Montag, 19. November 2012

Nächste Völkermord-Etappe eingeleitet

Von REUVEN J. CABELMAN

Der längste Krieg der Weltgeschichte soll - so wird behauptet - der sogenannte 100-jährige zwischen England und Frankreich zwischen 1338 und 1453 gewesen sein. Unter den vielen anderen, scheinbar nicht enden und diesen Zeitrekord einstellen oder überbieten wollenden Kriegen, ist sicherlich jener des Nationalzionismus gegen die indigene Bevölkerung Palästinas zu zählen, der ja bereits Jahrzehnte vor der zionistischen Staatsgründung seinen Anfang nahm.

In Worte ist das nicht mehr zu fassen, was sich dort abspielt und im Grunde hat man es auch längst gründlich satt. Doch vor einer wirklichen und ernsthaft anzugehenden Lösung des Nahostproblems schreckt die Staatengemeinschaft offenbar nach wie vor zurück: Nur das Ende des Apartheid-Regimes und der Fall des zionistischen Staates im Nahen Osten wird zum Frieden in der Region und der gesamten Welt führen!

 

Auch wir als orthodoxe Juden verurteilen den anhaltenden und mit neuer Intensität geführten Genozid der zionistischen Besatzungstruppen gegen das arabisch-palästinensische Volk in Gaza und appellieren von hier aus an jeden, der noch nicht den letzten Rest an Menschlichkeit verloren hat, gegen diesen mörderischen zionistischen Krieg gegen die friedliebenden Bewohner Palästinas seine Stimme zu erheben und zu protestieren. Wir rufen Menschenrechtsorganisationen, die arabische Welt und alle Regierungen dazu auf, etwas gegen diesen gezielten Völkermord zu unternehmen und als kurzfristige Sofortmaßnahmen alle Waffenlieferungen sowie alle finanziellen Transfers einzufrieren und die wirtschaftlichen Beziehungen mit dem "Staat Israel" abzubrechen.

Kommentare:

  1. Kann nur hoffen dass Ihre wie auch meine Stimme gehört wird.
    Eugen F.

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  2. Eric Fosse, ein norwegischer Kardiologe, arbeitete während des letzten Krieges in Krankenhäusern im Gazastreifen: “Es war, als wären sie auf eine Mine getreten,“ sagte er über einige palästinensische Patienten, die er behandelte. „Aber es gab keine Splitter in den Wunden. Einige hatten ihr Beine verloren. Es sah so aus, als wären sie abgeschnitten. Ich war seit 30 Jahren in Kriegszonen, aber ich habe nie vorher solche Wunden gesehen.“
    in Gaza ein Test für eine neue Generation von Explosivstoffen?


    „Absolut grauenhaft“ beschreibt der deutsche Arzt Dr. Jan Brommundt die Wirkungen der von der israelischen Armee in Gaza eingesetzten DIME-Munition. Brommundt, der in einem Krankenhaus in Khan Younis für die französische Hilfsorganisation „Médecins du Monde“ arbeitet, teilte Al Jazeera am Dienstag mit, dass Chriurgen über die Häufigkeit, mit der die Opfer von israelischen Bombenangriffen beide Beine verloren hätten, entsetzt seien. Vermutlich seien die grauenhaften Verletzungen auf den Einsatz von DIME-Munition (Dense Inert Metal Explosives) zurückzuführen.

    Dense Inert Metal Explosive (DIME), dt.: Sprengstoff mit dichtem, inertem Metall, ist eine Granate, deren Wirkung auf einen kleinen Radius konzentriert ist.
    Während bei konventionellen Granaten auch Objekte in hundert Metern Entfernung durch Metallsplitter des Geschossmantels verletzt werden, entfaltet sich bei DIME die tödliche Wirkung konstruktionsbedingt auf wenige Meter um den Einschlagpunkt konzentriert. Dies erreicht man, indem man statt der herkömmlichen Metallsplitter, die aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts eine hohe Reichweite haben, Pulver aus Schwermetall verwendet, welches aufgrund seiner großen Oberfläche durch den Luftwiderstand nur einen geringen tödlichen Radius aufweist. Das soll den Einsatz dieser Waffe in Städten ermöglichen, da die unbeabsichtigte Verletzung oder gar Tötung von unbeteiligten Zivilpersonen unwahrscheinlicher wird. Einzig die anvisierte Zielperson, vornehmlich ein gegnerischer Kämpfer, soll getroffen und sicher getötet werden.
    Offiziell befand sich diese Waffe 2006 noch in der Erprobung, allerdings lassen anders schwer erklärbare Wundbilder an libanesischen Opfern des Krieges 2006 einen Einsatz durch die israelische Armee vermuten. Die Geschosse könnten von Drohnen abgefeuert worden sein, eine Bestätigung durch offizielle israelische Stellen erfolgte nicht (Stand: 2006) [1]. Im Januar 2009 berichtete der norwegische Arzt Mads Gilbert, während des Gaza-Kriegs eine "beträchtliche Anzahl" von Amputationen ohne Schrapnellverletzungen beobachtet zu haben und vermutete den Einsatz von DIME durch die israelischen Streitkräfte.[2].
    Quelle WIKIPEDIA

    Der Einsatz von Brandbomben in Gazza und Informationen dazu, würde den Platz der Kommentarzeile sprengen.

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