Sonntag, 5. Mai 2013

Zionistischer Weltkongreß zündelt in Ungarn

Während sich der zionistische Staat durch Luftangriffe auf Syrien in den von den USA und den Nato-Staaten provozierten und finanzierten Bürgerkrieg im Lande jetzt ganz offen und unverhohlen einmischt, hält der sogenannte "Jüdische" Weltkongreß fast zeitgleich seinen provokativen Kongreß in der ungarischen Hauptstadt ab.

Angeblich sei der "Antisemitismus" in Europa und insbesondere in Ungarn angewachsen und dem wolle man durch diese Veranstaltung in Budapest entgegentreten.

Nun, wer sich mit der Geschichte dieses Weltkongresses nur etwas auskennt, weiß, daß diese zionistische Kampf- und Progagandaorganisation in ihrer Geschichte kaum eine Gelegenheit ausließ, um sich gegen die Völker in Stellung zu bringen und das Leben des religiösen Judentums in seinen jeweiligen Heimatländern durch gezielte Provokationen zu gefährden.


Das religiöse und nicht-zionistische ungarische Judentum lehnt in entschiedenster Weise irgendwelche Einmischung von außer-ungarischer Seite in die inneren Angelegenheiten des Landes ab. Es betrachtet jeden äußeren Druck auf die nationale ungarische Regierung oder national gesinnte ungarische Parteien als einen dauernden Schaden für sich selbst.
 

Das authentische Judentum unterstützt die Bestrebungen der nationalen ungarischen Bewegung gegen den wirtschaftlichen und politischen Ausverkauf ihres Landes und erklärt sich insbesondere mit den Zielen und Erklärungen der Proteste einer am 4. Mai in Budapest stattgefundenen antizionistischen Demonstration vollkommen solidarisch.

Weiterführende Links u.a. zur offiziellen Jobbik-Webseite sowie Interviews mit den Rabbis Moshe B. Beck und Ahron L. Cohen auf offiziellen Jobbik-Publikationen:


http://www.hungarianambiance.com/2013/05/the-anti-zionist-rally-ended-without.html

http://www.jobbik.com/g%C3%A1bor_vona_when_last_straw_breaks_camels_back

http://jobbik.hu/rovatok/publicisztika/vona_g%C3%A1bor_ortodox_tal%C3%A1lkoz%C3%B3

http://alfahir.hu/http:/%252Fbarikad.hu/izrael_allam_a_satan_orszaga_es_meg_kell_szunnie_letezni_interju_a_neturei_karta_rabbijaival-2012030

Kommentare:

  1. Sehr geehrter Autor,

    leider kann ich Ihren Namen nicht lesen. Die Jobbik-Partei ist aber schon ein übler Verein. Nicht nur dsss sie Juden hassen, auch Roma, und gäbe es mehr Muslime in Ungarn, wären die auch auf deren "schwarzer Liste". Das weiß ich von Ungaren, die alles andere als zionistisch sind.

    Das hier aber ist ein Witz:

    "Gyöngyösi praised Turkish prime minister, Recep Tayyip Erdogan who called the ideology of Zionism inhuman. Erdogan knows that the only way to oppose Zionism is to show strength said Gyöngyösi"

    Da ist ja noch jemand auf Erdogans Theater reingefallen. Er ist eine zionistische Marionette.

    Beste Grüße


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    1. Zionistische Marionetten gibt es viele auf dieser Welt. Sie alle aufzählen zu wollen, dafür reicht der Platz hier nicht aus. Erdogan mag eine davon sein, aber immerhin traut er sich wenigstens überhaupt noch ab und zu öffentliche Kritik am zionistischen Staat zu üben. Das ist im internationalen Vergleich schon eine ganze Menge.

      Worüber man sicherlich umfangreicher diskutieren könnte, ist die offensichtliche Unterstützung der Türkei für die sogenannten syrischen "Rebellen" oder auch die etwas vollmundigen antideutschen Bemerkungen des türkischen Ministerpräsidenten und seines Stabes. Aber darum geht es hier nicht!

      Hier geht es darum, daß zionistische Staatsbürger (Israelis) in Ungarn (und nicht nur dort), die oft genug mit zwei Pässen ausgestattet sind, die Interessen eines fremden Landes höher halten als die des ungarischen Volkes. Ein Jude, der in Ungarn lebt, hat neben seiner Religion zunächst einmal die Interessen Ungarns im Auge zu haben und nicht die eines anderen Staates. Wenn doch, dann ist er eben auch in Ungarn fehl am Platze.

