Montag, 10. September 2012

Reichspräsident von Hindenburg s. A.

In der ehemals preußischen Stadt Münster tobt ein Namenskampf der besonderen Art: Der Stadtrat hatte die Umbennung des dortigen "Hindenburgplatzes" wohl aus Gründen der "political correctness" verfügt, denn - so die aberwitzige Argumentation - der Name "Hindenburg" reihe sich in eine angebliche Verkettung "Hindenburg-Hitler-Shoah", folglich in die Vernichtung des europäischen Judentums während des Zweiten Weltkrieges, ein. Dieser Umbennung in "Schloßplatz" widersetzten sich mittlerweile viele Münsteraner in der Initiative "Pro Hindenburgplatz" und anhand einer am 16. September durchzuführenden Bürgerbefragung möchte man diese wieder rückgängig gemacht haben.

Wie nicht anders zu erwarten war, steht die örtliche zionistische Kultusgemeinde in der vordersten Reihe derer, die mit dem alten Reichspräsidenten ein Problem zu haben scheinen. Vor allem tut sich eine angeblich konvertierte Frau Geburek damit hervor, daß sie sich - ganz im Widerspruch zu jüdischer Auffassung und Tradition - als "Jüdin" für Werbeplakate ablichten läßt, die Hindenburg als Wegbereiter der nationalsozialistischen Machtergreifung und damit als Mitschuldigen an den Untaten und Verbrechen des Dritten Reiches diffamiert. Ein extremer Mißbrauch der jüdischen Opfer des Zweiten Weltkrieges und dazu eine geschmacklose Ehrverletzung für alle jüdischen Frontkämpfer, die unter Hindenburg im Ersten Weltkriege kämpften und für das deutsche Vaterland gefallen sind, der vom orthodoxen Judentum auf das Schärfste verurteilt werden muß.

Aus diesem aktuellen Anlaß rezitiert "Der Israelit" an dieser Stelle wortgetreu den Nachruf aus einer Ausgabe zum Todestag des ehemaligen Reichspräsidenten, der unmißverständlich und eindrucksvoll das respektbezeugende und ehrerbietende Verhältnis des deutschen Judentums gegenüber diesem großen Deutschen zum Ausdruck bringt und wodurch auch sehr deutlich wird, daß zionistische Alibijuden in Münster ganz eindeutig erhebliche Probleme mit jüdischer Geschichte, Tradition und Lehre haben. "Hindenburgs Andenken wird ewig lebendig bleiben im Herzen der deutschen Juden", heißt es im Nachruf von damals. In Münster jedoch wird sein und das Andenken der deutschen Juden für eine billige Posse abermals beschmutzt.

In dem Augenblick, da wir zur Presse gehn, erreicht uns die Trauerkunde, daß der allverehrte greise Reichspräsident, um dessen Leben das gesamte deutsche Volk, ja darüber hinaus eine ganze Welt in aufrichtiger, liebevoller Teilnahme seit Tagen bangte, heute früh um 9 Uhr sanft hinübergeschlummert ist in die Ewigkeit.

Deutschlands jüdische Bürger fühlen sich in diesem Augenblicke, mag, was immer, in diesen schweren Jahren schmerzlichen Erlebens über sie hingegangen sein, in unverbrüchlicher Einheit des Empfindens verbunden, in tiefer ehrfurchtsvoller Trauer geeint allen Menschenbrüdern, die auf deutschem Boden atmen.

Ein wahrhaft Großer ist dahingegangen, ein Held des Schwertes nicht nur, der fest und knorrig wie die deutsche Eiche im Boden des Vaterlandes und seines Volkstums wurzelte und beide zu schützen wußte mit starker, niemals erzitternder Hand, sondern auch ein Held der Sittlichkeit, einer ernsten, strengen, den kategorischen Imperativ des Königsberger Weisen verkörpernden Lebensauffassung, eines starken, alle Ungerechtigkeit verabscheuenden Pflichtgefühls, ein Held der Ritterlichkeit und der instinktsicheren Treue, ein Mann tiefsten g-ttverbundenen religiösen Innenlebens, der sich jeden Tag in demütigster Verantwortlichkeit vor dem Angesichte des Höchsten wußte, und dem sein ganzes großes und kleines Leben ein wahrhafter Dienst an der Nation war.

