Montag, 7. Januar 2013

Politischer Mißbrauch (Interview ZUERST!)




Kommentare:

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  2. Jetzt äussern Sie sich ja schon wieder in diesem rechtsextremen Magazin, Sie sollten lieber mit der verdorbenen obrigkeit schimpfen! Wen fürchten Sie mehr, Gott oder die obrigkeit?

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    1. Na sowas aber auch! Das muß ja furchtbar für Sie sein, daß Sie das mit dem "rechtsextrem" schon wieder erwähnen. Sind Sie etwa ein "Linksextremer"?

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  3. Man muss nicht linksextrem sein, um Rechtsextremismus abzulehnen.

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    1. Nein, das muß man nicht. Wenn man aber den Begriff "Rechtsextremismus" inflationär für alles verwendet, was sich innerhalb des politischen Spektrums Deutschlands rechts von der CSU bewegt, dann hat es zumindest den Anschein, daß man linksextrem eingestellt ist.

      Ich meine, es darüber hinaus schon einmal geschrieben zu haben: Wenn irgendwer ein Interview für eine Zeitschrift gibt, bedeutet dies ja nicht, daß er jeden Artikel der sich darin befindet, für gut heißt. Auch die angebliche Jüdin Charlotte Knobloch gab der "Jungen Freiheit" vor Jahren mal ein Interview. Wollen Sie diese Damen vielleicht auch einmal deswegen kontaktieren?

      Wenn eine linksextreme Zeitung (Junge Welt oder ähnliches) mir die Möglichkeit für ein Interview gäbe, dann würde ich das genauso bereitwillig tun, ohne damit posthum den DDR-Sozialismus zu verherrlichen! Verstehen Sie endlich, was ich damit sagen will?

      Im übrigen kann ich an deutsch-patriotischen und nationalen Positionen nichts finden, was man als "extrem" bezeichnen kann. Jedes weltliche Volk hat ein Recht auf eigene Identität, seinen Nationalstolz, Vaterlandsliebe und Heimattreue und in dieser Hinsicht war das orthodoxe Judentum dann eben immer auf Seiten der von Ihnen als "Rechtsextreme" verunglimpften. Und wir tun nichts anderes als diese jüdische Tradition weiterhin zu befördern und zu pflegen.

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  4. Woher wissen Sie, dass Herr Leibovitch den Begriff "Rechtsextremismus" in der von Ihnen monierten Weise verwendet? Und warum sprechen Sie Israel das "Recht auf eigene Identität, seinen Nationalstolz, Vaterlandsliebe und Heimattreue", das Sie jedem anderen Staat zubilligen, ab? Die Mehrheit der Israelis betrachtet sich, so sehr Sie das auch bedauern, durchaus als "weltlich".

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    1. Ich weiß das nicht, unterstelle es ihm aber, weil er zum wiederholten Male darauf rumreitet.

      Ben Gurion faßte es im Grunde damit zusammen, daß er davon sprach, eine "neue Nation" zu schaffen, sprich die jüdische Nation (das Volk der Thora) und ihre Grundlagen zu zerstören, ihm eine vollständig andere Identität zu verpassen. Das war von Anbeginn an das Ziel dieser Bewegung und dies ist dem Zionismus leider auch gelungen. Wer die Identität des jüdischen Volkes dermaßen verändern will, aus ihm ein Volk wie alle Völker machen will, ist, so sagen es unsere Weisen, wie Amalek. Nicht einmal das Christentum, die Sadduzäer, die Karäer oder die Reformhäretiker haben einen derlei gewaltigen Zerstörungsprozeß in Gang gesetzt wie die Zionisten.

      Wäre der Staat "Israel" aus irgendeiner anderen Besatzungs- und Kolonialbestrebung heraus entstanden, wäre das genauso bedeutend oder auch unbedeutend für das Judentum wie die Eroberung von Kolonien durch die Briten, Deutschen, Franzosen oder Portugiesen in Afrika oder Amerika, wogegen - und dies sei nur nebenbei angemerkt - natürlich auch die indigenen Völker das Recht dazu hatten, Widerstand zu leisten.

      Es ist nicht ein Staat im Allgemeinen, wie Sie das formulieren, sondern ein Volk, welches eigene Identität und - damit verbunden und historisch gewachsen - Nationalstolz, Vaterlandsliebe und Heimattreue besitzt. Die Israelis besitzen dies alles nicht, weil sie über keine historisch gewachsene Identität als Gurion'sche "neue Nation" haben und zudem ein fremdes Land besetzt halten, woraus niemals eine positive Vaterlandsliebe entstehen kann.

      Das Problem beginnt aber für uns Juden, die an jüdischer Identität, Tradition, an Thora und Talmud festhalten, genau dann, wenn dieser ganz offensichtliche Mangel der Israelis mit dem Etikettenschwindel "jüdischer Staat" überpinselt werden soll. Man beansprucht also inhaltlich etwas, was die Mehrheit, von der Sie reden, im Grunde gar nicht sein will und nicht sein soll (nämlich jüdisch), zudem ein Land, das man weitgehend gestohlen hat, überlagert aber dieses Konstrukt noch dazu auch noch mit einem Begriff, dessen ganze Grundlage solch einen "jüdischen Staat" nicht nur absolut nicht vorsieht, sondern ihn sogar verbietet.

      Würde sich dieser Staat diesen Etikettenschwindel und zusätzlichen Diebstahl am Judentum ersparen, würde seine Ideologie nicht voraussetzen, den gesamten Erdball judenrein zu machen und die Identität von Juden nicht transformieren bzw. zerstören, dann könnten die Israelis sich aus Russen, Chinesen, Indianern, Arabern oder was weiß ich was zusammensetzen und sie könnten gerne ihrem "Nationalstolz" frönen. Das wäre genauso interessant wie der berühmte Sack geplatzten Reises in China. Aber bei der derzeitigen Realität handelt es sich um einen - gelinde ausgedrückt - "Betrugsfall", den wir als thoratreue Juden bis zu seiner endgültigen Klärung aufzudecken haben und diese besteht darin, daß diese Betrugs-Ideologie, also der Zionismus als Zerstörer des Judentums samt dem Staat, den er vor allem auf der Grundlage jüdischer Opfer hat schaffen können, verschwindet.

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  5. Die US-Amerikaner halten einen ganzen fremden Kontinent besetzt und verfügen über keine historisch gewachsene Identität, was ihrer nationalen Hybris aber keinerlei Abbruch tut. Auch die Nachfahren spanischer und portugiesischer Conquistadores sind glühende chilenische, brasilianische, argentinische etc.pp. Patrioten. Wie bewerten Sie deren Nationalstolz?

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