      Das derlei Verhalten leider auf Juden im Allgemeinen übertragen wird, ist mehr als bedauerlich und bedenklich und deshalb ist es unsere Aufgabe, der Jobbik-Partei oder jedem anderen mitzuteilen, daß das antizionistisch-religiöse Judentum mit diesem Verhalten nicht einverstanden ist und damit nichts zu tun hat.

      Was die Muslime anbelangt, so steht es mir nicht zu, diesen einen Rat zu geben. Für das religiös-orthodoxe Judentum galt und gilt sehr grundsätzlich, daß wir in den Ländern, in denen wir leben, uns als vaterländisch und national gesinnte Bürger zu benehmen haben und die Interessen unserer jeweiligen Heimatländer im Auge haben müssen.

      Mit freundlichem Gruß!

      Ruven Israel Cabelman

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  2. Sie verbünden sich auch mit jedem noch so großen Menschenfeind, solange er nur gegen Israel ist.

    Man schaue nur was die Jobbik-Partei so treibt.
    "Der Politikwissenschaft zufolge knüpft die Partei in Rhetorik, Symbolik und Selbstdarstellung an die nationalsozialistischen Pfeilkreuzler an, die in Ungarn während der Besatzung durch Nazi-Deutschland zwischen 1944 und 1945 herrschten. So propagiert Jobbik beispielsweise Antiziganismus, den Kampf gegen „jüdisches Kapital“, die Aufhebung des Vertrages von Trianon und die Wiederherstellung von Großungarn.[2] Auch sollen laut Jobbik homosexuelle Handlungen unter Strafe gestellt werden.[3]

    Bei der Wahl im April 2010 erreichte Jobbik erstmals den Einzug ins Parlament (16,67 % der Stimmen).[4]"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jobbik

    Gute & nette Bündnispatner gegen Israel:
    "Mit ihrer Hilfe sollte nun die zweite von den Deutschen geplante Deportationswelle des Holocaust im November 1944 durchgeführt werden, in deren Folge noch 76.000 Juden deportiert wurden.[5] Da jedoch die Transportmittel kriegsbedingt ausfielen, wurden die Juden zu Fuß auf Todesmärsche in Richtung österreichische Grenze geschickt.[6] Zwei Drittel von ihnen kamen während der Todesmärsche, in Konzentrationslagern oder bei Schanzarbeiten ums Leben.[7] Ende November wurden die Fußmärsche von Szálasi gestoppt, da er Transportmittel verlangte, mit denen die Juden deportiert werden könnten. Das endgültige Ende der Deportationen bedeutete allerdings keineswegs eine Entspannung der Lage für die ungarischen Juden. In Ghettos zusammengepfercht, wurden sie Opfer grausamster Gewalttaten marodierender Pfeilkreuzler.[6]"
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pfeilkreuzler

    Generell mischen Sie doch ganz genau so mit der in der Politik, wenn Sie sich öffentlich mit der Jobbik-Partei solidarisieren. Das scheint mit einigen Konzepten zu widersprechen.

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    1. Sehr geehrter "Anonym" (ist schön, sicher dahinter zu verstecken, nicht wahr?),

      Sie argumentieren "typisch Deutsch", wenn ich das so formulieren darf, weil Sie offenbar von altlinkem Lagerdenken geprägt sind, das in jedem Gespräch oder in jeder Aktion, in jeder Meinungsäußerung, in jeder Teilnahme an einem Protest mit irgendwem gleich ein "Bündnis" sehen.

      Zum Menschenfeind-Vorwurf in Bezug auf die Jobbik: Ich sehe nicht, daß sich diese Partei in einem dauerhaften Kriegszustand befindet, ein anderes Volk gewaltsam und militärisch drangsaliert, Ungarn ethnisch säubert und irgendeine andere indigene Bevölkerung von ihrem Land oder aus seiner Heimat vertreibt. Alles das sehe ich allerdings im Zionismus, auch von den Nato-Staaten, angeführt von den USA. Ihr Menschenfeind-Vorwurf geht meines Erachtens in eine völlig falsche Richtung.

      Rhetorik, Symbolik und Selbstdarstellung einer Partei sind für uns völlig unerheblich. Wir sind als jüdisches Kollektiv keine Politiker und uns steht es nicht zu, Parteien zu bewerten, auch wenn wir als Einzelpersonen durchaus die eine oder andere politische Vorliebe haben mögen. Hammer und Sichel sind beispielsweise mir persönlich extrem unsympathisch!