So konnte Paul von Hindenburg zum Symbol eines über alle internationalen Mißverständnisse und über alle Zeitlichkeit hinaus ewigen Deutschtums werden, das seine Eigenständigkeit hineinlebt in den Chor der Rassen und Nationen und das Bewußtsein der eigenen Art mit der Ehrfurcht vor der fremden harmonisch verbindet.

Hindenburgs Andenken wird ewig lebendig bleiben im Herzen der deutschen Juden.

Möchte er vor G-ttes Thron Fürsprecher sein dem inneren und äußeren Frieden und der Größe seines Volkes, dem Frieden und dem Glück der Menschheit.

Kommentare:

  1. Sehr schöner und wichtiger Artikel, Danke!

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  2. Traurig und bedauerlich, wie Sie die deutschen Gewaltherrscher die für den Tod von Millionen Menschen verantwortlich sind, verherrlichen.

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    1. Erklären Sie mir bitte die Verherrlichung in diesem Nachruf auf Hindenburg! Und bitte geben Sie mir dann noch die Fakten darüber, inwiefern Hindenburg ein "Gewaltherrscher" war, der für den " Tod von Millionen Menschen verantwortlich" war. Fakten bitte, keine Sülze.

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  3. Quelle Wikipedia: "Als Sohn eines preußischen Offiziers beschritt Hindenburg ebenfalls die militärische Laufbahn." "...und nahm an der Schlacht von Königgrätz teil." "Er kämpfte 1870/1871 im Deutsch-Französischen Krieg." Sie sollten auch lesen: "Hindenburgs Aufstieg während des Ersten Weltkrieges..." "Hindenburg war dabei (mit)verantwortlich, für entscheidende Weichenstellungen im Krieg wie die Eröffnung des uneingeschränkten U-Boot-Krieges, die Ablehnung eines Verständigungsfriedens und die Diktatfrieden von Brest-Litowsk und Bukarest." " Vor dem Untersuchungsausschuss der Weimarer Nationalversammlung verbreitete er die Dolchstoßlegende, wonach das deutsche Heer „im Felde unbesiegt“ geblieben und von den Novemberrevolutionären durch einen Waffenstillstand „von hinten erdolcht“ worden sei." Somit lieferte der von Ihnen verehrte
    Hindenburg einer der Hauptargumente für die Nazis!

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    1. Es war Rabbiner Kupfersztock s. A., der durch seinen Geheimnisverrat ermöglichte, daß Hindenburg und seine Truppen die Schlacht von Tannenberg gegen die Russen gewann. Er erhielt daraufhin die deutsche Staatsbürgerschaft, konnte in Berlin eine Yeshiva einrichten und war jedes Jahr unter den Ehrengästen bei Hindenburgs Geburtstag und zum Neujahrsempfang. Fakt ist also, Hindenburg war kein Judenhasser.

      Ihn für das verantwortlich zu machen, was der Nationalsozialismus in Deutschland und der Welt anrichtete, ist absurd. Die Kommunisten, auch die Sozialdemokraten, gaben den Nazis auch einige "Hauptargumente" an die Hand. Die Novemberrevolution war sicherlich nicht der einzige.

      Vor allem aber sind wir als Juden von der Thora her gehalten, den weltlichen Führern Respekt zu zollen, zumal und erst recht dann, wenn es sich um Freunde und Beschützer des Judentums handelt.

      Hindenburg war darüber hinaus der einzige, direkt vom Volk gewählte Reichspräsident, den es in Deutschland je gab. Bei der Reichstagswahl vom 31. Juli 1932 wurde Hindenburg von den Nazies als "Judenkandidat" bezeichnet, weil auch die überwiegende Mehrheit deutscher Juden hinter ihm stand. Eine Diskriminierung von Juden wär für Hindenburg niemals in Frage gekommen.

