Donnerstag, 6. Dezember 2012

Das Geschäft mit der Schuld

Ein älterer Aufsatz rund um das Geschehen um den ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Martin Hohmann. In den Grundsätzen jedoch immer noch aktuell!

Von GERARD MENUHIN
 

Warum immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen?
 

Mit der gleichen verfehlten Logik, mit der man Deutsche als „Tätervolk“ bezeichnet, könnte man dies auch mit Juden tun. Das behauptete, zusammengefasst, Martin Hohmann am 3. Oktober 2003. Er berührte damit ein Tabu und verlor bald darauf alle politischen Ämter. Denn seit 1945 haben bestimmte jüdische Kreise darauf gesetzt, immer und ewig Opfer zu sein. In der Bundesrepublik hat man, im Vergleich zu Österreich oder der früheren DDR, diese Taktik sehr gefördert, weil sich ihre Politiker gerne schuldig und zahlungsbereit zeigen.

Welches andere Land?

Welches andere Land würde es erlauben, wertvolle Grundstücke im Herzen seiner wichtigsten, aber gleichzeitig bankrotten Städte einfach wegzugeben, um sie mit hässlichen Mahnmalen oder mit „Dokumentationszentren“ überbauen zu lassen?
 

Wenn es im Londoner Nottinghill Gate 200.000 Zulu gäbe, die ein Mahnmal am Piccadilly Circus verlangten, um die von der britischen Armee bei Rorke’s Drift (Südafrika, 1879) getöteten Zulu und die unzähligen Schwarzafrikaner, die von der Kolonialmacht umgebracht wurden, zu ehren – würde die britische Regierung sie ernst nehmen?
 

Wenn die amerikanischen Indianer ein Mahnmal zum Beispiel an der Stelle des Watergate-Gebäudes in Washington D.C. verlangten, um die unzähligen von amerikanischen Siedlern ermordeten Indianer zu ehren – würde Präsident Bush es bewilligen?
 

No business like Shoah business?

Die Schweiz ist seit 1997 mehrfach wegen namenloser Bankkonten zur Kasse gebeten worden. Sie hat bis jetzt 1,25 Milliarden Dollar bezahlt, doch nur 400 Millionen Dollar davon sind an Überlebende weitergegeben worden – die „New York Post“ rechnet mit 208,33 Dollar pro Person. Es gibt einfach nicht mehr genügend potentielle Zahlungsempfänger. Anwälte der Sammelklage geben zu, dass sie einfach eine Ziffer aus der Luft gegriffen haben. Das restliche Geld wird unter verschiedenen jüdischen Dachorganisationen verteilt (selbstverständlich wird ein Teil davon für die Unterstützung Israels weitergegeben) und den Klägeranwälten ausbezahlt.

Man kann aus dieser Vorgehensweise schließen, dass es einem globalen Netzwerk bestimmter jüdischer Organisationen (darunter der Jüdische Weltkongress, das Simon-Wiesenthal-Zentrum, B'nai B'rith, die Anti-Defamation League und die Jewish Claims Conference) völlig egal ist, wie sehr sie die unabänderliche Vergangenheit aufwühlen, wie sehr sie die restliche Welt dadurch schikanieren und den Alltag von jüdischen Familien der Gegenwart, die nur auf ein ganz normales Leben hoffen, erschweren. 


Betrachten diese Leute sich bei ihrer Arbeit als gewöhnliche erwerbstätige Menschen? Ist so etwas eigentlich als Beruf anzusehen? Oder stimmt es, was der frühere israelische Außenminister Abba Eban (1915-2002) sagte: „There’s no business like Shoah business“?

Dass es so viele jüdische Schoah-Experten gibt, denen es gelungen ist, mithilfe dieses schrecklichen Kapitels der Geschichte Karriere zu machen (z.B. Elie Wiesel), heißt noch lange nicht, dass wir diese Industrie nicht satt haben. Die Mehrheit der Juden würde es meiner Meinung nach vorziehen, unbelastet ihre eigene Gegenwart leben zu können.

Immer neue Mahnmale erleichtern das Geschäft mit der Schuld. Wollen wir das? Warum reicht die Gedenkkultur der ersten fünf Nachkriegsjahrzehnte, für die etwa der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ in München mit seinem sechs Meter hohen Denkmal steht, nicht mehr aus? Warum müssen immer mehr und immer pompösere Gedenkstätten und Gedenkveranstaltungen her?

Aber nicht nur die Deutschen sind schuld an dem ewigen Leiden von Juden. Nicht nur das Volk von Bach, Beethoven und Brahms, von Goethe und Schiller wird wegen vor 60 Jahren verübter Taten von früh bis spät des Antisemitismus verdächtigt. Auch wer zufällig ein Buch oder Theaterstück von jüdischer Herkunft kritisiert, wird als Antisemit gebrandmarkt.

Opfer und Täter


Indem er eine vom breiten Publikum längst vermutete, aber gleichzeitig tabuisierte Wahrheit öffentlich aussprach, brach Martin Hohmann nicht nur mit der CDU-Parteipolitik, sondern er gefährdete die Grundlagen des Shoah-Business. Er musste gehen.