      Die heutige Jobbik-Partei und ihre Mitglieder sind nicht verantwortlich dafür, was in der Zeit des 2. WK geschehen ist. Wenn Sie etwas mehr über die Situation und die Verantwortlichkeit der Zionisten bezüglich der Deportation gerade der ungarischen Juden nach Auschwitz wissen wollen, dann empfehle ich Ihnen die Aussagen und Berichte orthodoxer ungarischer Juden dazu:

      http://www.truetorahjews.org/kastner

      Wir kennen unsere Geschichte auch ganz ohne wikipedia, denn schließlich ist ein Großteil unserer überlebenden Talmud-Gelehrten aus Ungarn.

      Zum Kern der Sache: Wenn die Zionisten meinen, sie hätten neue "Antisemiten" irgendwo auf der Welt ausgemacht, dann ist es geradezu unsere Thora-Pflicht, ganz in der Tradition unserer Vorväter und all unserer Generationen seit Abraham, diese vermeintlichen "Judenhasser" nicht noch über Gebühr zu provozieren, sondern sie zu beruhigen. Und genau das kann man am besten durch Annäherung, durch Gespräche, durch Verhandlungen. Die Brandstifter sind die Zionisten und diese alleine sind verantwortlich dafür, daß Juden und ihre Familien unter Umständen bedroht werden könnten. Und genau dies wollen wir verhindern. Um auch nur ein jüdisches Leben zu retten, würde ich mich mit jedem "verbünden", sogar mit dem Teufel.

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  3. Witzig, dass sie mir die Anonmytät vorwerfen, obwohl Sie genau den Vorwurf bei jemand anderen kristisiert haben. Ich zitiere Reuben Yisreal Cabelmann:
    "natürlich hat "Ast" auch einen echten Namen, der uns bekannt ist. Er kommt aus gutem alten jüdischen Hause (Sie auch?) und möchte einfach nicht seinen Echtnamen in der Öffentlichkeit präsentiert sehen. Das handhaben im übrigen viele Leute so, ob Juden oder Nichtjuden, die auf Foren oder in Kommentarbereichen von Blogs anonym schreiben und das hat man zu respektieren. Ihr dümmlich-polemischer Angriff auf Ast hätten Sie sich mal besser verkniffen."

    Genau dieses doppelte Maßanlegen werfe ich Ihnen übrigens konkrekt vor.

    Weiter frage ich mich, ob es sich als strammer Patriot ziemt "deutsch-denken" als Vorwurf zu gebrauchen. Missachtet dort jemand seine heillige Pflicht?

    Zu Ihrer Aussage zur Jobbik-Partei: Fragen Sie mal einen in Ungarn lebenden Roma, ob er sich von der Partei verfolgt fühlt. Ich denke, da werden Sie eine ganze klare Antwort bekommen. Ich denke, aber auch, dies wird Sie gar nicht interessieren, weil es Ihnen hauptsächlich um Ihre politische Agenda geht. Möglicheweise hat die Jobbik-Partei nicht die gleichen Mittel wie der israelische Staat, um Menschen zu drangsalieren. Vor dem Hintergrund, dass das eine eine Partei ist und das andere ein Staat, scheint mir das aber auch nicht sehr verwunderlich. Mit der Magyar Gárda (Ungarische Garde) gingen/gehen diese Leute aber ganz klar in diese Richtung.

    "Am 16. Dezember 2008 wurde der Trägerverein der Ungarischen Garde, nach einem fast ein Jahr dauernden Prozess, vom Budapester Stadtgericht aufgelöst, weil sie mit ihren Aufmärschen und Veranstaltungen die menschliche Würde der Roma und anderer Minderheiten verletzte (siehe Minderheitenschutz).[10][11] Das Urteil wurde am 2. Juli 2009 in zweiter Instanz bestätigt.[12] Das Tragen der Uniform in der Öffentlichkeit kann seither mit einer Geldstrafe von bis zu 50.000 Forint (ca. 178 EUR) bestraft werden.[13]"

    Huch das wird ja jemand systematische drangsaliert. Und auch wenn diese Leute aufgrund ihres Geburtsdatums nicht an den Taten im WK II. beteiligt waren, braucht man schon einige Verblendung nicht zu merken, dass diese nicht nur daran anknüpfen, sondern das ganze auch gut heißen, was mich schließen lässt, dass sie es auch wieder tun würden.

    Ich glaube Ihr großes Problem ist, dass sie glauben jeder Antisemit ist heute nur wegen Israels Existenz Antisemit, aber glauben Sie mir, die gibt auch so. Einige Menschen, vlt. viele aus dem Islam, mögen tatsächlich Animositäten gegen Juden hegen, weil es Israel gibt, andere hassen Juden einfach so. Und dazu zählt definitiv moderne (Neo)-Nazis wie die Jobbik-Partei!