      "Der Israelit" repräsentiert heutzutage auch als Vermächtnis zu dieser Frage genau diese damalige Mehrheit deutscher Juden. Auch insofern ist die Beteiligung der "jüdischen" Gemeinde Münster an der linken Kampagne in Münster eine einzige Schande.

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  4. a) Ich bin leider kein Jude, habe aber als Kleinkind Abraham, Isaak, Noa, König David und andere Größen geliebt, mit 22 meine Mutter gefragt, ob wir nicht doch Juden sind. Aber leider nein.
    b) Ich liebe das Volk der Juden sehr, als mehrheitlich effektiv, diszipliniert und mit starkem Willen. Und ich freue mich wirklich sehr und es ist mir eine Ehre, daß die deutschen Juden mein Vaterland genauso lieben, wie ich.

    c) Aber ich muß auch eines unbedingt den deutschen Juden sagen: mit wirklich sehr vielem haben wir Deutsche der Welt stark geschadet, uns blamiert, sie in den Dreck gezogen. Es fing an mit Luther, für den die Religion und so richtig Spaß im Leben kein Widerspruch ist. (Reine Freude am Leben ist etwas ganz anderes! Bitte nicht verwechseln.)

    d) Insofern sehe ich auch z.B. die Preußen nicht als "die" Deutschen an. (Bin Eichsfelder!) Schon König Friederich der angeblich Große hat gesagt, wenn er diesen Krieg verliere und sterbe, dann sei eben Preußen als Großmacht nicht geeignet und müsse untergehen. (Wie Hitler!) Für mich sind das tierische Menschen. Selbst Focus lobt ihn nur ein wenig.
    http://www.focus.de/wissen/mensch/geschichte/biografien/tid-24853/300-geburtstag-von-friedrich-dem-grossen-als-ganzes-bleibt-er-ein-raetsel_aid_705956.html
    "Die Preußen marschierten in bewährter Manier ohne Kriegserklärung in Sachsen ein (= wollt ihr den totalen Krieg), um einem Angriff zuvorzukommen – selbst für damalige Verhältnisse ein rabiater Rechtsbruch. Dieser Krieg brachte das Land an den Rand des Ruins. (Ihm doch wurscht, Hauptsache "Größe, Ehre, Ruhm...".) Doch Friedrich dachte nicht daran aufzugeben. Als ihm das Geld ausging, ließ er heimlich den Silbergehalt von Groschen und Talern senken. (= ein Dieb und Verbrecher. Wo ist da bitte "Größe"?) Mit dem Gewinn dieses Falschgelds finanzierte er seine Feldzüge weiter. Es spricht Bände, dass Friedrich seinen Sieg im 7-jährigen Krieg nur einem glücklichen Zufall verdankte. Nach zahlreichen Niederlagen beendete das sogenannte Wunder von Brandenburg den Krieg, als Zarin Elisabeth v.Russland starb und ihr Nachfolger Zar Peter III. Frieden schloss. Der Preis für diesen Sieg: knapp eine Million Menschenleben." So Focus!

    e) Genausowenig mag ich Hindenburg. Er ist für mich der Vorreiter der braunen Linken (Sozialisten). Soldatische Ehre über alles, Krieg muß sein, "Mensch nur Material" usw. Die Österreicher sind doch auch Deutsche. Und Dollfuß ist für mich das Ideal. Nicht die Preußen.
    f) Mit Kant geht es weiter. Er hat die ganze Philosophie zerstört, durch ätzende Langeweile ersetzt. Lesen Sie mal Sokrates. (Egal was!) Es ist tausendmal interessanter, als Kants Schriftum z.B. die Kritik der reinen Vernunft. Entsetzlich. Grauenhaft. Der deutsche Tod. Darum der heutige Deutsche: 1. "Hauptsache gut Essen" (Luther) und 2. als (preußisches) Schaf den Zeitungen und der political correctness hinterherlaufend. Deutschland ist derzeit fast nur "Primitiv-Arbeiter". Selberdenken verpönt. (=> dank Kant). Genuß ist alles. (=> Luther)

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