די ציונים זענען שולדיג אין אַלע צרות אויף דער וועלט

רבינו הקדוש מסאטמאר זי"ע

Donnerstag, 29. November 2012

Beobachterstatus?

Wir teilen die Illusionen nicht, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde und ihrem Präsidenten Abbas mit einem "Beobachterstatus" in der UN-Vollversammlung offensichtlich verbunden werden. Illusion deshalb, weil jedweder von der PA und dem "Nahostquartett" favorisierte vermeintliche Schritt hin zu einer "Zwei-Staaten-Lösung" natürlich objektiv auch dazu beiträgt, den zionistischen Staat und sein vielbeschworenes "Existenzrecht" zu zementieren.

State of PALESTINE: A blessing for Arabs & Jews



Doch für diesen Staat gibt es keinerlei Legitimation! Jeder noch so kleine Schritt zum Konstukt einer "Zwei-Staaten-Lösung" bedeutet nämlich auch - Verzicht! Verzicht auf arabisch-palästinensische Souveränität über das gesamte historische Palästina und Verzicht auf das Rückkehrrecht aller arabisch-stämmigen Heimatvertriebenen.

Andererseits ist die im Vorfeld der heutigen Abstimmung in der UN-Vollversammlung über eben diesen "Beobachterstatus" insofern auch aufschlußreich, als daß man beispielsweise am angekündigten Abstimmungsverhalten der deutschen Bundesregierung erkennt, wie diese sich auch in dieser Frage an die Vorgaben des zionistischen Regimes und seiner Ableger in Deutschland orientiert.

Die palästinensischen Vertretungen können in dieser deutschen Regierung einfach keine verläßlichen Ansprechpartner für die Durchsetzung der elementaren demokratischen und politischen Rechte ihres geschundenen und unterdrückten Volkes finden. Noch nicht einmal für diesen eher symbolischen Akt.

Der rechtskräftig verurteilte ehemalige Ministerpräsident Olmert, der sich offenbar anschickt seinen Hut wieder in den politischen Ring zu werfen, könnte nach eigenen Aussagen mit diesem Beobachterstatus ganz gut leben. Er ist insofern der Zeit etwas voraus, als er eher als andere begriffen hat, daß der zionistische Staat nur mit Hilfe noch weitergehender Kollaboration seitens der PA-Führung um Abbas überleben kann und von daher auch an diese "Zugeständnisse" gemacht werden müssen, die dem zionistischen Regime nicht wirklich weh tun. Olmert hat deshalb gute Chancen wieder politischen Einfluß zu gewinnen. Spätestens dann wird die Bundesregierung auch nach seiner Pfeife tanzen.

Die legitimen Interessen des palästinensischen Volkes und damit der Friede im Nahen Osten werden jedoch weiterhin auf der Strecke bleiben.

Kommentare:

  1. Da Sie ja ständig gegen den Staat Israel polemisieren, frage ich Sie, haben Sie keinerlei Mitleid, bzw. Mitgefühl mit Juden die nach dem Genozid in Europa ins heilige Land ausgewandert sind?

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    1. Doch, ich habe Mitleid mit diesen Juden. Das gleiche Mitleid habe ich aber auch mit jenen, die nach dem Genozid und bereits davor nach England, die USA oder auch in arabische Länder ausgewandert sind. Haben die Holocaust-Überlebenden innerhalb des zionistischen Staates für Sie irgendwie eine "Sonderstellung" gegenüber den anderen?

      Ich habe allerdings auch deswegen Mitleid mit ihnen, weil man sie für eine billige und schlechte politische Ideologie instrumentalisiert und mißbraucht hat. Das tut man übrigens bis heute und dazu leben sie innerhalb ihres Staates oft unterhalb der Armutsgrenze, weil der Staat, der sie angeblich schützen will, abermals im Regen stehen läßt und ihnen sogar ihre Rente vorenthält.

      Ich habe auch deshalb Mitleid mit ihnen, weil sie in den allermeisten Fällen den Weg ihrer eigenen Großväter, nämlich jene der Thora, längst verlassen haben. Tragisch ist das! Und übrigens auch die alleinige Schuld einer dem Judentum fremden Ideologie, der des Zionismus.

      Haben Sie, Herr Gutmann, auch so viel Rachmunes wie ich oder hört das genau dort auf, wo bei Ihnen "Mitleid" nur dann zum Einsatz kommt, wenn man damit für den zionistischen Staat polemisieren kann?

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    2. Wäre interessiert was Herr Gutman darauf zu antworten hat!
      Herr Cabelman, ich beneide Sie für den Kidush Hashem die Sie machen!
      Freundliche Grüße.
      Eugen F.

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