Rätselhaft bleibt, warum Hohmann für seine Argumentation auf die Vergangenheit der bolschewistischen Revolution zurückgegriffen hat, obwohl doch israelische Machthaber heute palästinensische Kinder und Frauen morden und ihre Häuser zerstören. Nicht nur hat sich Israel innerhalb von 50 Jahren zu einem klassisch rassistischen Land mit „Lebensraum“-Ansprüchen verwandelt. Es ist Juden auch gelungen, gleichzeitig Opfer und Täter zu sein. Wenn man in diesen Kategorien denken will.


Quelle 

Kommentare:

  1. Was mich persönlich entsetzt ist, was ich selbst vor kurzem erlebt habe,in einer Synagoge: Ich wurde als "Antisemit" beschimpft (also eigentlich als Jude,der sich selbst hasst :-)) weil- ich erwähnte, dass die Hälfte der Holocaustopfer in Polen Christen waren (m.A.n waren die drei Hauptgruppen der Opfer Europäer jüd. Glaubens, Slawen und Zigeuer). Sollte es den, wenn wir die moralischen Ansprüche gerade des Judentums ernst nehmen, eigentlich nicht selbstverständlich sein dass nicht-jüdischer Ermordeter mit dem gleichen Respekt gedacht wird? Dies geschieht bislang kaum, auch wird dieses Thema nicht annährend so erforscht. Es gibt Ausnahmen (wie z.B das hervorragende Buch "Forgotten Holocaust" von Richard Lucas- dem von bestimmten Stellen dafür "Holocaustrelativierung" (!!!) vorgeworfen wird...weil das Buch hauptsächlich von polnischen Opfern handelt) aber es gibt kein Denkmal für die ermordeten Slawen (also ausser Polen nat. auch Tschechen,Russen,Weissrussen,Sorben ect). Ich habe diese Ungerechtigkeit, dieses, ich möchte keine Blatt vor den Mund nehmen, Schikanieren (durch Organisationen wie ADL) derart satt. Für mich ist Judentum nun einmal NICHT der Holocaust-wenn überhaupt, dann spornt dieser mich an Menschen die heute leben und leiden helfen zu wollen. Ich will nicht, dass meine Mitmenschen denken, sie müssten jetzt immer nett zu mir sein, wegen "Antisemitismus" und so. Danke daher für diese Seite hier-ich hoffe, sie wird von immer mehr Menschen gelesen werden!

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    1. Vielen Dank für Ihren erhellenden Beitrag. Der Holocaust-Kult ist leider nicht nur in den jüdischen Gemeinden eine weitverbreitete Art des modernen Götzendienstes.

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  2. Da sollte man auch die Katholische Kirche zur Verantwortung ziehen.

    (…)Schauen wir aber zunächst, wie die besonders „autorisierte“, mit dem Christusorden ausgezeichnete Persönlichkeit
    Franco die gemeinsame Sache zwischen Vatikan und Nazis unmissverständlich bestätigte.
    „Réforme“ (ERKL.: frz. Zeitschrift) zufolge hatte die Presse des spanischen Diktators (Franco) am 3.Mai 1945,
    dem Todestag Hitlers, das Folgende veröffentlicht:
    „Der Sohn der katholischen Kirche Adolf Hitler starb in der Verteidigung des Christentums. Es ist daher
    nur verständlich, dass Worte, derer sich der Würdigung seines Lebens so viele fanden, für die Trauer um
    seinen Verlust nicht hinreichen. Über seinen sterblichen Überresten steht seine siegreiche tugendhafte
    Gestalt. Mit der Märtyrerkrone verlieh Gottes ihm die Siegeslorbeeren.“(…)

    http://www.das-ewige-evangelium.de/pdf-Dateien/E-Books/Literatur/Jesuiten.pdf

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    1. Was Franco zur Propaganda im katholischen Spanien veröffentlichte, ist uninteressant: Zweifellos betete Hitler keinen christlichen Gott an, da dieser dem Judentum entstammend, nur verabscheuungswürdig sein konnte. Er wollte mit der katholischen Kirche vielmehr aufräumen, aber verschob dies auf kriegstaktischen Gründen und wegen möglichen öffentlichen Protestes ( zB T4- Aktion wegen Predigt von Galens ) auf die Zeit nach dem Krieg. Hitler huldigte einem Gott, aber keinem christlichem.

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  3. Hitler sagte selbst: “Ich lernte viel von der Unterweisung durch die Jesuiten. Bis jetzt hat es nie etwas Großartigeres auf Erden gegeben, als die hierarchische Organisation der katholischen Kirche. Ich übertrug viel von dieser Organisation in meine eigene Partei. Was die Juden betrifft, führe ich nur dieselbe Politik fort, die die katholische Kirche sich seit 1500 Jahren angeeignet hat … indem sie Juden als gefährlich beurteilte und sie in Gettos etc. verstieß … weil sie wußte, wie die Juden seit jeher wirklich waren …” (The Nazi Persecution of the Churches by Conway, pgs. 25, 26)


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