!
    Was wir brauchen ist Freiheit im Geiste, Gleichheit für das Recht und Brüderlichkeit in der Wirtschaft.

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