Donnerstag, 14. Februar 2013

Zur Wiesenthal/Augstein-Debatte


Ursprünglich hatten wir nicht die Absicht, uns zu der eher kindisch anmutenden Debatte "Holocaustkult-Wiesenthal-Center gegen Jakob Augstein" zu äußern.
 

Alleine die Tatsache, daß so etwas wie eine "Antisemiten-Hitliste" existiert und durch den Vize-Inquisitor des Holocaustkult-Reichssicherheitshauptamtes, den selbsternannten "Rabbi" Cooper mit Unterstützung des Vorzeige-Zionisten und früheren Pornographen Broder veröffentlicht worden ist, ist dermaßen absurd und lächerlich, daß man im Grunde mit einem Kopfschütteln zur Tagesordnung übergehen sollte. Als bitterer Nachgeschmack bleibt allerdings, daß man solchen Unsinn in Deutschland seit Jahrzehnten überhaupt ernst nimmt, die Protagonisten hofiert und sich über Wochen in allen möglichen Gazetten damit beschäftigt.

Wir stellen deshalb aus jüdischer Sicht klar: Niemand auf dieser ominösen Liste ist ein Antisemit! Nicht Augstein, aber vor allem nicht Präsident Mahmud Ahmadinedschad! Feinde des Judentums und der jüdischen Religion sind vielmehr genau diejenigen, die derlei Schwachsinn in Umlauf bringen!

Zwischen dem iranischen Präsidenten und Jakob Augstein existiert allerdings ein ganz wesentlicher Unterschied: Der Präsident der Islamischen Republik weiß über die jüdische Religion auch dank seiner intensiven Beziehungen zur iranisch-jüdischen Gemeinde in Teheran sehr gut Bescheid und ihm könnte niemals der Fauxpas unterlaufen, das "ultra-orthodoxe Judentum" mit dem Zionismus in einen Topf zu werfen.



In einem Interview in der Februarausgabe des deutschen Monatsmagazins ZUERST! gibt der jüdisch-israelische Historiker Mischa Schauli deswegen auch darüber Aufschluß, daß "die ultra-orthodoxen Juden Israel genauso hassen wie die Islamisten. Die ultra-orthodoxen Juden glauben daran, daß nur der Messias ein neues Israel begründen dürfe. Ultra-orthodoxe Juden und islamistische Fundamentalisten als Gegensätze zu bezeichnen, ist einfach falsch. Augstein weiß das offensichtlich gar nicht", so Schauli.
 

Nicht nur Augstein und sein gesamtes links-antireligiöses Umfeld ist schlicht und ergreifend in dieser Hinsicht uninformiert und ungebildet. Aber da unterscheidet er sich wiederum nicht von allen anderen, die genauso gerne - und aus welchen Motiven heraus auch immer - Unwahrheiten über das Judentum verbreiten. Dem Urteil Schauli's ist dennoch grundsätzlich nichts hinzuzufügen: "Nicht unser Problem"!

Kommentare:

  1. Vielen Dank nicht nur für diesen Artikel, sondern auch überhaupt, dass es diese Seite gibt, die über den üblen Zionismus aufklärt, der das Judentum pervertiert und all jene Juden des Selbsthasses bezichtigt, die sich für Deutsche und Deutschland einsetzen!

    Ich habe eben eine sehr interessante Seite (http://freewomanontheland.wordpress.com/2012/07/02/ein-muslim-uber-zionismus-und-juden/) gefunden, auf der ein Muslim u. a. schreibt:

    "Die Gründung des Staates 'Israel' wurde vielen Juden als Hoffnung verkauft. Endlich ein eigenes Land, in dem wir nicht mehr verfolgt werden und unser Glauben ausleben dürfen. In Wahrheit jedoch hat die zionistische Mafia einen Staat bekommen. Ein Mafia-Staat, die die ganzen Juden in der Welt in absoluter Kontrolle hält und in der ganzen Welt Terror verbreitet.

    ...

    Ich wundere mich, dass der große Anteil der Juden, die sich so intelligent schätzen, noch immer nicht dieses zionistische Spiel erkannt hat. Sofern ich sie auf diese Gefahr aufmerksam mache, brechen sie jede Verbindung mit mir sofort ab. Die Angst vor Mossad bzw. vor Zionisten ist sehr hoch!"

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    1. Seit dem militärischen Sieg im Sechs-Tage-Krieg ist es schick, sich pro-israelisch zu geben, nur daß dieser vermeintliche Sieg eben ein politisches Desaster ist, eine, glaubt man Clausewitz, glatte Niederlage.

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