Mittwoch, 22. August 2012

Al Quds-Tag Berlin 2012

Etwa 1500 Menschen fanden heuer in Berlin zusammen, um anläßlich des Al Quds-Tages gegen Zionismus und den zionistischen Staat im Nahen Osten und für die politischen Rechte der indigenen arabisch-palästinensischen Bevölkerung sowie für das Rückkehrrecht aller palästinensischen Vertriebenen und Flüchtlinge in ihre Heimat zu protestieren.


Die Demonstration war bereits im Vorfeld heftigen Angriffen seitens zionistischer Lobbygruppen ausgesetzt. So nahm es kein Wunder, daß sich gegenüber der Anfangskundgebung am Adenauerplatz ein Grüppchen von etwa 200 Gegendemonstranten aus antideutschen Schlägertrupps, religions- und judenfeindlichen Homosexuellen-Gruppen und einigen "Judendarstellern" aufstellte, um später mittels gewaltbereiter kleiner Sturmabteilungen nicht nur den gesamten Demonstrationsverlauf an verschiedenen Routenpunkten zu provozieren, sondern um vor allem die dem Frieden verpflichteten mitmarschierenden orthodoxen Juden zu beschimpfen und zu bespucken.


Es war vor allem der Berliner Polizei und den Ordnern zu verdanken, daß gewaltbereite zionistische Provokationen und Übergriffe bereits im Keim erstickt werden konnten und somit die Sicherheit und körperliche Unversehrtheit der am Al Quds-Protest beteiligten orthodoxen Juden sichergestellt worden ist.



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Kommentare:

  1. Danke dass Sie sich in der Öffentlichkeit für die Gerechtigkeit herausstellen.

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    1. Dem schliesse ich mich an!

      Es gehört schon sehr, sehr viel Mut und genausoviel Herz, als Jude gegen die zionistische Lobby öffentlich aufzutreten. Wie immer haben übrigens die Mainstream-Medien diese mutige Haltung totgeschwiegen, kleingeredet oder ins lächerliche gezogen. Umso grösser ist mein Respekt und Dankbarkeit für Rabbi Antebi, Herr Cabelman und andere wahre Juden, von derem ehrenvollen Wirken viele Menschen leider wenig bis nichts mitbekommen.

      Ich spreche als Mensch, Türke und Muslim.

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  2. Es bleibt jedoch dabei Herr Rabbiner, daß dieses Land von G-tt den Juden zugesagt wurde, daß werden auch Sie nicht ändern...

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    1. Das will ich auch nicht ändern! Wie könnte ich mich gegen G-ttes Zusagen und Seinen Bund mit uns stellen? Aber Sie haben hier offenbar einige Dinge nicht verstanden, vielleicht weil Ihnen die Hintergründe dafür fehlen oder entgangen sind.

      Eretz Jisrael wurde den Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob zugesagt. Diese Zusagen wird eines Tages auch (wieder) erfüllt werden. Wenn der vom jüdischen Volk zu erwartende Messias ben David kommt. Unsere Schriften (ausnahmslos alle!) sind da sehr eindeutig und klar, daß wir solange - also bis der Messias kommt - im Exil auf der ganzen Welt zerstreut zu leben haben und es wird nur der Messias sein, der alle Juden (auch die verlorenen Stämme Israels) aus der Zerstreuung sammeln und das Königreich Davids wieder errichten wird.

      Hier jetzt eine Aufzählung biblischer Textquellen dazu, aus denen klar hervorgeht, daß G-tt selbst durch Seinen Gesandten, uns aus dem Exil erlösen wird, etwa so wie es bereits unter Moses und dem Auszug aus Ägypten war: Jesaja 11:12, 27:12, 40:9, 41:14, 43:5-6, 52:12, 54:7, 56:8, Jeremiah 16:15, 23:3, 30:10, 31:9, 33:7, Ezekiel 11:17, 20:34, 28:25, 34:13, 37:21, 36:24. Hosea 1:7, Micah 2:12, Zachariah 4:6, 8:7, Psalms 53:7, 106:47.

      Zum Zustandekommen des Exils als g-ttlicher Strafe ließen sich hier selbstverständlich noch eine ganze Reihe anderer Stellen des Tanach anfügen. Aber dies würde jetzt zuweit führen und ginge auch etwas an Ihrer direkten Aussagen vorbei.

      Der Talmud warnt uns jedoch ganz ausdrücklich davor, die "Drei Eide", die wir dem Schöpfer abgelegt haben, nicht zu brechen und das Ende des Exils nicht zu forcieren. Weder durch Gewalt gegen oder Krieg mit anderen Völkern und Nationen, noch mit einer Masseneinwanderung in das Heilige Land.

      Der Bund des jüdischen Volkes mit G-tt ist schließlich keine Einbahnstraße. Wir bekamen die Zusage auf das Heilige Land nicht wegen unseres genetischen Fingerabdrucks, sondern wir haben die Heilige Thora, ihre Ge- und Verbote zu hüten und einzuhalten, um das Recht auf das Heilige Land überhaupt erst erwerben zu können. Das eine geht nicht ohne das andere. Das Volk Israel erhielt am Berg Sinai, also in der Wüste, im Niemandsland, die Thora und G-tt offenbarte sich dort Seinem Volk. Erst die Thora, die das Volk mit sich in das Land hineintrug, machte Volk und Land heilig und daraus eine Einheit.

      Das Problem ist nicht, daß wir - das orthodoxe und religiöse Judentum - an der Zusage G-ttes etwas ändern wollen. Umgekehrt ist es: die Zionisten waren und sind überhaupt nicht interessiert daran und verhöhnen und mißachten G-tt und Thora.

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  3. die zionisten gefährden nicht nur den weltfrieden und verüben in palästina seit 100 jahren einen genozid und endlose verbrechen an einem ganzen land und volk, sondern sie sind verräter am wahren judentum und erzeugen durch ihre verbrechen und gottlosigkeit weltweit nicht nur berechtigten antizionismus, sondern leider gottes auch realen antismeitismus und judenhass, der sich nicht selten dann undifferenziert auf alle juden entlädt, siehe angriff auf den rabbiner in berlin u.ä.

    dazu tragen die zionisten absichtlich bei, indem sie zionismus mit judentum gleichsetzen, um damit kritik an ihnen unterdrücken wollen und versuchen dies so überall medial zu propagieren.
    es gelingt ihnen (den zionisten) immer weniger und unser dank gilt unseren wahren jüdischen freunden und mitmenschen, wie "derisraelit", der sich trotz drohungen, anfeindungen und diffamierungen seitens der zionistenlobby, in deutschland vertreten durch den ZDJ uva. für das wahre judentum und eine gerechte, menschliche und gottgefällige lösung des nahostkonfliktes einsetzt.

    möge gott/jachwe euch segnen und beschützen.

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    1. Vielen Dank für Ihre Unterstützung, jede unterstützende Stimme macht es leichter.
      Mit freundlichen Grüßen
      Ein orthodox-antizionistischer Jude.

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  4. Lassen Sie sich nicht entmutigen!

    Dank Ihnen hat sich mein Bild vom Judentum geändert. :)

    Bleiben Sie dran an Ihrer guten und wichtigen Arbeit.

    Ein herzlicher Gruss

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  5. Lassen Sie sich nicht entmutigen!

    Sie haben mich über das Judentum "aufgeklärt" im positiven Sinne, im Gegensatz zu den deutschen Massenmedien.

    Machen Sie bitte weiter mit Ihrer wichtigen Arbeit. :)

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

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