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    1. Sie müssen - unter anderem - auch noch lernen zu unterscheiden. Offenbar fehlt Ihnen das Vermögen kleine, aber doch sehr wesentliche Unterschiede in den Nuancen zu erkennen. Jener "Ast", den Sie hier als Beispiel anbringen, ist uns, mir, sprich der Redaktion des "Israelit" bekannt und unter uns besitzen wir ein ausgeprägtes "Solidaritätsbewußtsein". Sie hingegen, Herr "Anonym", sind uns nicht bekannt und Sie verschanzen sich hier hinter dieser Anonymität, um uns bzw. mich persönlich anzugreifen. Das ist ein völlig anderer Sachverhalt. Wenn auch nur in der Nuance! Was Sie mir "vorwerfen" ist darüber hinaus wirklich nicht von Belang - dreist genug, daß Sie meinen sich anmaßen zu können, mir überhaupt etwas vorzuwerfen. Ihnen bin ich sicherlich keinerlei Rechenschaft schuldig!

      Was das gute oder alte "jüdische Haus" anbelangt, so kann ich Ihnen versichern, daß wir alle in einem solchen leben. Sie sicherlich nicht!

      Der Vorwurf "typisch deutsch" war in Anführungszeichen gesetzt, wie Sie unschwer erkennen könnten, wenn Sie nur wollten! Sie verstehen auch hier die Feinheiten und die Ironie nicht.

      Zu ungarischen Roma habe ich keinen Kontakt. Ich bin kein Roma, und vertrete auch nicht deren Interessen. Wozu ich aber ja Kontakt habe sind ungarische Juden, die sehr unter den Provokationen und dem politischen Druck der Zionisten leiden und sich genau DESHALB nicht trauen, in Ungarn ihren Stimme gegen die Zionisten zu erheben.

      Sie müssen mich sicherlich nicht über Hass gegenüber Juden aufklären. Worüber Sie mich allerdings ebensowenig belehren müssen ist, wie man aus jüdischer Sicht, Tradition und Erfahrung am besten und vor allem klügsten mit diesem Haß umgeht. Das können Sie ganz getrost uns überlassen. Wir kennen uns damit nämlich schon seit einigen Jahrtausenden aus.

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  4. I'm sorry for not writing in German, but I can only read the language, I can't speak it.

    I read a negative comment about Jobbik, so here are a few links:

    - 2012 HUNGARIAN interview with Neturei Karta rabbis Ahron Cohen and Moshe Ber Beck on the website of a Jobbik newspaper. As for the accusation that Jobbik is Nazi and Holocaust-denier, the interview clearly states that Holocaust-denial is like "denying that the Sun is shining on the sky."
    http://alfahir.hu/http:/%252Fbarikad.hu/izrael_allam_a_satan_orszaga_es_meg_kell_szunnie_letezni_interju_a_neturei_karta_rabbijaival-2012030

    - Jobbik leader Gábor Vona's short HUNGARIAN langauge article on meeting the same rabbis last December. He described the meeting as a very positive one, and was happy to meet anti-Zionist Jews.
    http://jobbik.hu/rovatok/publicisztika/vona_g%C3%A1bor_ortodox_tal%C3%A1lkoz%C3%B3

    - Gábor Vona's ENGLISH language open letter to the Israeli ambassador. In this letter he also talks about his meeting with rabbi Ber Beck and his respect for him.
    http://www.jobbik.com/g%C3%A1bor_vona_when_last_straw_breaks_camels_back

    - Jobbik-newspaper's website on the recent anti-Zionist demonstration. At the end of the article you can find a brief summary about Neturei Karta again.
    http://alfahir.hu/antiszemitizmusra_ehezett_a_nemzetkozi_sajto_magyarorszagon

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    1. Thank you so much for the links! Of course we knew already that Rabbi Ahron Cohen and Rabbi Moshe B. Beck met with officials of the Jobbik Party. But we didn't know of all this links! For me personally it would be a great honour as well to meet one day with representatives of your beautiful country.

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    2. I'm happy that I could help. I will send an e-mail to the e-mail address under "Über uns/Kontakt" so that we could be in contact.

      - Just a final link: Hungarian-language interview with Hungarian Guard's decorated member Mr. Peter Reiner, a Holocaust survivor Jew, an anti-Zionist and a Jobbik supporter.
      http://hunhir.info/index.php?pid=hirek&id=53187

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